"TK spezial" für Schleswig-Holstein 4-2013

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Information about "TK spezial" für Schleswig-Holstein 4-2013

Published on January 13, 2014

Author: TK_Presse

Source: slideshare.net

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Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der Techniker Krankenkasse (TK) in Schleswig-Holstein.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Informationsdienst der techniker Krankenkasse schleswig-holstein Inhaltsverzeichnis Nr. 4 /Dezember 2013 TK-Stressstudie: Stress im Job spornt an Mehrheit der Norddeutschen wil einen einheitlichen Krankenversicherungsmarkt Gesundheitsstandort Schleswig-Holstein: Interview mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer Optimale Versorgung nach Sportverletzungen Anti-Mobbing-Koffer: Neues Modul gegen Mobbing im Internet Immer mehr gerät das Thema Mobbing auf Schulhöfen in das Blickfeld des öffentlichen Interesses. In den vergangenen Jahren lösten aber auch Schikanen und Beleidigungen in der digitalen Kommunikationswelt zunehmend Diskussionen über potenzielle Ursachen und Folgen aus. Jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren gibt an, bereits Opfer einer Mobbing-Attacke im Internet gewesen zu sein. Jeder Zehnte war sogar schon einmal selbst Täter. Das belegt eine von der Techniker Krankenkasse (TK) in Auftrag gegebene repräsentative Forsa-Umfrage. Um gezielt dagegen vorzugehen, hat die TK gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft in Schleswig Holstein, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) sowie dem Kinder- und Jugendschutz e. V. (AKJS) das Modul „Cybermobbing“ entwickelt. Dieser Baustein ergänzt die seit vier Jahren laufende Anti-Mobbing-Initiative. Die Initiative richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 in Schleswig-Holstein. Die Jugendlichen werden anhand von Unterrichtsmaterial, Video und Gesprächen für einen fairen Umgang miteinander im Internet sensibilisiert. Der Film „Let’s fight it together“ zeigt aus der Perspektive eines Opfers, welche Auswirkungen unterschiedliche Mobbing-Formen haben können, und schildert eindringlich, was in einem Betroffenen vor sich geht. Einer der Unterschiede zwischen „Cybermobbing“ und Mobbing im realen Leben ist die Anonymität, die es erschwert, den Täter ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. So erfährt diese Gewaltform durch das Internet eine völlig neue Dimension. Mobbing unter Schülern ist keine Seltenheit. Deshalb ist es wichtig, in betroffenen Klassen zu intervenieren und Mobbing bereits im Vorfeld zu verhindern. Gefordert ist hier die ganze Schule. Um die Schulen dabei zu unterstützen, hat die TK die Initiative „Mobbingfreie Schule – gemeinsam Klasse sein“ ins Leben gerufen. Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird diese Initiative in Schleswig-Holstein gemeinsam von der TK und dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft umgesetzt. Lehrkräfte werden geschult und erhalten daraufhin für ihre Schule den Anti-Mobbing-Koffer. Die TK hat den schleswig-holsteinischen Schulen bisher 1.000 Koffer zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zur Initiative „Mobbingfreie Schule – gemeinsam Klasse sein“ unter www.tk.de, Webcode 108934. Kommentar Für einen Großteil der Bevölkerung hat das Thema „Krankenversicherung“ an Bedeutung gewonnen, wie eine ForsaStudie im Auftrag der TK ergeben hat (Seite 3). Dies ist zusätzliche Motivation für uns, die angehenden Koalitionspartner bei der Umsetzung ihrer Reformthemen zu unterstützen. Union und SPD haben in der Gesundheitspolitik nach zähem Ringen einen gemeinsamen Nenner gefunden. Unter anderem wurde eine Reform der Krankenhausfinanzierung hin zu einer qualitätsorientierten Vergütung beschlossen. Für unser Bundesland ist die Angleichung des Landesbasisfallwerts von großer Bedeutung. Immer weniger Akzeptanz findet die Trennung von gesetzlicher und privater Versicherung mit den daraus resultierenden Ungleichheiten und finanziellen Risiken für viele Privatversicherte. Die TK hat Vorstellungen für einen einheitlichen Versicherungsmarkt entwickelt, der auf eine langfristige Konvergenz der Systeme und allgemeine Verbesserung der medizinischen Versorgung gerade auch im ländlichen Raum abzielt. Ihr Dr. Johann Brunkhorst Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein

