Teitler Framework

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Published on June 18, 2007

Author: WoodRock

Source: authorstream.com

IAS Framework, Gliederung des Referates:  IAS Framework, Gliederung des Referates Zweck des Frameworks „The IASB Framework is a conceptual accounting framework that sets out the concepts that underlie the preparation and presentation of financial statements for external users' www. iasb.org.uk und Framework, F1 Inhalt des Frameworks Bedeutung des Frameworks Single-Arbeit IAS Framework for the Preparation and Presentation of Financial Statements approved by the Board April 1989___________________________________________________________________________________________________________________________________________________:  IAS Framework for the Preparation and Presentation of Financial Statements approved by the Board April 1989 ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Zweck des Rahmenkonzepts für die Aufstellung und Darstellung von Abschlüssen: Grundlage für Entwicklung zukünftiger Standards Überprüfung bestehender Standards [F 1(a)] Grundlage für die Reduktion der Optionen [F 1(b)] Unterstützung von nationalen Standard-Settern wie z.B. Swiss GAAP FER [F 1(c)] Unterstützung für Preparer [F 1(d)] Unterstützung der Abschlussprüfer bei ihrer Urteilsfindung, ob ein Abschluss IAS-konform ist. [F 1(e)] Keine Passage aus diesem Rahmenkonzept geht einem IAS-Standard vor [F2] Inhalt des Framework (F 5):  Inhalt des Framework (F 5) Zielsetzung von Abschlüssen qualitative Anforderungen Definition, Erfassung und Bewertung von Abschlussposten Kapital- und Kapitalerhaltungskonzepte Zielsetzung von Abschlüssen:  Zielsetzung von Abschlüssen Die Unternehmungsleitung trägt die Hauptverantwortung für den Abschluss eines Unternehmens [F 11] Die veröffentlichten Abschlüsse basieren auf den von der Unternehmungsleitung verwendeten Informationen [F 11] Die Abschlüsse müssen die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmen erleichtern [F 15] Informationen über Ertragskraft und deren Schwankungen unterstützen die Beurteilung der Effizienz von zukünftigen Investitionen und der Fähigkeit, in Zukunft Cash Flows zu generieren. [F 17] Informationen über die Vermögens- und Finanzlage Zur optimalen Information müssen alle Abschluss-Rechnungen und Offenlegungen verknüpft analysiert werden. [F 19+20] Der Anhang hat überdies das Ziel, auch Verpflichtungen und andere Risiken offen zu legen, die nicht in der Bilanz erfasst sind. Zusätzlich helfen Segment-Informationen, ein Unternehmen zu beurteilen. Qualitative Anforderungen (1):  Qualitative Anforderungen (1) Accrual Basis (Perioden-Abgrenzung), F 22 + IAS 1.25-26 Auswirkung von Geschäftsvorfällen und Ereignissen: Erfassung bei Auftritt und nicht bei Bezahlung Matching (Direkt-Zusammenhang) von Aufwand + Ertrag Going Concern (Unternehmungsfortführung), F 23 + IAS 1.23-24 Keine Absicht, kein Zwang zur Einschränkung der Unternehmungsaktivität Beurteilungshorizont: mindestens 12 Monate Bestehen Zweifel an der Fortführungsfähigkeit: Offenlegung der Unsicherheiten Falls kein Going-Concern-Abschluss: Offenlegung der Abschlussbasis und der Gründe Qualitative Anforderungen (2):  Qualitative Anforderungen (2) Understandability (Verständlichkeit), F25 Grundlage: angemessene Kenntnisse von Wirtschaft + Rechnungslegung Bereitschaft zum sorgfältigen Lesen relevante, komplexe Informationen dürfen nicht eliminiert werden Relevance (Relevanz), F 26 Relevant sind Informationen, welche die Entscheidung beeinflussen Vergangenheits-Urteil wird bestätigt oder korrigiert Materiality (Wesentlichkeit), F 29+30, IAS 1.29 bis 1.32 Wesentlichkeit als Funktion von Betrags oder Fehlers, der durch Weglassen oder die falsche Angabe entsteht Art und Umfang des Postens sind für die Wesentlichkeit gemeinsam zu beurteilen Wesentliche Posten: Einzelerfassung Unwesentliche Beträge: Mit ähnlichen Posten zusammen fassen; also nicht weg lassen! Unwesentliche Informationen erlauben, IAS-Offenlegungs-Erfordernisse zu ignorieren. Qualitative Anforderungen (3):  Qualitative Anforderungen (3) Reliability (Verlässlichkeit), F 31+32 Faithful Representation (Glaubwürdige Darstellung) F 33+34 Substance over Form (wirtschaftliche vor rechtlicher Sicht) F 35 Neutrality (Neutralität), F36 