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"TK spezial" Mecklenburg-Vorpommern 4-2013

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Information about "TK spezial" Mecklenburg-Vorpommern 4-2013

Published on January 13, 2014

Author: TK_Presse

Source: slideshare.net

Description

Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der Techniker Krankenkasse (TK) in Mecklenburg-Vorpommern.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.
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Informationsdienst der techniker Krankenkasse mecklenburg-vorpommern Inhaltsverzeichnis Nr. 4 /November 2013 MRE-Management in Mecklenburg-Vorpommern Ambulante Versorgungsrealität Polypharmazie Grippeschutzimpfung in Greifswald Impfen schützt – aktueller Impfkalender informiert Patientenmobilität in Europa Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Die Landesfachtagung Gesundheitswirtschaft „Chancen der europäischen Gesundheitswirtschaft“ am 23. Oktober 2013 im TRIHOTEL Rostock führte rund 30 Fachleute zusammen. Das Programm war umfänglich und anspruchsvoll: Prof. Volker Möws und Prof. Marek Zygmunt von der Landesfachkommission Gesundheitswirtschaft im Wirtschaftsrat der CDU stellten Analyseergebnisse aus Befragungen stationärer Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Polen zu Chancen und Risiken der europäischen Gesundheitswirtschaft vor. Die Ergebnisse belegen, dass bisher wenig oder kaum Marketingmittel zur Gewinnung europäischer Patienten eingesetzt werden. Zudem wünschten sich die Befragten eindeutig mehr Informationen zur europäischen Rahmenrichtlinie. Auf diese ging dann Dr. Günter Danner, stellvertretender Direktor in der Europavertretung der deutschen Sozialversicherung in Brüssel, ein. Sie gilt seit 2011 und wird seit dem 25.10.2013 auch im Punkt der zentralen Ansprechstellen in den europäischen Staaten gültig. Die europäische Richtlinie bewirkt nicht den EUGHPatienten mit Blankoscheck, sondern sie sorgt dafür, dass der Patient einen Rechtsanspruch auf eine zeitnahe, zumutbare medizinische Behandlung erhält und somit die Wartelisten in einigen europäischen Staaten wie Großbritannien oder Schweden infrage gestellt werden können. Damit wird ein weiterer Schritt zu mehr Patientenmobilität in Europa geleistet. Konkreter wurde es dann mit Jörg Manthey, Fachreferatsleiter der TK in Hamburg. Er erläuterte am Beispiel des TK-Europaservices das Konzept der TK und den Nutzen für TK-Versicherte in Spanien, Dänemark u. a. europäischen Staaten. Auf der Basis konkreter Verträge der TK mit 125 Krankenhäusern in 9 Ländern, darunter Spanien, Dänemark und Polen, können TK-Patienten ambulante und stationäre Leistungen allein mit der TK-Gesundheitskarte in Anspruch nehmen. Identifikation und Abrechnung erfolgen dann direkt zwischen den Vertragspartnern. Maciek Frackiewicz, Chief Knowledge Manager am EMC Instytut Medyczny SA in Wrocław, referierte danach seine Erfahrungen mit dem Europaservice der TK aus Sicht der polnischen Vertragspartner. Fazit: MV beginnt gerade erst, die Chancen einer europäischen Gesundheitswirtschaft zu nutzen. Die europäische Richtlinie liefert dafür den Rahmen und stärkt die Patientenrechte. Regionalisierte Verträge für einen grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr der Gesundheitswirtschaft bilden den Weg, den die Landesfachtagung eindeutig herausarbeiten konnte. Im Ergebnis der Landesfachtagung haben die TK, die Uni Greifswald und EMC eine weitere Kooperationsmöglichkeit besprochen, im Rahmen derer es um ein grenzüberschreitendes Management multiresistenter Erreger gehen wird. Weitere Informationen und die Vorträge als Download finden Sie hier: http://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/ mecklenburg-vorpommern-veranstaltungsberichte-de. Die letzten Wochen waren geprägt von der Bundestagswahl. Nun ist „Schwarz-Gelb“ Geschichte und die Vertreter der neuen Regierung stecken mitten in den Koalitionsverhandlungen. Ein Ergebnis könnte sein, dass MV nicht nur die Kanzlerin und den Bundespräsidenten stellt, sondern zudem noch eine weitere Bundesministerin. Unser Bundesland ist also in vielerlei Hinsicht heute schon ganz vorn mit dabei! Das trifft aus unserer Sicht besonders bei den Themen Gesundheit und Gesundheitswirtschaft zu. Wir sind weiter auf dem Weg zum Gesundheitsland Nr. 1. Ein weiterer Meilenstein dazu könnte sich im Bereich der europäischen Zusammenarbeit entwickeln. Denn auf der Landesfachtagung des Wirtschaftsrates MV am 23. Oktober 2013 in Rostock wurde der Weg geebnet für eine Intensivierung der Kooperation Mecklenburg-Vorpommerns mit unserem Nachbarland Polen. Lesen Sie dazu den nebenstehenden Beitrag. Aber auch darüber hinaus wünschen wir Ihnen wie immer eine interessante Lektüre! Prof. Dr. Volker Möws Leiter der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

