"TK spezial" Niedersachsen 4-2013

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Information about "TK spezial" Niedersachsen 4-2013

Published on January 13, 2014

Author: TK_Presse

Source: slideshare.net

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Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Informationsdienst der techniker Krankenkasse niedersachsen Inhaltsverzeichnis Nr. 4 /Dezember 2013 TK-Stressstudie „Bleib locker, Deutschland!“ Interview mit Prof. Dr. Badura Behandelt wie ein Spitzensportler Drei Viertel der Arbeitnehmer in Niedersachsen sind vom Job gestresst Stress bestimmt den Alltag heute immer stärker: In Niedersachsen fühlen sich acht von zehn Erwerbstätigen (80 Prozent) gestresst. Ein bedeutender Faktor ist dabei der Job. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Die niedersächsischen Arbeitnehmer betrachten ihren Beruf als den größten Stressauslöser. Rund sieben von zehn Erwerbstätigen (74 Prozent) fühlen sich hauptsächlich durch den Job gestresst. Die meisten von ihnen (69 Prozent) haben außerdem das Gefühl, ihr Leben sei in den letzten drei Jahren stressiger geworden. Die Gründe für einen stressigen Arbeitsalltag sind dabei vielfältig: Die Mehrheit der Berufstätigen (71 Prozent) beklagt, dass ihr Arbeitspensum in Verbindung mit der Arbeitszeit zu hoch ist. Auf Platz zwei der berufsbedingten Stressfaktoren liegen Termindruck und Hetze: Dadurch fühlt sich mehr als jeder zweite Berufstätige gestresst (60 Prozent). Fast genauso viele (57 Prozent) reagieren gestresst auf Unterbrechungen und Störungen während der Arbeit. Immerhin noch die Hälfte der niedersächsischen Arbeitnehmer benennt die Informationsüberflutung durch interne Anweisungen oder E-Mails als starke Belastung. Auffällig ist außerdem die Belastung durch Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: 40 Prozent der erwerbstätigen Niedersachsen beklagen sich über diese Problematik. Besonders betroffen sind hier Frauen: Über die Hälfte (52 Prozent) der Frauen stresst der Spagat zwischen Familie und Beruf. Aus Sicht der TKLandesvertretung Niedersachsen ist es wünschenswert, dass Unternehmen eine gesunde Stressbalance für ihre Mitarbeiter schaffen. Dies kann mithilfe eines betrieblichen Gesundheitsmanagements erfolgen. Sieben von zehn Berufstätigen in Deutschland stehen unter Druck. In Niedersachsen fühlen sich sogar acht von zehn Erwerbstätigen (80 Prozent) gestresst. Tipps zum Arbeitsplatz und Büro stehen im Internet unter www.tk.de/ lv-niedersachsen, Webcode 020904. Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Stress am Arbeitsplatz ist laut der Studie „Bleib locker, Deutschland!“ ein nicht zu unterschätzender Faktor, der die Gesundheit beeinflussen kann. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) trägt dazu bei, Arbeitsprozesse und -organisation gesundheitsgerecht zu gestalten, die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen und insbesondere auch die Mitarbeiter zu gesundheitsgerechtem Verhalten zu befähigen. Beim BGM geht es nicht darum, sämtliche Stressoren im Arbeitsleben komplett zu beseitigen. Das ist nicht gewollt und auch gar nicht möglich. Vielmehr besteht das Ziel darin, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Beschäftigten ermöglichen, gesund und motiviert das Arbeitsleben zu durchlaufen. Lesen Sie zu diesem Thema auch ein Interview mit Prof. Dr. Bernhard Badura. Ihre Dr. Sabine Voermans Leiterin der TK-Landesvertretung Niedersachsen

