"TK spezial" Bremen 4-2013

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Information about "TK spezial" Bremen 4-2013

Published on January 13, 2014

Author: TK_Presse

Source: slideshare.net

Description

Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der Techniker Krankenkasse (TK) in Bremen.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Informationsdienst der techniker Krankenkasse bremen Inhaltsverzeichnis Nr. 4 /November 2013 Innovationspotenzial neuer Arzneimittel gering Arzneimittelverordnungen im Fokus Auftakt Cybermobbing-Modul in Bremen Forsa-Umfrage: Mehrheit der Norddeutschen spricht sich für einheitlichen Krankenversicherungsmarkt aus Sieben von zehn Menschen in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen (69 Prozent) wünschen sich einen einheitlichen Versicherungsmarkt, in dem alle Anbieter zu gleichen Bedingungen agieren und sich alle Bürger frei zwischen den Anbietern entscheiden können. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der TK. Selbst unter den Privatversicherten spricht sich nur knapp jeder Dritte dafür aus, die bestehende Zweiteilung der Krankenversicherung beizubehalten. „Das Ergebnis zeigt, dass für eine große Mehrheit der Deutschen die künstliche Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung nicht mehr zeitgemäß ist“, erklärt Brigitte Fuhst, Leiterin der TK-Landesvertretung Bremen. „Die Menschen möchten vielmehr selbst entscheiden, wie sie sich für den Krankheitsfall absichern. Ein einheitlicher Versicherungsmarkt darf deshalb auch nicht mit einer Einheitskasse verwechselt werden. Ein solches System braucht Wettbewerb.“ Die Mehrheit der Menschen hierzulande spricht sich außerdem dafür aus, dass die privaten Krankenversicherungen ihre Probleme selbst lösen sollten. Nur 21 Prozent vertreten die Meinung, der Gesetzgeber sollte einschreiten, um die Situation der privaten Krankenversicherung zu stabilisieren. 75 Prozent erklären hingegen, für Problemlösungen sollten die privaten Versicherungsunternehmen selbst sorgen. Diese Ansicht vertritt sogar mehr als jeder zweite Privatversicherte (56 Prozent). Fragen zum Thema „Pflege“ haben gezeigt, dass nur jeder Fünfte in Norddeutschland sein Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden, als gering einschätzt. 33 Prozent gehen sogar persönlich von einem erhöhten Pflegerisiko aus. Demgegenüber geben allerdings 37 Prozent an, dass sie für den Fall einer möglichen Pflegebedürftigkeit noch gar nicht privat vorgesorgt haben. „Die Antworten machen deutlich: Zwischen Problemwahrnehmung und der Bereitschaft, die Probleme eigenverantwortlich anzugehen, herrscht bei vielen Menschen noch immer eine Diskrepanz“, so Fuhst. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 72 Prozent der Befragten nehmen ihre Krankenkasse als Interessenvertreter der Versicherten wahr – noch vor den Verbraucherzentralen (51 Prozent), Patientenverbänden (38 Prozent) und der Politik (20 Prozent). Nur die Hausärzte liegen mit einem Wert von 60 Prozent knapp hinter den gesetzlichen Kassen. Unter den Privatversicherten nehmen hingegen nur 34 Prozent ihre Versicherung als Vertreter der eigenen Interessen wahr. „Die Krankenversicherung der Zukunft muss viel mehr leisten als nur zu bezahlen“, betont TK-Landesvertretungsleiterin Fuhst. „Die Krankenkassen sollten eine beratende Funktion für die Versicherten einnehmen.“ Im August 2013 hat Forsa im Auftrag der TK bevölkerungsrepräsentativ 1.001 Erwachsene in Deutschland zu aktuellen Gesundheitsthemen befragt. Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, nun ist er endlich da – der neue Cybermobbing-Baustein für die Bremer Schulen. Die zahlreichen Anfragen, die uns erreichen, und die bereits erste ausgebuchte CybermobbingLehrerfortbildung bestätigen uns zum wiederholten Male, dass Cybermobbing allgegenwärtig ist. Unter den psychischen und körperlichen Folgen von Schikane, Verunglimpfung und Ausgrenzung leiden die Betroffenen oft ein ganzes Leben lang. Ob Mobbing oder Cybermobbing – mit unserem Anti-Mobbing-Koffer sind wir auf dem richtigen Weg. Durch die Einbeziehung von Lehrern, Schülern und Eltern in die Präventionsmaßnahmen möchten wir gesundheitlichen Schäden vorbeugen und zu einem positiveren Klima an den Schulen beitragen. Eine informative Lektüre wünscht Ihnen Brigitte Fuhst Leiterin der TK-Landesvertretung Bremen