schleswig-holstein TK-Stressstudie: Stress im Job spornt an Wie steht es um das Stressempfinden der Deutschen? Was zerrt am meisten an den Nerven der Menschen? Und wie gehen sie mit Stress um? Mit ihrer aktuellen Stressstudie hat die Techniker Krankenkasse (TK) gemeinsam mit dem ehemaligen Skisprungweltmeister Sven Hannawald die Antworten auf diese Fragen in Berlin vorgestellt. Das Ergebnis: Fast sechs von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig – jeder Fünfte steht sogar unter Dauerdruck. Im Norden scheint es allerdings entspannter zuzugehen. In den Ländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen gibt „nur“ jeder Zweite an, unter Strom zu stehen. Wichtigster Grund für den Belastungsgrad der Norddeutschen ist der eigene Perfektionismus. 51 Prozent – und damit mehr als im Bundesdurchschnitt – der Befragten hierzulande fühlen sich durch hohe Ansprüche an sich selbst gestresst. Zweiter Stresstreiber sind die beruflichen Anforderungen. Information Der richtige Umgang mit Stress vermeidet gesundheitliche Risiken Termindruck, Überforderung im Haushalt und private Konflikte – Stress kommt in fast allen Lebensbereichen vor und kann – wenn man ihm falsch begegnet – krank machen. Um den gesundheitlichen Risiken entgegenzusteuern, ist es deshalb ratsam, den Stressausgleich als festen Bestandteil in seinen Alltag zu integrieren. Der AntistressCoach der TK hilft den Versicherten, den Belastungen mit Ruhe zu begegnen und erstellt einen individuellen Übungsplan für mehr Gelassenheit. Weitere Informationen zum TK-StressCoach unter www.tk.de, Webcode 190414. „Sandwich-Generation“ besonders belastet Selten ist es der Beruf allein, der verantwortlich für den hohen Stresspegel ist. Die „Sandwich-Generation“ der Mittdreißiger bis – vierziger ist am stärksten belastet. Im Spagat zwischen Kind und Karriere und den oftmals pflegebedürftigen Familienangehörigen geben acht von zehn Befragten an, gestresst zu sein. Ärger im Privatleben und andere soziale Belastungsfaktoren tun ihr Übriges und verhindern häufig nach dem Feierabend eine gesunde Work-Life-Balance: 35 Prozent der Befragten im Norden geben an, von privaten Konflikten strapaziert zu werden. Ebenso viele fühlen sich mit der Arbeitsbelastung im Haushalt überfordert. Die Lieblingsbeschäftigung der Norddeutschen zum Abschalten ist die Bewegung. Fast acht von zehn der Befragten unternehmen gern einen Spaziergang oder erledigen Gartenarbeit. Auf Platz zwei der beliebtesten Methoden zum Stressabbauen landen die Hobbys und das Buch. Das Faulenzen nimmt den fünften Platz ein. Hier zeigen sich die Norddeutschen vorbildlich: Bundesweit landet das gemütliche Nichtstun nämlich unter den Top Drei der Lieblingsbeschäftigungen. Trotz Stress: Mehrheit der Beschäftigten im Norden ist zufrieden mit ihrem Job Über 80 Prozent der Berufstätigen in Norddeutschland sind zufrieden mit ihrer Arbeit und empfinden sie als wichtigen Teil ihres Lebens. Nur 14 Prozent sehen ihren Job als reinen Broterwerb. Auch ist beruflicher Stress für Norddeutsche nicht gleich negativ: sieben von zehn Befragten geben an, vom Stress im Job angespornt zu werden. In den restlichen Teilen Deutschlands behauptet das noch nicht einmal jeder Zweite von sich. Gleichzeit gibt aber auch jeder Zweite der berufstätigen Nordlichter an, sich durch die Arbeit abgearbeitet und verbraucht zu fühlen. Fast drei von zehn können sogar abends oder am Wochenende nicht richtig abschalten. Die Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie unter www.tk.de, Webcode 590188. Informationen zum Thema „Stress bewältigen“ mit vielen Tipps und Informationen gibt es unter www.tk.de, Webcode 36390. TK spezial 4 / 2013 2

