ULC Connect-Nachlese, 06.03.2014 Dresden

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Information about ULC Connect-Nachlese, 06.03.2014 Dresden
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Published on March 7, 2014

Author: JRibbeck

Source: slideshare.net

Jens Ribbeck IBM Connections: funktionale Erweiterungen mit vorhandenen Notes-Anwendungen Jens Ribbeck, ULC Business Solutions GmbH

Jens Ribbeck Der Referent: Jens Ribbeck IBM Notes / Domino seit 1999 Anwender, Entwickler und Administrator Schwerpunkte: Prozessmanagement, Integration, Schnittstellen www.ulc.de ULC Business Solutions GmbH IBM Premier Business Partner Full Service Provider, IBM Collaboration Software

Jens Ribbeck Unsere (IBM-) Kunden: • kommen traditionell aus der Lotus Notes/DominoUmgebung (inkl. Entwicklung), • haben eine Vielzahl und Vielfalt von DominoAnwendungen im Einsatz, • sind üblicher Weise stark E-Mail-orientiert, • betrachten neue Systeme i.d.R. aus aktueller Praxissicht • sind (noch) nicht bei Notes 9.x angekommen • sind (aktuell) wenig investitionsbereit bei Domino

Jens Ribbeck Unsere (Reise-) Ziele • Betrachtung von IBM Connections aus der Praxis-Sichtweise unserer Kunden • Schaffung von Mehrwerten für die Benutzer bei der Integration bei der Nutzung von Domino-Anwendungen in IBM Connections • IBM ist der Reiseanbieter aber wir sind die Reiseleiter und dürfen unseren Kunden nicht wegfahren !

Jens Ribbeck Domino-Anwendungen (Merkmale) • Teilweise sehr lange Lebenszyklen (bedingt durch hohe Abwärtskompatibilität) • Masken, Ansichten, Formeln, Lotusscript • Aktuelle Technologien nur bei Neuentwicklungen • Notes Client steht (noch) im Vordergrund • regelmäßig hohe Sicherheitsanforderungen (z.B. Banken)

Jens Ribbeck Domino-Anwendungen heute (Cluster) • Workflow-getriebene Anwendungen – Einfache Organisationsprozesse – Komplexe Kern-Anwendungen (z.B. CRM) • Klassische Dokumentensammlungen • Content-Management-Systeme • …

Jens Ribbeck Workflowanwendungen bieten sich für Integration an, da • Workflows immer Bedarf an Informationsübermittlung haben und • bei Workflows immer die Menschen und ihre Aufgaben im Zentrum stehen. = DAS entspricht der Philosophie der Social Networks / IBM Connections

Jens Ribbeck ULC.Formular- & Prozessmanager als Beispiel für die Betrachtungen: • Workflow-Anwendung • In verschiedenen Kundenszenarien im Einsatz • Browser-Schnittstelle vorhanden • Flexibel anpassbar

Jens Ribbeck Integrationstiefe Agenda

Jens Ribbeck

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections und IBM Domino in der Nachbarschaft Grundlagen Eine gute Nachbarschaft gelingt nur, wenn die Grundlagen dafür geschaffen werden. Der Nutzer und seine Anforderungen müssen im Fokus stehen! Für eine erfolgreiche Einführung von IBM Connections sind Entwickler und Admins gleichermaßen gefordert! www.dnug.de Entwickler Admin

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections und IBM Domino in der Nachbarschaft 1. Benutzerverwaltung Voraussetzungen für „gute Nachbarschaft“: • Synchronisierte Benutzerprofile Admin • Domino-Adressbuch möglichst Quelle für Connections BenutzerVerzeichnis (LDAP) • Domino-Benutzer müssen eine eingetragene E-Mail Adresse haben (Key) www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections und IBM Domino in der Nachbarschaft 2. Infrastruktur Infrastruktur: • Fehlerfreie Netzwerkkonfiguration (u.a. Routing, DNS) • Domino-Server und Connections müssen für Clients (Browser) erreichbar sein • Bei Bedarf: Firewall-Konfiguration anpassen • Domino-Server „spricht“ HTTP(S) -> HTTP-Task muss laufen • Synchronisierte Zeiten (möglichst auch keine verschiedenen Zeitzonen) www.dnug.de Admin

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections und IBM Domino in der Nachbarschaft 3. Single Sign On (SSO) Benutzer wollen sich nicht mehrfach anmelden, daher: SSO • Standard IBM: LTPA (Lightweight Third-Party Authentication) • Alternative Systeme sind möglich (z.B. Kerberos + LTPA, 3rdparty Lösungen) • LTPA ausgehend von IBM Connections (Websphere) einrichten und in Domino integrieren • URL‘s von IBM Domino und IBM Connections (Websphere) müssen der gleichen Domain angehören (domino.ulc.de und connections.ulc.de Siehe auch: http://public.dhe.ibm.com/software/dw/websphere/SSOPortal-DominoFinal.pdf www.dnug.de Admin