niedersachsen Erfolgsfaktor „Gesunde Mitarbeiter“: TK und Wirtschaft im Dialog Die Referentin Frau Roo (Firma Georg Utz GmbH, 2. von links) mit Referenten und Referentinnen der TK, gemeinsam mit Prof. Dr. Badura (3. von rechts) Immer mehr Berufstätige werden psychisch krank – die Anforderungen der modernen Arbeitswelt machen vielen Menschen zu schaffen. Was Unternehmen für die Gesundheit ihrer Angestellten tun können, welche Strategien es gibt, einem „Ausbrennen“ der Mitarbeiter vorzubeugen – das erfuhren Manager, Geschäftsführer und Personalentscheider aus dem Raum Osnabrück Anfang November auf dem TK Forum „Gesunde Wirtschaft“ im Steigenberger Hotel Remarque in Osnabrück. Professor Dr. Bernhard Badura, Experte für betriebliche Gesundheitspolitik und betriebliches Gesundheitsmanagement der Uni Bielefeld, referierte zum Thema „Rechnet sich betriebliches Gesundheitsmanagement?“. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die TK Arbeitgeber im ganzen Bundesgebiet dabei, die richtigen Maßnahmen für ein effektives betriebliches Gesundheitsmanagement zu finden. Das können Gesundheitstage sein, ein Beratungsangebot zum Thema psychische Gesundheit oder Schulungen der Vorgesetzten in Sachen gesunde Führung. „Gesunde Mitarbeiter sind die besten Mitarbeiter“ Interview mit Professor Dr. Bernhard Badura zum betrieblichen Gesundheitsmanagement TK spezial: Was bedeutet für Sie persönlich betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)? Prof. Dr. Badura: Für mich persönlich bedeutet BGM, dass man in einem Unternehmen ein Managementsystem einrichtet, das für eine nachhaltige sowie kontinuierliche Verbesserung der Gesundheit der Mitarbeiter sorgt. TK spezial: Welche Aspekte sind dabei besonders wichtig? Prof. Dr. Badura: Das Wichtigste ist, sich an eine Systematik zu halten. Zuerst wird, wie beim Arzt, eine datengestützte Diagnose gestellt. Daraufhin werden dann mit den Beschäftigten und der Unternehmensführung Bedarfe festgelegt. Drittens werden Maßnahmen geplant und durchgeführt. Zum Schluss werden diese Maßnahmen evaluiert. Kurz gesagt BGM mit der TK Die TK unterstützt und berät Unternehmen bei der Einführung und Etablierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Bei der Durchführung gemeinsamer Projekte beteiligt sich die TK mit ihrem Know-how und unter Umständen mit einem finanziellen Zuschuss. Betriebliches Gesundheitsmanagement wird als Projekt organisiert und folgt einer klaren Struktur. Zu Beginn werden die Belastungen und Ressourcen im Unternehmen analysiert. Dazu bietet die TK verschiedene Instrumente, wie moderierte Gruppen oder Fragebögen, an. Anhand der Ergebnisse werden dann, zusammen mit den BGMBeratern der TK, die Ziele erarbeitet und passende Maßnahmen umgesetzt, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu verbessern. Nachdem die Maßnahmen durchgeführt wurden, folgt die Auswertung der Ergebnisse: Hat sich die Gesundheit der Mitarbeiter verbessert? Wie gut sind die Ziele formuliert? Auch dafür stellt die TK unterschiedliche Instrumente zur Verfügung. Das Ziel der Auswertung ist, das BGM dauerhaft im Unternehmen zu verankern. Weitere Informationen zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement stehen im Internet unter www.tk.de/lv-niedersachsen, Webcode 018170. TK spezial: Für welche Art von Unternehmen, würden Sie sagen, ist BGM sinnvoll? Welche Vorteile hat ein Unternehmen durch BGM? Prof. Dr. Badura: BGM ist für jedes Unternehmen sinnvoll. Die Systematik, die ich gerade angesprochen habe, können sie in jeder Organisation durchführen. Ganz egal, wie groß sie ist oder was sie produziert. Der Nutzen liegt ganz allein darin, dass gesunde Mitarbeiter die besten Mitarbeiter sind. Außerdem ist es einfacher, Mitarbeiter zu finden und zu binden, wenn ein Unternehmen dafür bekannt ist, mit seinen Mitarbeitern gesundheitsförderlich umzugehen. TK spezial 4 / 2013 2