bremen Innovationsreport 2013 Studie weist geringes Innovationspotenzial neuer Arzneimittel nach Lediglich zwei der Arzneimittel, die 2010 und Anfang 2011 neu auf den deutschen Markt gekommen sind, stellen einen relevanten therapeutischen Fortschritt dar. Zu diesem Ergebnis kommt der Innovationsreport 2013, den Wissenschaftler der Universität Bremen mit Unterstützung der TK erstellt haben. Die Studie hat insgesamt 23 Medikamente mit neuen Wirkstoffen daraufhin untersucht, ob bereits alternative Therapien zur Verfügung stehen, ob die Arzneimittel einen (Zusatz-)Nutzen für die Patienten haben und wie hoch die Kosten im Vergleich zu den verfügbaren Arzneimitteln ausfallen. Der Innovationsreport zeigt, dass man nicht jedes neue Arzneimittel mit echtem medizinischen Fortschritt gleichsetzen darf. Nicht alles, was neu ist, ist auch tatsächlich besser. Mit der Studie liegt erstmals eine strukturierte Übersicht vor, welche innovativen Medikamente überhaupt dazu beitragen, die Qualität der medizinischen Versorgung im Bereich der Arzneimitteltherapie zu verbessern. Der Report soll Ärzten, aber auch Patienten eine bessere Orientierung geben, wenn es um den Einsatz von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen geht. AMNOG fördert echte Innovationen Neben der Versorgungsqualität befasst sich der Innovationsreport auch mit den Kosten der neu zugelassenen Medikamente. Drei von vier Medikamenten, die unter die Lupe genommen wurden, waren teurer als die bereits auf dem Markt befindlichen Präparate, obwohl in den allermeisten Fällen überhaupt kein zusätzlicher Nutzen für Patienten nachgewiesen werden konnte. Erst mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) hat der Gesetzgeber ein Verfahren etabliert, das die Frage beantworten soll, welcher Preis für ein neues Medikament angemessen ist. Die in der Studie untersuchten Medikamente wurden jedoch im Jahr vor beziehungsweise kurz nach Inkrafttreten des AMNOG in Deutschland zugelassen. Das nachgewiesene geringe Innovationspotenzial dieser Arzneimittel macht deutlich: Die AMNOGNutzenbewertung ist ein notwendiges Instrument, um echte therapeutische Innovationen zu fördern. Um die Veränderungseffekte durch das AMNOG in den folgenden Innovationsreporten sichtbar machen zu können, wurden im diesjährigen Report Arzneimittel mit Markteinführung vor dem AMNOG sowie die Auswirkungen „unter Alltagsbedingungen“ untersucht. Der Report stellt dadurch eine wichtige Ergänzung zur Nutzenbewertung dar, da auch Erkenntnisse, die sich erst durch eine breite Anwendung ergeben, einfließen. Information TK-Arzneimittel-Rabattverträge Die Kosten im Gesundheitswesen steigen stetig, auch die Ausgaben für Arzneimittel. Um dies zu ändern, hat der Gesetzgeber den Krankenkassen ermöglicht, mit einzelnen Herstellern Arzneimittel-Rabattverträge zu schließen. Dadurch erhalten Krankenkassen Preisnachlässe vor allem auf Generika („Nachahmerpräparate“) sowie auf einige Originalpräparate. Mittlerweile hat die TK für mehr als 200 generische Wirkstoffe mit bis zu drei verschiedenen Herstellern Rabattverträge geschlossen. Die TK hat dabei durchweg positive Erfahrungen gemacht. Sie schließt nur mit solchen Herstellern Verträge, die garantieren können, dass ihre Arzneimittel eine hohe Qualität aufweisen. Nachahmerpräparate können einen anderen Namen tragen und anders aussehen. Auch die Hilfsstoffe, die dem Medikament Form und Farbe geben, können vom Original abweichen. Wichtig ist, dass die Angaben zu Wirkstoff und -stärke des neuen Präparats den Angaben des Originals entsprechen. Wie die Originalarzneien müssen auch die Generika bei den deutschen Behörden ein Zulassungsverfahren durchlaufen. Weitere Informationen unter www.tk.de/lv-bremen, Webcode 209692. Mehr Informationen zum Innovationsreport 2013 sind im Internet unter www.tk.de/lv-bremen zu finden, Webcode 520604. TK spezial 4 / 2013 2