mecklenburg-vorpommern MRE-Management in Mecklenburg-Vorpommern Zur Person Prof. Dr. Dr. Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Universitätsklinik Rostock Interview mit Prof. Dr. Dr. Andreas Podbielski TK spezial: Sie sind Mitwirkender im Projekt HICARE®. Welche Fragestellungen verfolgen Sie im Gesamtprojekt? Prof. Dr. Dr. Podbielski: Im HICARE®-Projekt bin ich an der Innovation beteiligt. Hier geht es um die Entwicklung von Substanzen, die u. a. multiresistente Erreger (MRE) beeinflussen oder abtöten können, sodass sie Menschen nicht mehr besiedeln oder infizieren. Ferner untersuchen wir den Status von Patienten vor der OP auf eine Besiedelung mit Methicillin-resistenten bzw. -empfindlichen (MRSA bzw. MSSA) Staphylococcus-aureus-Stämme vor Beginn und zum Ende ihres Krankenhausaufenthalts. Hier möchten wir Daten gewinnen, ob es sich zukünftig lohnen kann, allen Elektivpatienten eine kurzfristige Antiseptika-Behandlung zukommen zu lassen. TK spezial: Welche spezifischen Probleme und Handlungsbedarfe zu einem verbesserten MRE-Management sehen Sie im Bereich Rostock und Mecklenburg-Vorpommern? Prof. Dr. Dr. Podbielski: Zunächst einmal: Das Management von MRE-Patienten läuft in Rostock und den von uns hygienisch betreuten Kliniken schon sehr gut. Alle diese Kliniken nehmen z. B. am MRSA-KISS-Modul des Nationalen Referenzzentrums für Krankenhaushygiene (vgl. „Kurz gesagt“ auf der folgenden Seite) teil. Anhand der bzgl. der Patientenzahlen normierten und bzgl. der Risikosituationen stratifizierten Ergebnisse dieser Kontrollen sehen wir, dass die MRSA-Patientenzahlen seit letztem Jahr generell und seit Jahren bereits für nosokomiale Übertragungen sinken. Für multiresistente Gram-negative Erreger (MRGN) gilt dies leider nicht. Dies liegt aber höchstwahrscheinlich daran, dass diese Erreger hauptsächlich außerhalb der Krankenhäuser verbreitet werden. Dass wir in Rostock inzwischen so genau über Prävalenzentwicklungen Bescheid wissen, liegt an einer überaus gründlich durchgeführten Kontrolle nicht nur zu Erregern und deren Resistenzprofilen, sondern auch zu Materialeinsendungen für mikrobiologische Untersuchungen und zu Antibiotikaverbräuchen. Dabei erfassen wir getreu den Vorgaben unserer Landeshygieneverordnung auch Erreger mit besonderer infektiologischer Bedeutung, unabhängig von etwaigen speziellen Resistenzen. So wissen wir nicht nur sehr genau Bescheid, was derzeit infektiologisch in der Rostocker Universitätsmedizin passiert, sondern sehen auch sehr schnell, ob das Drehen an Stellschrauben Erfolg hat. TK spezial: Die Niederlande werden beim MRE-Management, insbesondere beim MRSA-Management, aufgrund der geringen Infektionsraten sehr gelobt. Was können wir von ihnen lernen und was können sie von uns lernen? Prof. Dr. Dr. Podbielski: Tatsächlich ist nur das MRSA-Management in den Niederlanden sehr viel erfolgreicher als in Deutschland. Mit den anderen MRE haben sie genauso viele Probleme wie wir. Der Unterschied liegt in der räumlichen Situation in den Krankenhäusern. Neu aufzunehmende Patienten werden zunächst durchgängig als Risikopatienten präventiv isoliert und erst nach Vorliegen eines negativen MRSA-Testergebnisses in Zweibettzimmer verlegt. Auch gibt es in den Niederlanden noch eine höhere Personaldichte im Bereich des spezifischen Hygienepersonals. Bei allen Bemühungen um die Schnittstelle ambulante/ stationäre Versorgung müssen wir allerdings aufpassen, dass irregeleitete Sparzwänge in den Krankenhäusern die Erfolge der Erregerbekämpfung an einer anderen Stelle nicht wieder zunichtemachen. Der Krankenhaushygieniker Andreas Podbielski wurde 1955 in Frankfurt am Main geboren. Heute ist er Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Universitätsmedizin Rostock sowie Professor für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene. Nach seiner langjährigen Ausbildung zum Biologen und Mediziner hat er zunächst in verschiedenen deutschen und amerikanischen Städten gearbeitet. Im Jahr 2000 fand er dann in Rostock seine neue Heimat. An der dortigen Universitätsklinik ist er seitdem als Professor für Medizinische Mikrobiologie tätig. Andreas Podbielski ist zudem Mitwirkender am Projekt HICARE®. Kurz gesagt MRSA-KISS-Modul D  as Nationale Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) wurde 1995 vom Robert-Koch-Institut ins Leben gerufen.  it dem Modul MRSA-KISS M werden sämtliche MRSA-Fälle eines Krankenhauses erfasst und Referenzdaten generiert. W  eitere Informationen unter http://www.nrz-hygiene.de/ surveillance/kiss/mrsa-kiss/. TK spezial 4 / 2013 2