niedersachsen TK spezial: Die Einführung eines BGM ist meist mit hohen Erwartungen an schnelle, sichtbare Ergebnisse verknüpft, wie zum Beispiel die Reduzierung der Arbeitsunfähigkeitstage. Welche sind Ihrer Meinung nach die wirklichen Ziele? Zur Person Prof. Dr. Badura: Den tatsächlichen Gesundheitszustand der Mitarbeiter zu verbessern. Denn wir wissen, dass Fehlzeiten nicht immer gleichzusetzen sind mit Krankheit. Umgekehrt ist es aber auch falsch zu sagen, dass jeder der Anwesenden gesund ist. Somit geht es darum, den Gesundheitszustand durch eine Organisationsdiagnose zu ermitteln und darauf aufbauend gezielte Maßnahmen durchzuführen. Diese verbessern den Gesundheitszustand und in der Regel auch die Betriebsergebnisse messbar. TK spezial: Wie hoch ist der monetäre Nutzen? Prof. Dr. Badura: Der monetäre Nutzen hängt natürlich von den Umständen und der Qualität der Berater ab. Gute Qualität ist hier genauso wichtig wie in allen anderen Bereichen auch. Die genannten Prozesse müssen mit großer Professionalität durchgeführt werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man einen Return on Investment (ROI)1 von eins zu drei bis eins zu zehn erzielt. Das haben wir auch publiziert.2 Dazu wurde der ROI innerhalb eines Unternehmens gemessen, das ein BGM anhand der genannten Systematik durchführt. Diese Messung ergab bereits im ersten Jahr einen ROI von eins zu zehn. Und zwar nicht mit Blick auf Fehlzeiten, sondern mit Blick auf die tatsächliche Produktivitätsverbesserung. TK spezial: Wie kommt es, dass Unternehmen viel Zeit, Geld und Pflege in ihren „Maschinenpark“ investieren, aber weniger in gesundheitsförderliche Strukturen, wie zum Beispiel gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter? Prof. Dr. Badura: Das ist natürlich immer noch dem Vorurteil geschuldet, dass Menschen weniger gepflegt werden sollten als Maschinen. Heute und in Zukunft sind nicht die Maschinen das knappe Gut, sondern die Mitarbeiter. Maschinen kann sich heute jeder weltweit einkaufen, wenn er das Kapital dazu hat. Die Mitarbeiter bekommt man allerdings nicht so leicht. Wie wir in unseren Studien zeigen können, sind nicht mehr nur die Arbeitsbedingungen entscheidend, sondern auch die Organisationsbedingungen. Wobei der Einfluss der Organisation in der Regel stärker ist. Ebenso wichtig sind Aspekte wie Unternehmenskultur, Qualität der Führung und das Betriebsklima. Das sind alles Dinge, die zum Teil weit über die unmittelbaren Arbeitsbedingungen hinausgehen, die aber ebenfalls erheblichen Einfluss auf die Mitarbeiter haben. TK spezial: Wie können Unternehmen motiviert werden, den Weg des betrieblichen Gesundheitsmanagements zu beschreiten? Prof. Dr. Badura: Leider ist es so, dass heute immer noch die „Karotte vor der Nase“ am besten funktioniert. Das bedeutet, wenn man Unternehmen belohnt, zum Beispiel steuerlich oder durch das Bonussystem einer Krankenkasse, ist die Bereitschaft größer, etwas zu tun. Wenn der externe Berater gleich jemanden mitbringt, der die dicke Geldbörse dabei hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass etwas getan wird. Es gibt jedoch immer mehr Unternehmen, die das auch aus Eigeninteresse tun. Aber der Prozess ist viel zu langsam und muss dringend durch politische Maßnahmen gestützt werden. Die Mitarbeiterorientierung muss in Zukunft genauso wichtig sein wie die Kundenorientierung. 1 Der ROI ist ein Maß, für den Nutzen den ein investierter Euro in einem bestimmten Zeitraum erbringt. Badura. B., Greiner, W., Rixgens, P., Ueberle, M. & Behr, M. (2013). Sozialkapital. Grundlagen von Gesundheit und Unternehmenserfolg. 2., erweiterte Auflage. Berlin und Heidelberg: Springer Gabler. Professor Dr. Bernhard Badura Jahrgang 1943, ist Soziologe und Emeritus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Nach dem Studium der Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaften in Tübingen, Konstanz, Freiburg und Harvard promovierte und habilitierte er in Konstanz. Bis 1975 war er dort Professor für Sozialpolitik. Außerdem war er Professor für Soziologie und Sozialpolitik an der Universität Oldenburg sowie Professor und Leiter des Instituts für Soziologie an der TU Berlin. Darauf folgte eine Professur für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld. Prof. Dr. Badura berät Organisationen in Fragen der betrieblichen Gesundheitspolitik, hält Vorträge zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement und geht verschiedenen Lehrtätigkeiten nach. Darüber hinaus ist er an verschiedenen Projekten beteiligt, wie zum Beispiel einem Projekt zur Kennzahlenentwicklung im betrieblichen Gesundheitsmanagement (2006– 2008) und einem zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in Kommunalverwaltungen (2008–2009). 2  TK spezial 4 / 2013 3