bremen Arzneimittelverordnungen im Fokus Mit den Angeboten „TK-Arzneimittelreport“ (TK-AMR) für Ärzte und „Versicherteninformation Arzneimittel – TK-ViA“ bietet die Techniker Krankenkasse Unterstützung bei einer möglichst optimalen Arzneimittelversorgung. Service für Ärzte: der TK-Arzneimittelreport Mit dem Arzneimittelreport – einem kostenlosen Service – unterstützt die TK alle niedergelassenen Ärzte im Land Bremen. Er besteht aus mehreren Bausteinen wie beispielsweise einem individuellen Verordnungsreport, mit dem Ärzte Rückmeldungen zu ihren Arzneimittelverordnungen erhalten. Im Fokus stehen hier vor allem Altoriginale, Me-too-Präparate, Priscus-Arzneimittel und Innovationen. Ein weiterer Baustein sind die Arzneimittelnews. Diese bestehen aus exklusiv zusammengestellten Informationen zu aktuellen Arzneimittelthemen – ohne Einfluss der Pharmaindustrie. Es werden ausgewählte Artikel aus pharmaunabhängigen Zeitschriften wie „Der Arzneimittelbrief“ oder „Arzneiverordnung in der Praxis“ in Kürze zusammengefasst. Weiterhin erhalten Abonnenten des TK-Arzneimittelreports eine kompakte und übersichtliche Zusammenfassung der praxisrelevanten Ergebnisse zur Nutzenbewertung neu zugelassener Arzneimittel. Diese werden einer Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) unterzogen, um ihre therapeutischen Vorteile gegenüber den bisherigen Therapiemöglichkeiten zu ermitteln. Zusätzlich erhalten alle TK-AMRAbonnenten eine Kurzfassung des Innovationsreports. Ein persönlicher Onlinezugang zur Website www.arzneimittelnews.de rundet das Angebot ab. Sie bietet eine vollständige Sammlung aller Ausgaben der Arzneimittelnews, inklusive der Volltextartikel und der Zusammenfassungen zur Nutzenbewertung. Der TK-AMR erscheint quartalsweise und kann von niedergelassenen Ärzten abonniert werden. Service für TK-Kunden: Versicherteninformation Arzneimittel Damit Arzt und Patient den Überblick behalten, wann welche Medikamente bezogen wurden, bietet die TK ihren Versicherten mit TK-ViA einen persönlichen Auszug an, der eine Übersicht der verordneten Medikamente, Hilfsmittel und Verbandmittel der letzten 24 Monate enthält. Denn: Je mehr Arzneimittel eingenommen werden, desto höher ist die Gefahr von Neben- und WechselwirVerkaufspreis der Apotheke, maxiAn diesem Tag wurde mal der gesetzlich festgelegte Menge des verordneten die Verordnung durch kungen. Deshalb wurde Höchstbetrag (Festbetrag) Medikaments den Arzt ausgestellt in diesen Arzneimittelauszug ebenfalls die sogeVersicherteninformation Arzneimittel – TK-ViA nannte Priscus-Liste für Herrn Max Mustermann, Vers.