Prudence (Vorsicht), F 37 Completeness (Vollständigkeit), F 38 Qualitative Anforderungen (4):  Qualitative Anforderungen (4) Comparability (Vergleichbarkeit), F 39-42 und IAS 1.27-28 Zweck: Vergleichbarkeit im Zeitablauf: Vorangehende Periode Vergleichbarkeit zwischen Unternehmungen Mittel Consistency (Stetigkeit) Information über Bewertungsmethoden Information über Änderung und Auswirkung der Änderung Relevanz und Zuverlässigkeit heben die Stetigkeit auf: z.B. Änderung des Tätigkeitsfeldes angemessenere Darstellung, neuer Standard Vergleichswerte (evtl. restated) aus vorhergehenden Perioden Qualitative Anforderungen (5):  Qualitative Anforderungen (5) Beschränkung auf relevante und verlässliche Informationen Timelines (Zeitnähe), F43 Optimierung von Zeitnähe und Verlässlichkeit im Zeichen der besten Entscheidungsgrundlagen der User Balance between Benefit and Cost (Optimierung von Kosten und Nutzen), F 44 Die Kosten der Informationen werden von den Adressaten getragen True andamp; Fair View/ Fair Presentation nach F46 gleichwertig (Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes) Die Erfüllung der qualitativen Anforderungen allein führt im Regelfall zu einem Abschluss nach true andamp; fair view. The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (1) (Framework 47-101):  The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (1) (Framework 47-101) Financial Position Aktivum: Ressource in der Verfügungsmacht der Unternehmung als Ergebnis eines vergangen Ereignisses mit zukünftigem Nutzenpotenzial Schuld: gegenwärtige Verpflichtung aus vergangenen Ereignissen mit Erwartung von zukünftigem Nutzenabfluss bei ihrer Erfüllung Eigenkapital: Residual-Grösse = Aktiven - Schulden The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (2) (Framework 47-101):  The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (2) (Framework 47-101) Merkmale der Schuld gegenwärtige (unwiderrufliche) Verpflichtung vertraglich oder rechtlich durchsetzbar oder aus Usanzen (üblichem Geschäftsgebaren) aus Kulanz Geschätzte Schulden = provisions = Rückstellungen Auch geschätzte Schulden Betrag unsicher Erfüllungs-Zeitpunkt unsicher sind Schulden im Sinne von F 49, so lange sie auf einer gegenwärtigen Verpflichtung (present obligation) fussen The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (3) (Framework 47-101):  The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (3) (Framework 47-101) Merkmale des Eigenkapitals Die Übereinstimmung von Buchwert des EK und Gesamtmarktwert der Aktien eines Unternehmens oder der Liquidation der Einzelteile eines Unternehmens oder des Unternehmungs-Wertes auf der Basis des Going Concerns wäre rein zufällig The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (4) (Framework 47-99):  The Elements of Financial Statements = Abschluss-Posten (4) (Framework 47-99) Definition des Ertrags: F70 Nutzenzunahme in der Berichtsperiode in Form von Aktivzu- oder Schuldabnahme ohne Einlage der Anteils-Eigner Definition des Aufwand: F70 Nutzenabnahme in der Berichtsperiode durch Aktivab- oder Schuldzunahme ohne Ausschüttung an die Anteils-Eigner Neubewertungen + Restatements (Kapital-Anpassungen) F81 Reevaluation bzw. Restatements entsprechen zwar der Definition von Aufwand und Ertrag werden aber nach dem Konzept der physischen Kapitalerhaltung direkt im EK erfasst. Abschluss-Posten (5):  Abschluss-Posten (5) Wann ist ein Abschluss-Posten zu erfassen (F83) ? Merkmale: Wahrscheinlich, dass mit Bilanz-Posten ein zukünftiger Zu- oder Abfluss verknüpft ist: Zeithorizont andgt; Berichtsperiode (F 90) Infos zum Zeitpunkt der Errichtung des Abschlusses (F 85) Erfassungskriterien: Anschaffungs- oder Herstellkosten können zuverlässig ermittelt werden Oft sind verlässliche Schätzungen nötig „So können beispielsweise die erwarteten Erlöse aus einem Rechtsstreit sowohl den Definitionen eines Aktivums und eines Ertrages entsprechen und auch das Kriterium der Wahrscheinlichkeit für die Erfassung erfüllen. Kann die Höhe des Anspruchs jedoch nicht verlässlich ermittelt werden, so ist er nicht als Aktivum oder Ertrag zu erfassen' (F 86) Merkmale des Abschluss-Postens: Ja; Erfassungskriterien: Nein Offenlegung im Anhang; falls Posten relevant für true andamp; fair view (F88) Wann ist ein Abschluss-Posten zu