mecklenburg-vorpommern Forsa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen spricht sich für einheitlichen Krankenversicherungsmarkt aus 8 von 10 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern* (80 Prozent) wünschen sich einen einheitlichen Versicherungsmarkt, in dem alle Anbieter zu gleichen Bedingungen agieren und sich alle Bürger frei zwischen den Anbietern entscheiden können. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Selbst unter den Privatversicherten spricht sich nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) dafür aus, die bestehende Zweiteilung der Krankenversicherung beizubehalten. „Das Ergebnis zeigt, dass für eine große Mehrheit der Deutschen die künstliche Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung nicht mehr zeitgemäß ist“, erklärt Prof. Volker Möws, Leiter der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Die Menschen möchten vielmehr selbst entscheiden, wie sie sich für den Krankheitsfall absichern. Ein einheitlicher Versicherungsmarkt darf deshalb auch nicht mit einer Einheitskasse verwechselt werden. Ein solches System braucht Wettbewerb.“ Die Mehrheit der Menschen hierzulande spricht sich außerdem dafür aus, dass die privaten Krankenversicherungen ihre Probleme selbst lösen sollten. Nur ungefähr jeder Dritte (29 Prozent) vertritt die Meinung, der Gesetzgeber sollte einschreiten, um die Situation der privaten Krankenversicherung zu stabilisieren. 68 Prozent erklären hingegen, für Problemlösungen sollten die privaten Versicherungsunternehmen selbst sorgen. Diese Ansicht vertritt sogar mehr als jeder zweite Privatversicherte (56 Prozent). Kurz gesagt Forsa-Umfrage „Aktuelle Gesundheitsthemen 2013“ R  epräsentative bundesweite Bürgerbefragung B  efragungszeitraum: 12. bis 22. August 2013 P  ersonenstichprobe: 1.001 in Privathaushalten in Deutschland lebenden deutschsprachige Personen im Alter ab 18 Jahre B  efragung durch computergestützte Telefoninterviews anhand eines strukturierten Fragebogens S  ystematische Zufallsauswahl (mehrstufige, geschichtete Stichprobe) D  ie Gewichtung der Personenstichprobe erfolgte nach Region, Alter, Geschlecht und Bildung. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 6 von 10 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern (60 Prozent) nehmen ihre Krankenkasse als Interessenvertreter der Versicherten wahr – noch vor den Verbraucherzentralen (37 Prozent), Patientenverbänden (37 Prozent) und der Politik (16 Prozent). Nur die Hausärzte liegen mit einem Wert von 63 Prozent knapp vor den gesetzlichen Kassen. Die TK-Versicherten bestätigen zu 75 Prozent ihre Krankenkasse als ihren Interessenvertreter. Unter den Privatversicherten nehmen 66 Prozent ihre Versicherung als Vertreter der eigenen Interessen wahr. „Die Krankenversicherung der Zukunft muss viel mehr leisten als nur zu bezahlen“, betont Prof. Volker Möws, Leiter der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Die Krankenkassen sollten deshalb noch stärker eine beratende Funktion für die Versicherten einnehmen.“ * Im August 2013 hat Forsa im Auftrag der TK bevölkerungsrepräsentativ 1.001 Erwachsene in Deutschland zu aktuellen Gesundheitsthemen befragt. Mecklenburg-Vorpommern ist hier in einer Ländergruppe mit Berlin und Brandenburg erfasst. TK spezial 4 / 2013 3

