SeHF 2014 | Swiss eHealth Barometer 2014 - Ein Schweizer Radar zum Stand von eHealth

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Information about SeHF 2014 | Swiss eHealth Barometer 2014 - Ein Schweizer Radar zum Stand...
Health & Medicine

Published on March 10, 2014

Author: Swiss_eHealth_Forum

Source: slideshare.net

Swiss eHealth Barometer 2014 - Ein Schweizer Radar zum Stand von eHealth Zunehmende Aufzeichnung von Gesundheitsdaten bei geringer Vernetzung der Akteure Projektteam: Lukas Golder, Politik- und Medienwissenschaftler Cindy Beer, Soziologin © gfs.bern, Swiss eHealth-Barometer

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Kapitel 2: Der Stand der Vernetzung Kapitel 3: Elektronisches Patientendossier Kapitel 4: Mobile Gesundheitsinformation Kapitel 5: 2 Einleitung Thesen

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Datenbasis 2014 Grundgesamtheit: Ärzteschaft: alle Berufsgruppen Spitäler: IT/eHealth-Verantwortliche Kantone: eHealth-Verantwortliche Apotheker Alters- und Pflegeheime (neu) Kantonalverbände curaviva (neu) Stimmberechtigte Erhebungsart: Online-Befragung – Ärzteschaft online/postalisch Stimmberechtigte CATI Stichprobenbildung: Vollerhebungen Kantone & Spitäler Zufallsstichprobe Ärzteschaft, Apotheker, Heime, Stimmberechtigte Befragungsdauer: 18.12.2013 (Ärzteschaft) / 08.01. bis 02.02.2014 / 27.01.2014-01.02.2014 Stichprobengrösse: 662 Ärzte (221 Print), 63 Spitäler, 422 Apotheker, 19 Kantone, 401 Heime, 15 Kantonalverbände, 1'003 Stimmberechtigte 4

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Kapitel 2: Der Stand der Vernetzung Kapitel 3: Elektronisches Patientendossier Kapitel 4: Mobile Gesundheitsinformation Kapitel 5: 5 Einleitung Thesen

Trend Rezeption Begriff 'eHealth' "Haben Sie bereits vom Begriff eHealth gehört oder gelesen oder haben Sie noch nie davon gehört?" in % Stimmberechtigter Nein 81 81 weiss nicht/ keine Antwort 3 1 16 18 Januar 2013 Januar 2014  gfs.bern, Öffentliche Meinung eHealth, Januar 2014 (N = 1003), n.sig. 6 Ja

Trend Nutzen oder Risiken eHealth "Nach allem, was Sie jetzt in der Befragung gehört haben, überwiegen beim Thema eHealth Ihrer Ansicht der Nutzen oder die Risiken?" in % Stimmberechtigter 15 eher Risiken 26 12 14 weiss nicht/ keine Antwort 73 60 eher Nutzen Januar 2013 Januar 2014  gfs.bern, Öffentliche Meinung eHealth, Januar 2014 (N = 1003), sig. 7

Interesse an eHealth "Wie stark sind Sie am Thema eHealth interessiert?" in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Kantone, Apotheker, Alters- und Pflegeheime, Kantonalverbände von curaviva 8 10 6 3 3 2 8 4 21 21 3 29 2 57 kenne Begriff nicht überhaupt nicht 29 eher nicht 42 6 56 weiss nicht/keine Antwort 41 45 eher stark 30 37 15 14 Ärztinnen/Ärzte Spitäler Kantone Apotheker 8 sehr stark Alters- und Pflegeheime  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662, N Spitäler = 63, N Kantone = 19, N Apotheker = 422, N Alters- und Pflegeheime = 401), sig. 8

Verbesserungspotenzial Arbeitsumfeld "Wie beurteilen Sie das zukünftige grundsätzliche Potenzial für Verbesserungen dank eHealth in Ihrem Arbeitsumfeld?" in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Apotheker, Alters- und Pflegeheime 5 2 3 2 2 3 12 22 12 5 32 7 2 5 weiss nicht/keine Antwort 16 kein Potenzial sehr geringes Potential 31 40 57 eher geringes Potenzial 47 mittleres Potenzial 32 25 15 14 eher grosses Potenzial 13 5 Ärztinnen/Ärzte Spitäler Apotheker sehr grosses Alters- und Pflegeheime Potenzial  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662, N Spitäler = 63, N Apotheker = 422, N Alters- und Pflegeheime = 401), sig. 9