niedersachsen Forsa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen spricht sich für einheitlichen Krankenversicherungsmarkt aus Sieben von zehn Menschen in Norddeutschland (69 Prozent) wünschen sich einen einheitlichen Versicherungsmarkt, in dem alle Anbieter zu gleichen Bedingungen agieren und sich alle Bürger frei zwischen den Anbietern entscheiden können. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Selbst unter den Privatversicherten spricht sich nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) dafür aus, die bestehende Zweiteilung der Krankenversicherung beizubehalten. „Das Ergebnis zeigt, dass für eine große Mehrheit der Deutschen die künstliche Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung nicht mehr zeitgemäß ist“, erklärt Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK-Landesvertretung Niedersachsen. „Die Menschen möchten vielmehr selbst entscheiden, wie sie sich für den Krankheitsfall absichern. Ein einheitlicher Versicherungsmarkt darf deshalb auch nicht mit einer Einheitskasse verwechselt werden. Ein solches System braucht Wettbewerb.“ Die Mehrheit der Menschen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und SchleswigHolstein spricht sich außerdem dafür aus, dass die privaten Krankenversicherungen ihre Probleme selbst lösen sollten. Nur ungefähr jeder fünfte (21 Prozent) Norddeutsche vertritt die Meinung, der Gesetzgeber sollte einschreiten, um die Situation der privaten Krankenversicherung zu stabilisieren. 75 Prozent erklären hingegen, für Problemlösungen sollten die privaten Versicherungsunternehmen selbst sorgen. Diese Ansicht vertritt sogar mehr als jeder zweite Privatversicherte (56 Prozent). Fragen zum Thema „Pflege“ haben gezeigt, dass nur 22 Prozent der Befragten in Norddeutschland das Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden, als gering einschätzen. Jeder Dritte geht sogar persönlich von einem erhöhten Pflegerisiko aus. Demgegenüber geben allerdings 37 Prozent an, dass für den Fall einer möglichen Pflegebedürftigkeit noch gar nicht privat vorgesorgt wurde. „Die Antworten machen deutlich: Zwischen Problemwahrnehmung und der Bereitschaft, die Probleme eigenverantwortlich anzugehen, herrscht bei vielen Menschen noch immer eine Diskrepanz“, so Voermans. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Sieben von zehn Menschen in Norddeutschland (72 Prozent) nehmen ihre gesetzliche Krankenkasse als Interessenvertreter der Versicherten wahr – noch vor den Hausärzten (60 Prozent, den Verbraucherzentralen (50 Prozent), Patientenverbänden (38 Prozent) und der Politik (20 Prozent). Unter den Privatversicherten nimmt hingegen nur jeder Dritte (34 Prozent) seine Versicherung als Vertreter der eigenen Interessen wahr. Die Krankenversicherung der Zukunft muss sich noch mehr für die Belange ihrer Versicherten einsetzen und eine noch stärker beratende Funktion einnehmen. Im August 2013 hat Forsa im Auftrag der TK bevölkerungsrepräsentativ 1.001 Erwachsene in Deutschland zu aktuellen Gesundheitsthemen befragt. Impressum Herausgeber: Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Niedersachsen Schillerstraße 23, 30159 Hannover Verantwortlich: Dr. Sabine Voermans Redaktion: Bastian Nack, Frank Seiffert Telefon: 05 11 - 30 18 53    -0 Telefax: 05 11 - 30 18 53    0 -3 E-Mail: lv-niedersachsen@tk.de Twitter: www.twitter.com/TKinNI Internet: www.tk.de/lv-niedersachsen Information TK-Dividende TK-Mitglieder, die Beiträge zahlen, erhalten für das Jahr 2013 bis zu 80 Euro Dividende. Und auch für das Jahr 2014 wird die TK wieder eine Dividende in Höhe von 80 Euro ausschütten. Wer 2013 zahlendes Mitglied ist, erhält beide TK-Dividenden bereits ab Februar 2014, spätestens aber bis Ende März. Hintergrund: Seit 2009 wird der Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen vom Gesetzgeber festgelegt. Dadurch kann die TK ihre Beiträge nicht mehr selbst senken, obwohl ihre Rücklagen bereits die gesetzlich vorgegebene Höchstgrenze erreicht haben. Deshalb gibt die TK ihren Mitgliedern über die TK-Dividende Überschüsse zurück. Und das zusätzlich zu den zahlreichen Erweiterungen des Leistungsangebots, von dem die TK-Versicherten aufgrund der guten finanziellen Lage der TK bereits profitieren.

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