mecklenburg-vorpommern Ambulante Versorgungsrealität Polypharmazie Kurz gesagt Die Priscus-Liste … Ältere Menschen nehmen durchschnittlich bis zu sechs verschiedene Medikamente pro Tag ein. Damit verbunden ist zwangsläufig eine Reihe unerwünschter Wirkungen. Denn mit der Anzahl der eingenommenen Medikamente steigen nicht nur die Nebenwirkungen, sondern es treten auch Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten auf. Nach Schätzungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gibt es jedes Jahr bis zu 300.000 Krankenhausaufnahmen wegen Wechsel- und Nebenwirkungen von Arzneimitteln. Dabei handelt es sich zunehmend um ältere sowie chronisch kranke Patienten. Besonders die neuen Bundesländer sind davon betroffen, Sie da Wir sind für weil hier der Anteil der über 60-Jährigen höher ausfällt als im Bund.  …ist ein Arbeitsergebnis, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung 2006 gefördert hat.  …enthält eine Übersicht von Medikamenten, die für Ältere nicht geeignet sind.  …beschreibt mehr als 80 Wirkstoffe und ihre häufigsten Nebenwirklungen.  Weitere Informationen für Patienten hier: http://www.bmbf. de/pub/priscusbroschuere_ medikamente_im_alter.pdf n rund um Sie haben Frage KrankenversiGesundheit und m TK-ServiceTea cherung? Das täglich an 365 ist 24 Stunden für Sie erreichbar: Tagen im Jahr 85 85 Tel. 0800 - 285 chlands) Nimmt ein Patient mehr als fünf verordnete Arzneimittel, spricht man von Polypharmazie. Polypharmazie kann nicht nur zu unerwünschten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Arzneimitteln führen, sondern auch zu einer erhöhten Morbidität und Mortalität. Darüber hinaus wird durch die Einnahme vieler Medikamente die Therapietreue (Adhärenz) negativ beeinflusst. Das heißt Medikamente werden gar nicht oder information Versicherten Arz der Arzneimitteltherapie nur unregelmäßig eingenommen. Damit wird die Qualität neimittel erheblich gefährdet. (gebührenfrei innerhalb Deuts en tändlich könn Und selbstvers uns per E-Mail an Sie sich auch ce@tk.de wenden: servi Internet mationen und Ausführliche Infor um KrankenversiServices rund ndheit und Fitcherung, Gesu e auf: www.tk.d ness finden Sie kurz TK-ViA – Arzneimittel – eninformation VerbandDie Versichert g der Arznei-, liche Auflistun Jahist eine übersicht Sie in den vergangenen zwei iA ten haben. TK-V Hilfsmittel, die und erhal in der Apotheke oder im ren auf Rezept ch per Telefon sich ganz einfa können Sie für dern. Internet anfor uns Besuchen Sie auch auf: Polypharmazie ist kein neues Phänomen. Aber vor dem Hintergrund des demografisch bedingten Anstiegs der Bevölkerung und damit der Arzneimittelverordnungen wird sich das Problem der Polypharmazie in der Versorgungsrealität weiter verschärfen. 85 85 Tel. 0800 - 285 n im Jahr h an 365 Tage 24 Stunden täglic chlands) (gebührenfrei innerhalb Deuts ioren l für Sen neimitte iscus-Liste Arz ionen der Pr code 5327 www.tk.de, Web eimittel der n werden Arzn e ab 65 Jahre Hinweis Für Versichert einem speziellen tzliche in TK-ViA mit Priscus-Liste t außerdem zusä t. TK-ViA biete gekennzeichne terung. zur Erläu Informationen Menge des verordneten Medikaments Verkaufspreis der Apotheke, maximal der gesetzlich festgelegte Höchstbetrag (Festbetrag) 3 10.2/287 04/201 Deshalb ist es wichtig, den Überblick über die eigenen Medikamente zu wahren und Versicherteninformation Arzneimittel – TK-ViA das Patientenwissen für Herrn Max Mustermann, Vers.-Nr.: 1234567890 über die eigene MediVerordnungen berücksichtigt bis zum 30. April 2012 kation zu stärken. Eine Abgerechnete Verordnungen seit dem 01. Mai 2010 Hilfe dafür bietet die Verordnungsdatum Arzneimittel/Anzahl Apotheke Apothekenpreis Ihre Zuzahlung TK mit der Versicher08.01.2011 Mustermedikament Musterapotheke 78,64 7,86 2 x 11356986 ABC Str. 12 teninformation Arznei22157 Dorf mittel (TK-ViA). Ähnlich 19.02.2011 Beispielmedizin Beispielapotheke 53,14 5,31 1 x 22356901 Muster-Str. 2 wie bei einem Konto22450 Stadt auszug listet TK-ViA 05.03.2011 Mustertropfen Musterapotheke 165,58 10,00 1 x 45326988 Beispiel-Str. 59 sämtliche zulasten 13450 Großstadt der TK verordneten 18.03.2011 Mustersaft Beispielapotheke 36,95 5,00 1 x 67102358 ABC Str. 147 13450 Großstadt Medikamente der letzten zwei Jahre Dieses Arzneimittel Mit der Pharmazentralnummer wurde Ihnen verordnet werden Arzneimittel eindeutig auf. In diesen Arzneiidentifiziert mittelauszug wurde auch die sogenannte Priscus-Liste integriert (siehe kurz gesagt Priscus-Liste). Ausgerüstet mit ihrer TK-ViA können ältere Patienten auf den Arzt ihres Vertrauens zugehen und mit ihm mögliche Alternativen besprechen. An diesem Tag wurde die Verordnung durch den Arzt ausgestellt at Inform TK spezial 4 / 2013 4