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections und IBM Domino in der Nachbarschaft 3. Single Sign On (SSO), Probleme Sicherheitsbetrachtungen: • Logout nicht vollständig möglich (LTPA-Token bleibt erhalten), problematisch in Multiuser-Umgebungen • Benutzer-Sperre bei Fehlversuchen nicht eindeutig • Passwortwechsel muss möglich sein (Synchronisation von Profiles mit LDAP) www.dnug.de Admin Entwickler

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections und IBM Domino in der Nachbarschaft 4. Vertrauensstellung Zugriff über SSL-geschützte Verbindung (HTTPS) • Sensible Daten werden übertragen Admin • Authentifizierung auf den API‘s erfolgt oft über BasicAuthentifizierung • Qualifizierte Zertifikate verwenden (Trust-Center oder eigene Entwickler sichere CA) Bei Installation von Domino und WS auf einer gemeinsamen Plattform: • Zertifikatsrequest erst auf Websphere erstellen und Zertifikat importieren • Dann über IKeyMan das komplette Zertifikat in eine *.kyr – Datei vom Domino importieren www.dnug.de

Jens Ribbeck

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 1. Domino im Fenster www.ulc.de www.dnug.de Jens Ribbeck

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 1. Domino im Fenster Darstellung der Domino-Anwendung im IFrame (LotusMain) • Integration muss über Customization von IBM Connections erfolgen • Anwendungsmenüpunkt in der Navigationsleiste sinnvoll • Methode zum Laden muss global verfügbar sein DEMO www.ulc.de www.dnug.de Admin Entwickler

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 2. Domino im Fenster, so geht‘s Navigation anpassen 1. Vorlagen finden: <Installationspfad WebSphere>/AppServer/profiles/<AppServer_Name>/ installedApps/<cell_Name>/ <AppName>.ear/<AppName>.war/nav/templates 2. Notwendige Vorlagen kopieren: • header.jsp • beliebige Vorlage aus /menu/ www.ulc.de www.dnug.de Entwickler

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 2. Domino im Fenster, so geht‘s Navigation anpassen Vorlagen und Code anpassen: … sehr tiefgreifende Anpassungen im Basis-System notwendig … globale Auswirkungen im Gesamtsystem Vorlagen individuell anpassen: • • • Hauptmenus ein- und ausblenden Eigene Menus erstellen Globale Javascript-Methoden einbauen (z.B. zum Laden der Anwendungen) www.ulc.de www.dnug.de Entwickler

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 2. Domino im Fenster, so geht‘s Navigation anpassen Anwendungen neu starten: Admin ALLE (!) betroffenen Anwendungen müssen mit den angepassten Vorlagen neu gestartet werden, damit das globale Menu aktiviert wird. Entwickler www.ulc.de www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 3. Domino im Fenster, Pro‘s & and Con‘s Vor- und Nachteile dieser Integrationsart + Einstieg in die Anwendung von „überall“ (Portal) + Benutzer findet gewohnte Umgebung vor und navigiert intuitiver + Zugang zu IBM Connections wird über das Angebot geschaffen + SSO zur Anwendung - Domino-Anwendung braucht zwingend ein Browser-Interface - Die Anwendung kann nicht direkt auf Connections zugreifen - Integration bedingt umfangreiche Administrative Eingriffe - Keine „schnellen“ Änderungen möglich - „Starre“ Integration www.ulc.de www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 4. Domino im iWidget, individuell nutzbar Domino Daten Domino-Anwendung ist die Quelle (z.B. Agent, XPage etc.), Rendering erfolgt im IBM Connections www.ulc.de www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 5. Domino im iWidget, so gehts iWidget entwickeln/bereitstellen Datenintegration • Erfolgt über ajax-Requests vom Domino (z.B. dojo.xhrGet) • Bereitstellung über geeignete Mittel (z.B. Agent) • Bereitstellung in geeignetem Format (z.B. Json) Bereitstellung Admin Entwickler • iWidget und Ressourcen auf dem HTTP-Server bereitstellen Proxy-Konfiguration anpassen • Ajax-Requests über Proxy wegen Cross-Domain-Scripting Einschränkungen Aktivierung • Durch Homepage-Administrator (Rolle) www.ulc.de www.dnug.de Beispiele…

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 6. Domino im iWidget, Domino „Widget-Proxy“ Generisches Interface: Beliebige Domino Anwendungen z.B. Xpage-Anwendung, muss einmalig entwickelt werden wird durch die ProxyAnwendung bereitgestellt und muss nur eingebunden werden www.ulc.de www.dnug.de Admin Entwickler

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck IBM Connections als Portal für IBM Domino Anwendungen 7. Domino im iWidget, Pro‘s und Con‘s Vor- und Nachteile dieser Integrationsart + Ohne großen Admin-Aufwand integrierbar + Benutzer kann sich seinen Arbeitsplatz individuell einrichten + Nutzung nach Bedarf, universell erweiterbar + Domino Anwendung muss nur wenig erweitert werden (kein Browser-Interface nötig) + iWidget wird in <div> gerendert, damit Zugriff auf Umgebung möglich - Platz für Darstellung eingeschränkt (Widget) - Proxy-Einstellungen sind komplex www.ulc.de www.dnug.de

