unter Mitglieder wenn das geht

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Published on June 18, 2007

Author: WoodRock

Source: authorstream.com

Die zukünftige Rolle der deutschen Zahntechniker im Gesundheitswesen:  Die zukünftige Rolle der deutschen Zahntechniker im Gesundheitswesen Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie Universität Bayreuth 11. Oktober 2003 Gliederung:  Gliederung Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Zukünftige Herausforderungen Szenario: Gesundheitswesen 2010 Ökonomische Situation der Zahntechnischen Laboratorien Strategie für eine Zukunftssicherung Resümee 1. Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates:  1. Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Steigende Beitragssätze: 1950: 5,8 % (19,8 %) 2002: 14,2 % (41,8 %) Lohnnebenkosten   Internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland   Politische Priorität der Stabilität des Beitragssatzes   Budgetierung und Wettbewerb  Rationalisierung und Rationierung 1. Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates:  1. Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Gliederung:  Gliederung Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Zukünftige Herausforderungen Szenario: Gesundheitswesen 2010 Ökonomische Situation der Zahntechnischen Laboratorien Strategie für eine Zukunftssicherung Resümee 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen Demographische Entwicklung Medizinischer Fortschritt EU EU-Osterweiterung 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen Demographische Entwicklung: Vergreisung! Altenquotient: 1996 2010 2030 37 48 79  Single-Haushalte Multimorbidität Chronische Krankheiten Pflegefälle  Umlageverfahren obsolet! 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen Medizinischer Fortschritt Innovationen: Explosion des Machbaren  Knappheit   Mangel (Defizite ) Medizinisch sinnvolle Möglichkeiten Finanzielle Ressourcen 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen „Halfway-Technologie' Verlängerung der Zeitspanne zwischen Zeitpunkt der Erkrankung und dem des Todes „Add-on-Technologie' neue zusätzliche Diagnose- und Therapieverfahren: Bedarf  Ohne medizinischen Fortschritt wäre das Gesundheitswesen billiger! Englisches Office of Health Economics (OHE): Bei Beibehaltung des medizinischen Stands von 100 Jahren lägen die Kosten des Gesundheitswesens auf einem Niveau, das um 1 % des gegenwärtigen ausmacht. Für die restlichen 99 % sei eine auf den medizinischen Fortschritt zurückzuführen Bedarfsexplosion verantwortlich! 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen Fortschritt = Zusatzkosten = Wachstumspotentiale Jede medizinische Neuerung bringt das Gesundheitswesen der Unfinanzierbarkeit näher! Medizinischer Fortschritt: Perpetuum mobile! 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen Gesundheit  Wachstumsmotor der Zukunft  6. Kondratieff-Zyklus!  Deregulierung!  + 500 Mio. € = 10.000 Arbeitsplätze -4.000 Arbeitsplätze 6.000 Arbeitsplätze 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen EU  Binnenmarkt  vier Grundfreiheiten - Freier Warenverkehr (Art. 28 ff. EG V) - freier Kapitalverkehr (Art. 56 ff. EGV) - Niederlassungsfreiheit (Art. 43 ff. EGV) - Dienstleistungsfreiheit (Art. 49 ff. EGV) 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen EUGH Kohll/Decker vom 28. April 1998 Jeder EU-Bürger kann grundsätzlich in jedem Mitgliedsland das Gesundheitswesen in Anspruch nehmen und Von der gesetzlichen Krankenkasse sind die Kosten ohne vorherige Genehmigung gemäß der jeweiligen Satzung zu übernehmen! 2. Zukünftige Herausforderungen:  2. Zukünftige Herausforderungen Smits/Stichtig Ziekenfonds VGZ vom 12. Juli 2001 Erstattung der Kosten für eine stationäre Behandlung in einer Klinik in Deutschland Peerbooms/Stichtig CZ Groep Zorgverzekeringen Nach einem Verkehrsunfall stationäre Behandlung in einem Krankenhaus in Österreich Gliederung:  Gliederung Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Zukünftige Herausforderungen Szenario: Gesundheitswesen 2010 Ökonomische Situation der Zahntechnischen Laboratorien Strategie für eine Zukunftssicherung Resümee 3. Szenario: Gesundheitswesen 2010:  3. Szenario: Gesundheitswesen 2010 Alternativen: Fortsetzung der Kostendämpfungspolitik Bindung der Ausgaben der GKV an die Grundlohnsummen-entwicklung  Symptombehandlung Öffnung des Gesundheitswesens für alternative Optionen  Struktur-Reform  ursachenadäquate Therapie 3. Szenario: Gesundheitswesen 2010:  3. Szenario: Gesundheitswesen 2010 (1) Politik der Kostendämpfung: Von der Rationalisierung zur Rationierung Rationalisierung: Verzicht auf überflüssige Maßnahmen Rationierung: Verzicht auf wirksame Maßnahmen 3. Szenario: Gesundheitswesen 2010:  3. Szenario: Gesundheitswesen 2010 Q Budgetsteuerung Ausgaben A Rationierung 3. Szenario: Gesundheitswesen 2010:  3. Szenario: Gesundheitswesen 