schleswig-holstein Forsa-Umfrage: Mehrheit der Norddeutschen will einen einheitlichen Krankenversicherungsmarkt Information Sieben von zehn Menschen in Norddeutschland (69 Prozent) wünschen sich einen einheitlichen Versicherungsmarkt, in dem alle Anbieter zu gleichen Bedingungen agieren und sich alle Bürger frei zwischen den Anbietern entscheiden können. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Selbst unter den Privatversicherten spricht sich nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) dafür aus, die bestehende Zweiteilung der Krankenversicherung beizubehalten. „Das Ergebnis zeigt, dass für eine große Mehrheit der Deutschen die künstliche Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung nicht mehr zeitgemäß ist“, erklärt Dr. Johann Brunkhorst, Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein. „Die Menschen möchten vielmehr selbst entscheiden, wie sie sich für den Krankheitsfall absichern. Ein einheitlicher Versicherungsmarkt darf deshalb auch nicht mit einer Einheitskasse verwechselt werden. Ein solches System braucht Wettbewerb.“ Die Mehrheit der Menschen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und SchleswigHolstein spricht sich außerdem dafür aus, dass die privaten Krankenversicherungen ihre Probleme selbst lösen sollten. Nur ungefähr jeder fünfte (21 Prozent) Norddeutsche vertritt die Meinung, der Gesetzgeber sollte einschreiten, um die Situation der privaten Krankenversicherung zu stabilisieren. 75 Prozent erklären hingegen, für Problemlösungen sollten die privaten Versicherungsunternehmen selbst sorgen. Diese Ansicht vertritt sogar mehr als jeder zweite Privatversicherte (56 Prozent). Fragen zum Thema „Pflege“ haben gezeigt, dass nur 22 Prozent der Befragten in Norddeutschland ihr Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden, als gering einschätzen. Jeder Dritte geht sogar persönlich von einem erhöhten Pflegerisiko aus. Demgegenüber geben allerdings 37 Prozent an, für den Fall einer möglichen Pflegebedürftigkeit noch gar nicht privat vorgesorgt zu haben. „Die Antworten machen deutlich: Zwischen Problemwahrnehmung und der Bereitschaft, die Probleme eigenverantwortlich anzugehen, herrscht bei vielen Menschen noch immer eine Diskrepanz“, so Brunkhorst. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Sieben von zehn Menschen in Norddeutschland (72 Prozent) nehmen ihre gesetzliche Krankenkasse als Interessenvertreter der Versicherten wahr – noch vor den Hausärzten (60 Prozent), den Verbraucherzentralen (50 Prozent), Patientenverbänden (38 Prozent) und der Politik (20 Prozent). Unter den Privatversicherten nimmt hingegen nur jeder Dritte (34 Prozent) seine Versicherung als Vertreter der eigenen Interessen wahr. „Die Krankenversicherung der Zukunft muss viel mehr leisten als nur zu bezahlen“, betont Landesvertretungsleiter Brunkhorst. „Die Krankenkassen sollten eine beratende Funktion für die Versicherten einnehmen.“ Im August 2013 hat Forsa im Auftrag der TK bevölkerungsrepräsentativ 1.001 Erwachsene in Deutschland zu aktuellen Gesundheitsthemen befragt. Ende einer Ära: Krankenversichertenkarte verliert Gültigkeit Die Krankenversichertenkarte (KVK) verliert nach fast 20 Jahren zum 31. Dezember 2013 ihre Gültigkeit. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKVSpitzenverband vereinbart. Ab 2014 ist nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) als Versicherungsnachweis anerkannt. Für Einzelfälle wurde eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2014 vereinbart. In dieser Zeit kann der Arzt darüber entscheiden, ob er im Einzelfall mit der alten KVK noch arbeiten und abrechnen möchte. Die Krankenkassen wurden gesetzlich verpflichtet, im Jahr 2011 mindestens zehn Prozent und im Jahr 2012 weitere 60 Prozent ihrer Versicherten mit einer eGK auszustatten. Bei Nichterfüllung drohten Sanktionszahlungen. Die TK hat die Zielvorgaben jeweils erfolgreich erfüllt. Inzwischen besitzen 92 Prozent der TK-Versicherten eine eGK. Selbstverständlich besteht der Leistungsanspruch gegenüber der TK auch ohne eGK. TK-Versicherte haben die Möglichkeit, innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung einen gültigen Versicherungsnachweis nachzureichen. Falls dies nicht erfolgt, kann der Arzt die Behandlung privat in Rechnung stellen. TK spezial 4 / 2013 3