-Nr.: 1234567890 integriert. Verordnungen berücksichtigt bis zum 30. April 2012 Abgerechnete Verordnungen seit dem 01. Mai 2010 Verordnungsdatum Arzneimittel/Anzahl Apotheke Apothekenpreis Ihre Zuzahlung 08.01.2011 Mustermedikament 2 x 11356986 Musterapotheke ABC Str. 12 22157 Dorf 78,64 7,86 19.02.2011 Beispielmedizin 1 x 22356901 Beispielapotheke Muster-Str. 2 22450 Stadt 53,14 5,31 05.03.2011 Mustertropfen 1 x 45326988 Musterapotheke Beispiel-Str. 59 13450 Großstadt 165,58 10,00 18.03.2011 Mustersaft 1 x 67102358 Beispielapotheke ABC Str. 147 13450 Großstadt 36,95 5,00 Dieses Arzneimittel wurde Ihnen verordnet Mit der Pharmazentralnummer werden Arzneimittel eindeutig identifiziert - Ausführliche Informationen zum TK-AMR und zur TK-ViA unter www.tk.de/lv-bremen, Webcodes 480446 und 095542. Hintergrund Priscus-Liste Die Priscus-Liste erfasst 83 Arzneistoffe, die als potenziell ungeeignet für ältere Menschen bewertet wurden und deshalb einen Risikofaktor für eine unerwünschte Neben- oder Wechselwirkung darstellen. In der Liste werden Therapiealternativen aufgeführt und Empfehlungen für die klinische Praxis gegeben, falls eine potenziell inadäquate Medikation nicht vermeidbar ist. Erstellt wurde die Priscus-Liste von Wissenschaftlern im Auftrag des Bundesforschungsministeriums. Information Arzttermine online buchen Einen Arzttermin buchen wie ein Hotelzimmer? Diesem Zukunftsprojekt widmet sich die TK. Ein erstes Pilotprojekt hat gezeigt: Per Mausklick zum Arzttermin ist nicht nur für Patienten eine schnelle und bequeme Alternative. Auch Ärzte sehen den Zugriff auf ihren Terminkalender offenbar gern: 85 Prozent der teilnehmenden Ärzte empfanden die Online-Terminbuchung als Arbeitserleichterung. Grund genug für die TK, das Angebot auszudehnen und die Möglichkeiten weiter zu erkunden. Und so funktioniert die Online-Terminbuchung: Teilnehmende Ärzte sind über einen Online-Anbieter mit dem System verbunden und stellen eine zuvor selbst festgelegte Anzahl freier Termine ein. Darauf können die Patienten über ein Portal direkt zugreifen, einen Termin aussuchen und verbindlich buchen. Das System eignet sich vor allem für Termine, die planbar und zeitlich gut einschätzbar sind. Vom Augenarzttermin bis zur Routineuntersuchung beim Gynäkologen – Patienten müssen nicht lange nach einem Termin suchen und Arztpraxen sparen den Zeitaufwand bei der Terminvergabe am Telefon. Weitere Informationen gibt es auf www.tk.de/terminbuchung, Webcode 341064. TK spezial 4 / 2013 3