Fortschritt elektronische Standards eHealth "Ganz generell betrachtet: Wie beurteilen Sie den Stand der Arbeiten in Zusammenhang mit Standards für eHealth? Sind diese schon sehr weit fortgeschritten, eher weit fortgeschritten, eher noch nicht weit fortgeschritten oder noch gar nicht weit fortgeschritten?" in % befragte Spitäler, Kantone, Alters- und Pflegeheime, Kantonalverbände von curaviva 3 11 11 es gibt keine Standards 22 16 32 32 25 4 gar noch nicht weit fortgeschritten eher noch nicht weit fortgeschritten weiss nicht/keine Antwort 8 42 38 eher weit fortgeschritten 33 11 2 Spitäler Kantone 10 sehr weit fortgeschritten Alters- und Pflegeheime  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Spitäler = 63, N Kantone = 19, N Alters- und Pflegeheime = 401), sig. 10

Existenz elektronisches System Patientendaten "Existiert in Ihrer Organisation ein elektronisches System zur Speicherung und Verwaltung von Patientendaten?" in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Apotheker, Alters- und Pflegeheime 6 2 1 9 13 22 Nein 26 24 teilweise 90 76 68 63 Ja Ärztinnen/Ärzte Spitäler Apotheker Alters- und Pflegeheime  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662, N Spitäler = 63, N Apotheker = 422, N Alters- und Pflegeheime = 401), sig. 11

Beurteilung elektronische Dokumentation (KIS)/ elektronische Krankengeschichte (eKG) "Wie beurteilen Sie die elektronische Dokumentation Ihres Spitals (KIS)/Ihre elektronische Krankengeschichte heute? Sind Sie damit sehr zufrieden, eher zufrieden, eher nicht zufrieden oder gar nicht zufrieden?" in % befragte Spitalärzte, Praxisärzte/Praxis- und Spitalärzte, die über elektronisches System verfügen 7 18 gar nicht zufrieden 20 eher nicht zufrieden 33 23 weiss nicht/keine Antwort 7 39 eher zufrieden 36 sehr zufrieden 6 elektronische Dokumentation (KIS) (Spitalärzte) 11 elektronische Krankengeschichte (eKG) (Praxisärzte/Praxis- und Spitalärzte)  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (n Spitalärzte = 185, n Praxisärzte/Praxis- und Spitalärzte = 422) 12

Verschreibung Medikamente durch elektronisches System "Ermöglicht das elektronische System Ihrer Organisation den Benutzern Medikamente zu verschreiben." in % befragte Praxisärztinnen/-ärzte, Praxis- und Spitalärztinnen/-ärzte und Spitalärztinnen/-ärzte, die über elektronisches System verfügen 4 3 4 weiss nicht/keine Antwort 28 31 42 Nein 2 8 14 10 Ja, wird aber nicht genutzt 15 8 58 Ja, wird gelegentlich genutzt 41 32 Ja, wird routinemässig genutzt Praxisärzte Praxis- und Spitalärzte Spitalärzte  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (n Praxisärztinnen/-ärzte = 607, n Praxis- und Spitalärztinnen/-ärzte = 62, n Spitalärztinnen/-ärzte = 185), sig. 13

Rezepte an Apotheken ausserhalb der Organisation "Falls Ja, ermöglicht Ihnen Ihr System die Rezepte Apotheken ausserhalb Ihrer Organisation auf elektronischem Weg zukommen zu lassen?" in % befragte Praxisärztinnen/-ärzte, Praxis- und Spitalärztinnen/-ärzte und Spitalärztinnen/-ärzte, die über elektronisches System zur Verschreibung von Medikamenten verfügen weiss nicht/keine Antwort 12 20 18 Nein 45 38 65 22 Ja, einigen Apotheken ausserhalb meiner Organisation 24 12 6 4 7 6 7 Praxisärzte Praxis- und Spitalärzte Spitalärzte 14 Ja, wird aber nicht genutzt Ja, jeder Apotheke ausserhalb meiner Organisation  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (n Praxisärztinnen/-ärzte = 231, n Praxis- und Spitalärztinnen/-ärzte = 34, n Spitalärztinnen/-ärzte = 124), sig. 14

Module Softwaresystem "Welche Module beinhaltet dieses Softwaresystem? Sie können mehrere Antworten geben." in % befragte Apothekerinnen/Apotheker, Mehrfachantworten möglich Arzneimittelinformationen und -Kontrollen, Alerte, Interaktionen etc. 99 Lagerverwaltung und Bestellwesen 95 Abrechnungssystem 94 Datenstamm 92 elektronische, medizinische Patientendaten 80 eRezept weiss nicht/keine Angabe 23 1  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Apothekerinnen/Apotheker = 422) 15