schleswig-holstein „Schleswig-Holstein ist ein Land der kurzen Wege und in der Gesundheitswirtschaft von einer Dialogkultur geprägt“ Zur Person Interview mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer TK spezial: Herr Minister, aktuelle Studien besagen, dass die Gesundheitsbranche bundesweit doppelt so schnell wächst wie die Volkswirtschaft insgesamt. Welche Bedeutung hat die Gesundheitsbranche für die Arbeitsplätze, die wirtschaftliche Entwicklung und die Attraktivität des Landes Schleswig-Holstein? Meyer: Die Gesundheitswirtschaft hat in Schleswig-Holstein schon immer eine große und entscheidende Rolle gespielt: als Arbeitgeber, als Wertschöpfer und als Standortfaktor. Ihr Wert wurde lange Zeit verkannt, weil sie nur als Kostenfaktor betrachtet wurde. Erst die Diskussion der vergangenen Jahre über ihre tatsächlichen Potenziale und Möglichkeiten haben ihr die Aufmerksamkeit verschafft, die ihr schon längst gebührt hätte: In Schleswig-Holstein ist rund jeder fünfte Arbeitsplatz einer in der Gesundheitsbranche, der größte Arbeitgeber im Land ist das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit über zehntausend Beschäftigten. Medizintechnik, pharmazeutische Industrie sowie Forschung, Lehre und Ausbildung sind ebenfalls gut vertreten. TK spezial: Welche Stärken hat Schleswig-Holstein im medizinischen und wissenschaftlichen Sektor? Meyer: Auch wenn Schleswig-Holstein ein Flächenland ist, es ist ein Land der kurzen Wege und in der Gesundheitswirtschaft von einer Dialogkultur geprägt. Daraus sind Versorgungsstrukturen und Projekte entstanden, die bundesweit immer noch einmalig sind. Wie zum Beispiel „Quamadi“ – die qualitätsgesicherte MammaDiagnostik, die es nur in Schleswig-Holstein gibt – oder das Excellenzcluster Entzündungsforschung. Schleswig-Holstein hat die Notwendigkeit einer engen Vernetzung in der Gesundheitswirtschaft früh auch in die Praxis umgesetzt: In Flensburg stand die Wiege der elektronischen Gesundheitskarte. Wir setzen auch heute noch auf Vernetzung der Akteure und für die Bereiche Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmazie haben wir gemeinsam mit Hamburg die LifeScience-Agentur Norgenta gegründet. Wo es manchmal hakt, ist der sogenannte Technologietransfer – also daran, wie aus einer zündenden Idee ein hochwertiges Produkt wird, das vom Kunden auch gefragt ist. TK spezial: Welches Entwicklungspotenzial sehen Sie für den Gesundheitsstandort? Meyer: Ich glaube, dass im Gesundheitsstandort Schleswig-Holstein noch einige Möglichkeiten schlummern. Die Stadt Kiel hat sich zum Beispiel gerade auf den Weg gemacht, ihre Potenziale im Bereich der Gesundheitswirtschaft zu identifizieren. In den Kreisen Schleswig-Flensburg und Segeberg gibt es bereits ähnliche Initiativen. Die Bereiche Gesundheitstourismus und Rehabilitation sind noch wenig bespielte Felder – sie sind beide ein gewichtiges Stück Gesundheitswirtschaft und in ihren Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Dass all diese Themen etwas mit Gesundheitswirtschaft zu tun haben, ist mittlerweile unstrittig. Wie wir sie in mehr Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze verwandeln können, darüber wollen wir auf dem fünften Kongress „Vernetzte Gesundheit“ in Kiel diskutieren. TK spezial: Welchen Beitrag können aus Ihrer Sicht die gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung des Gesundheitsstandorts Schleswig-Holstein leisten? Meyer: Die gesetzlichen Krankenkassen sind unverzichtbarer Partner bei der Entwicklung und der Umsetzung regionaler Versorgungsstrukturen und Präventionsangebote. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft wird nicht nur die Versorgung, sondern auch die Arbeitswelt verändern. Wir brauchen intelligente, gemeinsame und vernetzte Lösungen und Angebote, damit wir gesund bleiben, auch wenn wir länger als die Generationen vor uns arbeiten werden. Ohne die gesetzlichen Krankenkassen läuft da wenig bis gar nichts. Reinhard Meyer G  eboren am 5. September 1959 in Bonn 1  982 –1989 Studium der Politischen Wissenschaften 1  990 –1991
Verwaltungswissenschaftliches Aufbaustudium 1  991–1994 
Wissenschaftlicher Referent bei der SPD-Fraktion im Landtag von MecklenburgVorpommern 1  994 –1996 
Leiter des Ministerbüros im Ministerium für Wirtschaft und Angelegenheiten der Europäischen Union MecklenburgVorpommern 1  997–1998
Dienststellenleiter der Landesvertretung MecklenburgVorpommern beim Bund 1  998 –2001
Leiter der Abteilung Koordinierung der Landes- und Bundespolitik der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern 2  001–2005
Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern 2  006 –2012
Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern S  eit 12. Juni 2012
Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein TK spezial 4 / 2013 4