bremen Cybermobbing – neues Modul im Anti-Mobbing-Koffer Jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren war schon einmal Opfer einer Cybermobbing-Attacke. Jeder Zehnte gibt zu, via Internet selbst Täter gewesen zu sein. Für betroffene Schüler sowie ihre Eltern und Lehrer stellen die oftmals anonymen Angriffe im Netz oder per Handy eine besondere Herausforderung dar. Im November 2011 haben das Landesinstitut für Schule Bremen (LIS) und die TK-Landesvertretung Bremen die Kooperation „AntiMobbing-Koffer“ aufgenommen. Rund 200 Koffer stehen im Land Bremen für die Projektumsetzung bereit. Im September 2013 ist der Koffer um das Modul Cybermobbing erweitert worden. Dieser Baustein ergänzt den Anti-Mobbing-Koffer mit speziellen Informationen und Materialien. Hierzu gehören eine DVD mit dem Titel „Let’s fight together“, eine Elternbroschüre sowie sechs Übungseinheiten für bis zu zwei Projekttage. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse für eine faire Kommunikationsweise im Internet und in sozialen Netzwerken zu sensibilisieren. Lehrerfortbildung Cybermobbing Pünktlich zum Start des neuen Moduls fand auch die erste eintägige Lehrerfortbildung statt. Diese hat zum Ziel, die Lehrer im Hinblick auf das Thema und im Umgang mit den Cybermobbing-Materialien zu sensibilisieren. Seit dem „Koffer-Auftakt“ vor zwei Jahren haben bereits 18 Bremer Schulen das Projekt umgesetzt und werden nun die neuen Materialien zum Einsatz bringen. Mobbing und Cybermobbing hängen zusammen Mobbing und Cybermobbing hängen eng zusammen. Häufig handelt es sich um dieselben Täter und Opfer. Neben Gemeinsamkeiten gibt es jedoch auch Besonderheiten wie z. B. die niedrige Hemmschwelle und die schnelle Verbreitung. Sie machen eine zusätzliche Thematisierung von Cybermobbing notwendig. In beiden Fällen gilt es, den psychischen und physischen Schäden – wie beispielsweise Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen und Ängste – vorzubeugen. Betroffene Kinder leiden zum Teil ein Leben lang unter den Folgen. Das Thema Cybermobbing in seinen vielfältigen Formen und Folgen wird mit dem neuen Modul in der Klasse bearbeitet. Es erklärt Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und indirekt Beteiligte. Mehr Informationen unter www.tk.de/lv-bremen, Webcode 542600. Impressum Herausgeber: Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Bremen Postfach 28 61 55, 28361 Bremen Verantwortlich: Brigitte Fuhst Redaktion: Eschin Marbin, Angela Motzko Telefon: 04 21 - 305 05-  00 4 Telefax: 04 21 - 305 05-  09 4 E-Mail: lv-bremen@tk.de Twitter: www.twitter.com/TKinHB Internet: www.tk.de/lv-bremen Information Ende einer Ära: Krankenversichertenkarte verliert Gültigkeit Die Krankenversichertenkarte (KVK) verliert nach fast 20 Jahren zum 31. Dezember 2013 ihre Gültigkeit. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKVSpitzenverband vereinbart. Ab 2014 ist nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) als Versicherungsnachweis anerkannt. Für Einzelfälle wurde eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2014 vereinbart. In dieser Zeit kann der Arzt darüber entscheiden, ob er im Einzelfall mit der alten KVK noch arbeiten und abrechnen möchte. Die Krankenkassen wurden gesetzlich verpflichtet, im Jahr 2011 mindestens zehn Prozent und im Jahr 2012 weitere 60 Prozent ihrer Versicherten mit einer eGK auszustatten. Bei Nichterfüllung drohten Sanktionszahlungen. Die TK hat die Zielvorgaben jeweils erfolgreich erfüllt. Inzwischen besitzen 92 Prozent der TK-Versicherten eine eGK. Selbstverständlich besteht der Leistungsanspruch gegenüber der TK auch ohne eGK. TK-Versicherte haben die Möglichkeit, innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung einen gültigen Versicherungsnachweis nachzureichen. Falls dies nicht erfolgt, kann der Arzt die Behandlung privat in Rechnung stellen.

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