2010 Verantwortungsvakuum  Rationalitätenfallen  Verschwendung  Maßnahmen für sparsamen Umgang Zwang individuelle Anreize 3. Szenario: Gesundheitswesen 2010:  3. Szenario: Gesundheitswesen 2010 Rationalisierung Marktwirtschaft: individuelle Anreize Ind. Verantwortung: ind. Handeln und finanzielle Haftung mündiger Bürger Bedarfsgerechte Versorgung vor Ort - Selbstbehalt (N) - Pauschalen (A) 3. Szenario: Gesundheitswesen 2010:  3. Szenario: Gesundheitswesen 2010 Ergebnis: Kostendämpfungspolitik führt zu einer Rationierung! Medizinische Fortschritt kann immer weniger finanziert werden. Eine Abfederung kann vorübergehend gelingen, indem der Leistungskatalog der GKV radikal ausgedünnt und die Beitrags-bemessungsgrenze erhöht wird. Bürgersicherung und Kopfprämie stellen eine bloße Symptom-behandlung dar! Die fehlenden und falschen Anreizstrukturen bleiben erhalten! Sackgasse: Keine Nachhaltigkeit Gliederung:  Gliederung Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Zukünftige Herausforderungen Szenario: Gesundheitswesen 2010 Ökonomische Situation der Zahntechnischen Laboratorien Strategie für eine Zukunftssicherung Resümee 4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland:  4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland Politischer und ökonomischer Druck auf Zahnbereich wächst weiter! 4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland:  4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland 4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland:  4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland 4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland:  4. Ökonomische Situation der zahntechnischen Laboratorien in Deutschland Zahntechnik-Markt in Deutschland:  Zahntechnik-Markt in Deutschland Ostdeutschland Westdeutschland Gesamt Volumen in Milliarden Euro 1997/2001 0,83 0,69 4,95 4,80 5,79 5,49 ´97 ´97 ´97 ´01 ´01 ´01 Slide28:  Zahntechnik-Markt in Deutschland Marktanteile Westdeutschland 1997/2001 (Material- und Laborkosten) 1997 2001 Praxislabors Praxislabors Gewerbelabors 72,3 % 27,7 % 69,2 % 30,8 % Slide29:  Slide30:  Slide31:  Slide32:  Slide33:  Slide34:  Slide35:  Slide36:  Slide37:  Qualität durch Qualifikation Markenzeichen des Zahntechniker-Handwerks Von 1980 bis 2001 wurden im Handwerk 70.496 Gesellen ausgebildet (gesamtes Bundesgebiet) Von 1980 bis 2001 wurden mehr als 14.117 Meister- prüfungen abgelegt (gesamtes Bundesgebiet) Von 1980 bis 2001 stieg die Zahl der selbständigen Betriebe von 3.083 auf 7.587 (gesamtes Bundes- gebiet) Die Zahl der Beschäftigten stieg von 45.000 auf 65.000 (gesamtes Bundes- gebiet) Die Zahl der Auszubildenden betrug 2001 knapp 8.300 Ausbildungszeit 3,5 Jahre Weitere 3-5 Jahre Qualifizierung bis zum Meister Eigenständigkeit Slide38:  Zahntechnik in einer Zange Zahnärzte - Budgetierung - PW sinkt Auslands- konkurrenz ZT Preis- und Kostendruck Finanzielle Probleme Konkurs Druck auf Mitarbeiter Überstunden Ausbeutung Staatliche Mangelverwaltung zu Lasten der Leistungserbringer! Gliederung:  Gliederung Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Zukünftige Herausforderungen Szenario: Gesundheitswesen 2010 Ökonomische Situation der Zahntechnischen Laboratorien Strategie für eine Zukunftssicherung Resümee 5. Strategien zur Zukunftssicherung des Zahntechnikers:  5. Strategien zur Zukunftssicherung des Zahntechnikers Eigene Konzepte entwickeln und umsetzen!  Kundenorientiertes Management Qualitätswettbewerb (Garantien ) statt Preiswettbewerb Spezialisierung statt Massenproduktion 5. Strategien zur Zukunftssicherung des Zahntechnikers:  5. Strategien zur Zukunftssicherung des Zahntechnikers Kooperationen (Win-Win-Situation) - vertikale (ZA) - horizonzale (ZT) - diagonale (Industrie) Beziehungsmarketing: Kundenbindung Keine Feindbilder aufbauen! („Praxislabor') vielmehr gemeinsam mit dem ZA kämpfen! 5. Strategien zur Zukunftssicherung des Zahntechnikers:  5. Strategien zur Zukunftssicherung des Zahntechnikers Ziele: Sukzessiver Ausstieg aus der GKV Frei ausgehandelte Preise Festzuschüsse Kostenerstattung Gliederung:  Gliederung Ausgangssituation: Grenzen des Sozialstaates Zukünftige Herausforderungen Szenario: Gesundheitswesen 2010 Ökonomische Situation der Zahntechnischen Laboratorien Strategie für eine Zukunftssicherung Resümee 6. Resümee:  6. Resümee Gesundheitsbereich = Wachstumsmarkt par excellence! Motor für Wachstum und Beschäftigung Zweiteilung in GKV und Bereich! GKV: - Kostendämpfungspolitik wird fortgesetzt! - politischer und ökonomischer Druck wachsen auf ZA und ZT!  Wettbewerbs- und Preisdruck  6. Resümee:  6. Resümee Auswege für ZT: Klare gut durchdachte Strategie Kluge Taktik für die erfolgreiche Durchsetzung Strategien: - Qualität statt Preiswettbewerb - Klasse (Spezialisierung) statt Masse - Beziehungsmarketing - Kooperationen

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