Schleswig-Holstein Neues Behandlungsangebot für Schleswig-Holstein: Optimale Versorgung nach Sportverletzungen Information Mit ihrem Angebot „Behandelt wie ein Spitzensportler“ bietet die Techniker Krankenkasse (TK) ihren Versicherten maßgeschneiderte Leistungen an, die sonst nur Spitzensportler bei Verletzungen nutzen können. Wer sich beim Freizeitsport verletzt, muss viel Zeit in langwierige Behandlungen, Operationen und anschließende physiotherapeutische Maßnahmen investieren. Besonders die Heilung von Verletzungen im Bereich des Gelenk- und Bänderapparats verlangt den Betroffenen viel Geduld ab. Ein neuer Vertrag der TK in Schleswig-Holstein öffnet Patienten mit Sportverletzungen jetzt ein innovatives Behandlungskonzept. Ziel ist die schnelle Wiederherstellung der Gesundheit, der Arbeitsfähigkeit und des sportlichen Leistungsvermögens der Patienten. Dafür gewährleisten optimal koordinierte Behandlungsmodule und spezielle physiotherapeutische Maßnahmen einen schnellen und nachhaltigen Behandlungserfolg. Unsere Vertragspartner Als Kooperationspartner haben wir das operative Zentrum der Mare-Klinik in Kiel, die Ostseeklinik Schönberg-Holm sowie die Physiotherapie „Mare Aktiv“ an den Standorten Kiel, Kronshagen und Schönkirchen gewinnen können. Alle Therapeuten zeichnen sich durch langjährige Erfahrung in der Betreuung von Profisportlern aus dem Handball und Fußball sowie der Olympioniken aus dem nationalen Hockey-Team aus. Vernetzung garantiert optimale Therapie Die Vernetzung der orthopädischen und physiotherapeutischen Teams unter einem Dach gewährleistet einen ständigen Austausch und kurze Entscheidungswege. Nach dem operativen Eingriff wird die anstehende Therapie mit den Ärzten des Mare-Klinikums abgestimmt, sodass sich der Patient optimal vorbereitet in eine intensive therapeutische Behandlung begeben kann. In komplizierten Fällen haben die Patienten die Möglichkeit auf eine stationäre Behandlung in der Rehabilitationsklinik Schönberg-Holm. Anschließend an die Behandlung bietet das Therapeutenteam eine Beratung zur gesunden und präventiven Lebensführung an. Für einen nachhaltigen Behandlungserfolg ist eine verbindliche Teilnahme an den aufeinander aufbauenden Therapiemodulen notwendig. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen entstehen für die Patienten keine zusätzlichen Kosten. Zweitmeinungsverfahren vor der OP Ist der Patient nach der Erstindikation seines behandelnden Arztes unschlüssig, beinhaltet das Angebot der TK außerdem die Möglichkeit, sich eine Zweitmeinung der Spezialisten im Mare-Klinikum einzuholen. Weitere Informationen zum Behandlungsangebot unter www.tk.de, Webcode 575150. Impressum Herausgeber: Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Schleswig-Holstein Hopfenstraße 2c, 24114 Kiel Verantwortlich: Dr. Johann Brunkhorst Redaktion: Volker Clasen Telefon: 04 31 - 981 58-0 Telefax: 04 31 - 981 58-555 E-Mail: lv-schleswig-holstein@tk.de Twitter: www.twitter.com/TKinSH Internet: www.tk.de/lv-schleswigholstein Künstliche Befruchtung: TK zahlt Ehepaaren bis zu 750 Euro Zuschuss Ehepaare, die aufgrund eines unerfüllten Kinderwunschs Maßnahmen der künstlichen Befruchtung in Anspruch nehmen, erhalten von der Techniker Krankenkasse (TK) einen Zuschuss in Höhe von 250 Euro je Behandlungsversuch. Ab dem 1. Oktober 2013 übernimmt die TK den Zuschuss jeweils für bis zu drei Behandlungsversuche – insgesamt also bis zu 750 Euro. Voraussetzung ist, dass beide Ehepartner bei der TK versichert sind. Mit dieser Satzungsleistung unterstützt die TK Ehepaare, die eine sogenannte In-vitro-Fertilisation (IVF) oder eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) durchführen lassen. Laut Gesetz übernehmen die Krankenkassen die Hälfte der Kosten, die bei diesen Maßnahmen anfallen.

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