erfassen (F83) ? Merkmale: Wahrscheinlich, dass mit Bilanz-Posten ein zukünftiger Zu- oder Abfluss verknüpft ist: Zeithorizont andgt; Berichtsperiode (F 90) Infos zum Zeitpunkt der Errichtung des Abschlusses (F 85) Erfassungskriterien: Anschaffungs- oder Herstellkosten können zuverlässig ermittelt werden Oft sind verlässliche Schätzungen nötig „So können beispielsweise die erwarteten Erlöse aus einem Rechtsstreit sowohl den Definitionen eines Aktivums und eines Ertrages entsprechen und auch das Kriterium der Wahrscheinlichkeit für die Erfassung erfüllen. Kann die Höhe des Anspruchs jedoch nicht verlässlich ermittelt werden, so ist er nicht als Aktivum oder Ertrag zu erfassen' (F 86) Bewertung (Measurement) der Abschluss-Posten (Framework 99-101):  Bewertung (Measurement) der Abschluss-Posten (Framework 99-101) Historical Cost (Anschaffungswert-Prinzip) Im Zeitpunkt der Anschaffung ist der bezahlte Preis Bewertungs-Mass-Stab Current Cost (Tageswert) Was heute bezahlt werden müsste Realisable Value (Veräusserungswert/Erfüllungsbetrag) Was heute im normalen Geschäftsverlauf erzielt werden könnte Present Value (Barwert) Barwert des künftigen Nettozuflusses im normalen Geschäftsverlauf. Auch Schulden können diskontiert werden Die Kombination von Bewertungsmethoden ist durch Standards mit Ausnahme weniger Optionen vorgegeben: z.B. Wertpapiere zu Handelszwecken sind zum Marktwert anzusetzen. IAS 39.68+69: Financial Assets held for trading („für Handelszwecke gehaltene finanzielle Vermögenswerte') Kapital- und Kapitalerhaltungs-Konzepte F 101-110 Concepts of Capital and Capital Maintenance (1):  Kapital- und Kapitalerhaltungs-Konzepte F 101-110 Concepts of Capital and Capital Maintenance (1) Kapital wird hier synonym zu EK oder Reinvermögen benutzt F102 Kapitalerhaltungs-Konzepte sind für IAS-Preparers von sekundärer Bedeutung: Die Standards legen enge Schienen 2 Konzepte F 104 Financial Capital Maintenance (finanzwirtschaftliche Kapitalerhaltung): Kapitalab- und -zuführungen zählen nicht zum Erfolg. Dieses Konzept bedingt keine Bewertungsgrundlage Physical Capital Maintenance (leistungswirtschaftliche Kapitalerhaltung): Zusätzlich gilt hier: Erst was über die Erhaltung der physischen Produktionskapazität hinaus erzielt wird, zählt zum Erfolg. Bedeutung des IASB Frameworks:  Bedeutung des IASB Frameworks Preface to IFRS (para 8): „IFRS are based on the Framework' Wer die Anforderungen des Frameworks erfüllt, ohne einen einzigen Standard zu lesen, präsentiert einen Abschluss, der bestimmt nicht alle Offenlegungs-Vorschriften der IAS-Standards erfüllt, wohl aber so true andamp; fair ist, wie selten anzutreffen Es lohnt sich also, dass Sie das Framework zu lesen, wer die Grundsätze beherzigt, ohne „in Übereinstimmung mit IAS' hat einen Level der Rechnungslegung, der Vertrauen beanspruchen darf Die Inputs z.B. der europäischen EFRAG zum G4+1 Position Paper „Accounting for Share-Based Payment' hat gezeigt, wie bedeutsam das Framework die Entwicklung neuer Standards ist. Das Framework wird ausgebaut werden Abgrenzung von Liability -Equity Measurement Project Fazit: Auch das IASB misst dem Framework grosse Bedeutung zu Beilage 1: Fragen zur „Single-Arbeit“:  Beilage 1: Fragen zur „Single-Arbeit' Wie spurt das IAS-Framework die Grenze zwischen Passivierungspflicht und ausserbilanzieller Behandlung von Risiken? Wo verankert das Framework die Möglichkeit, Latente Steuerguthaben zu bilden oder z.B. Aktiven gegenüber der Pensionskasse? Wo wird im Framework die Basis gelegt für die erfolgsneutrale Aufwertung von Aktiven? Beilage 2: Lösung zur Single-Arbeit:  Beilage 2: Lösung zur Single-Arbeit Passivierung, falls - Abfluss wahrscheinlich (andgt;50%) F 83(a) - gegenwärtige Verpflichtung F 60 aus vergangenen Geschäftsvorfällen F 61 Aktivierung, falls Wahrscheinlicher Zufluss + verlässliche Ermittlung F83 ff. Nutzen-Potenzial = auch Verringerung von Mittelabfluss F53 Ergebnis vergangener Geschäftsvorfälle oder Ereignisse F58 Control, Verfügungsmacht, F57 z.B. Aktiva gegenüber der PK, falls zukünftige Reduktion der Arbeitgeberbeiträge möglich Leistungswirtschaftliches Konzept: Preissteigerungen ändern die physische Kapazität nicht; sie sind nicht gewinnwirksam, sondern Teil des EK. F109

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