mecklenburg-vorpommern Grippeschutzimpfung in Greifswald Die TK und das Gesundheitsamt Greifswald haben auch in diesem Jahr wieder zur kostenlosen Grippeschutzimpfung aufgerufen. Rund 240 Impfwillige nutzten diese Gelegenheit, während ihres Einkaufs im Elisen Park auch gleich etwas für die Gesundheit zu tun. Die Grippe (Influenza) ist nicht zu unterschätzen: Innerhalb von zwei bis drei Tagen nach der Ansteckung entwickeln sich die Krankheitssymptome mit hohem Fieber, Rachenentzündung, trockenem Husten, Schnupfen, ausgeprägtem Krankheitsgefühl sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Bei unkompliziertem Verlauf ist die Erkrankung nach etwa zwei Wochen überstanden. Wie die Grippesaison in diesem Winter verläuft, kann niemand vorhersagen. Deshalb: Wer sich schützen will, sollte sich impfen lassen. Vor allem Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke, Schwangere, medizinisches Personal und Menschen mit viel Kontakt zu anderen wird die Impfung empfohlen. Auch im November ist es dazu noch nicht zu spät. Impfen schützt – aktueller Impfkalender informiert Die TK in MecklenburgVorpommern hat ihren Impfkalender für Kinderund Jugendliche aktualisiert. Er liegt demnächst in allen TK-Kundenberatungen, Kinderarzt-Praxen und Gesundheitsämtern aus. Neben Antibiotika sind Impfungen die wohl erfolgImpressum reichste Entwicklung der modernen Medizin. Seit es in Deutschland aber keine Impfpflicht mehr gibt, müssen Eltern alleine entscheiden, ob und wogegen ihre Kinder geimpft werden. Eltern kommen nicht umhin, sich zu informieren, und dabei möchte die TK mit ihrem aktuellen Impfkalender unterstützen. Neben den empfohlenen Impfungen sind auch die Vorsorgeuntersuchungen in dem Kalender integriert. So können sich die Eltern über Inhalt und zeitliche Abfolge informieren. Impressum Herausgeber: Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern Wismarsche Straße 142, 19053 Schwerin Verantwortlich: Prof. Dr. Volker Möws Redaktion: Dr. Rolando Schadowski Telefon: 03 85 - 76 09-574 Telefax: 03 85 - 76 09-570 E-Mail: lv-mv@tk.de Twitter: www.twitter.com/tkinmv Internet: www.tk.de, Webcode 8570

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