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Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Die IBM Domino Anwendung im Activitystream 1. Domino stellt Informationen bereit: Beispiel Urlaubsantrag: Informationen klassisch per E-Mail, Neu: Eintrag im Activity Stream DEMO www.dnug.de Jens Ribbeck

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck Die IBM Domino Anwendung im Activitystream 2. Domino stellt Informationen bereit: wie geht‘s Activitystream beschreiben: API‘s benutzen • IBM Connections API (REST / ATOM) • IBM Connections OpenSocial API (Json) Entwickler Brücken bauen (im Beispiel) • Domino kann mit Bordmitteln keine HTTP-Requests senden • Einbindung des Java Apache-HTTP-Clients + minimale Methoden als Interface in der Domino-Applikation • Nutzung aus LotusScript-Kontext heraus über LS2J, Vorteil: an vorhandenen Code „andocken“, vorhandenes Know How beim Kunden nutzen • Interface als Klasse im LotusScript abgebildet www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck Die IBM Domino Anwendung im Activitystream 2. Domino stellt Informationen bereit: wie geht‘s Kommunikationswege Domino-Server mit Domino Anwendung WSA-Server mit IBM Connections Quelle der Information Konsument der Information www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck Die IBM Domino Anwendung im Activitystream 2. Domino stellt Informationen bereit: wie geht‘s Umgebung anpassen: System-Benutzer für Domino-Interface Admin • Rolle „admin“ in den IBM Connections-Anwendungen • Rolle „trustedExternalApplication“ in der Anwendung „WidgetContainer“ • Credentials in der Domino-Welt „sicher“ verwalten! Java-Sicherheitseinstellungen • SSL-Zertifikate in cacerts importieren • java.security und java.policy anpassen -> WICHTIG: keine Sicherheitslücken einbauen www.dnug.de Entwickler

Jens Ribbeck

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck Embedded Experience: IBM Domino in Connections funktional integriert 1. Domino stellt Aufgaben im Activitystrem bereit Urlaubsantrag: Öffnen der Anwendung klassisch per Link, Neu: Genehmigung direkt im Activity Stream DEMO www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck Embedded Experience: IBM Domino in Connections funktional integriert 2. Domino stellt Aufgaben im Activitystrem bereit, wie geht‘s Activitystream mit EE beschreiben: API‘s benutzen • IBM Connections OpenSocial API (Json) Entwickler Brücken bauen (im Beispiel) • Zusätzliche „Embeded Experience“-Daten im Interface • SocialGadget zur Darstellung und Bearbeitung im IBM Connections notwendig • Zu nutzendes Gadget wird über die API referenziert www.dnug.de

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck Embedded Experience: IBM Domino in Connections funktional integriert 2. Domino stellt Aufgaben im Activitystrem bereit, wie geht‘s Gadget entwickeln/bereitstellen Datenintegration • Daten werden über Content bereitgestellt, zusätzlich ajax-Requests vom Domino (z.B. spezielle Methoden: Klasse „gadgets.io“) • Aktionsinterface über geeignete Mittel (z.B. Agent zum Genehmigen/Ablehnen) Admin Entwickler Bereitstellung • Gadget und Ressourcen auf dem HTTP-Server bereitstellen Proxy-Konfiguration anpassen • Ajax-Requests über Proxy wegen Cross-Domain-Scripting Einschränkungen, ggf. zusätzlich Regeln in /opensocial-proxy-rules/proxy-policy.dynamic Aktivierung • Durch Homepage-Administrator (Rolle) www.dnug.de Beispiele…

Nachbarn Portal Activitystream Embedded Experience Jens Ribbeck Embedded Experience: IBM Domino in Connections funktional integriert 3. Vergleich der API‘s Welche API ist geeignet Beide API‘s • Werden über den gleichen Weg angesprochen (URL/REST) • Nutzerauthentifizierung identisch (Basic / OAuth) • Sicherheitsfragen identisch IBM Connections API • Mächtiger Funktionsumfang, aufwändig für „kleine“ Integrationsaufgaben • Geeignet für spezielle Anwendungen (z.B. Projektmanagement: Tasks und Aktivitys in der Anwendung „Aktivitäten“) • Keine (dokumentierte) Möglichkeit für Embedded Experience IBM Connections Opensocial API • Eingeschränkter Umfang, aber Embedded Experience • Offener Standard • Derzeit kein Löschen von Einträgen und kein nachträgliches Anpassen fremder Einträge www.dnug.de

Fazit • Auch Organisationen mit Domino < 9.x können heute bereits Anwendungen in IBM Connections integrieren = wichtiges Argument. • Sicherheitsbetrachtungen sind wichtig, die Anwender müssen hier gehört werden. • An vorhandene Erfahrungen und Know How beim Anwender kann mit den beschriebenen Methoden angeknüpft werden. • Innovativ ≠ Intuitiv, Integration in kleinen Schritten mit großer Wirkung ist manchmal sinnvoller als „der große Wurf“

Jens Ribbeck Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !

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