Vernetzung Softwaresystem "Ist Ihr Softwaresystem mit anderen Behandelnden vernetzt?" in % befragte Apothekerinnen/Apotheker Ja 11 weiss nicht/keine Antwort 7 Nein 82  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Apothekerinnen/Apotheker = 422) 16

Vernetzungsindices Vernetzungsindex 2014 intern extern Praxisärzte 39 20 Praxis- und Spitalärzte 46 21 Spitalärzte 61 15 Spitäler 56 12 Apotheker 15 5 Alters- und Pflegeheime 36 10 Insgesamt 35 12 © gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSociety Days 2014, Dezember 2013 – Februar 2014 17

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Kapitel 2: Der Stand der Vernetzung Kapitel 3: Elektronisches Patientendossier Kapitel 4: Mobile Gesundheitsinformation Kapitel 5: 18 Einleitung Thesen

Trend Vergleich Vertrauen Einhaltung Datenschutz "Wie gross ist Ihr Vertrauen dass die Stellen, welche mit Patientendaten/Bewohnerdaten arbeiten, den Datenschutz rund um das elektronische Patientendossier/Bewohnerdossier auch einhalten?" in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Apotheker, Kantone und Stimmberechtigte 4 15 10 19 19 29 6 5 6 21 5 5 6 vertraue überhaupt nicht 21 5 4 5 vertraue eher nicht 54 weiss nicht/weder noch 68 6 57 56 60 62 61 46 8 Apotheker 2014 vertraue eher 26 17 14 8 Kantone 2013 6 Apotheker 2013 Ärzte 2014 Spitäler 2013 4 Ärzte 2013 15 6 Spitäler 2014 30 Stimmberechtigte 2014* 49 1 18 65 4 3 21 5 Stimmberechtigte 2013* 30 4 Kantone 2014 11 vertraue voll und ganz  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2013, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = jeweils ca. 600, N Spitäler = jeweils ca. 70, N Apotheken = jeweils ca. 380, N Kantone = jeweils ca. 20) * gfs.bern, Öffentliche Meinung eHealth, Januar 2014 (N = jeweils ca. 1000) 19

Trend Vergleich Einführung elektronische Patienten-/ Bewohnerdossiers "Unterstützten Sie grundsätzlich die Einführung von elektronischen Patientendossiers/Bewohnerdossiers? Sind Sie…" in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Apotheker, Stimmberechtigte, Alters- und Pflegeheime und Kantonalverbände von curaviva 7 7 17 5 10 1 6 6 4 18 1 1 6 20 9 9 2 2 2 11 2 20 1 4 3 21 24 21 29 16 eher dagegen 21 33 weder noch Apotheker 2014 Apotheker 2013 Spitäler 2014 Spitäler 2013 Spitäler 2012 24 24 eher dafür Stimmberechtigte 2014* 38 Stimmberechtigte 2013* 42 34 Ärzte 2014 Ärzte 2013 31 62 51 37 weiss nicht/keine Antwort 30 68 Ärzte 2012 bestimmt dagegen 36 35 41 6 2 23 31 28 5 10 3 bestimmt dafür  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = jeweils ca. 600, N Spitäler = jeweils ca. 60, N Apotheker = jeweils ca. 380) * gfs.bern, Öffentliche Meinung eHealth, Januar 2014 (N = 1003) 20

Vergleich Meinung zu Massnahmen Einführung elektronisches Dossier "Sagen Sie mir, ob Sie mit folgenden möglichen Massnahmen zur Einführung des elektronischen Patientendossiers/Bewohnerdossiers einverstanden sind." in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Kantone, Apotheker, Alters- und Pflegeheime, Anteil voll und eher einverstanden 100 95 92 Ärztinnen/Ärzte 95 82 76 83 87 76 73 69 57 83 66 57 65 61 53 53 55 89 52 49 49 48 39 53 38 Spitäler 32 Kantone Apotheker 25 Bildungsmassnahmen verbindliche Standards Anschubfinanzierung Arztpraxen Engagement Kanton Beiträge Anreizsystem Aufbau mit Taxpunkten Zertifizierung IT Alters- und Pflegeheime  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662, N Spitäler = 63, N Kantone = 19, N Apotheker = 422, N Alters- und Pflegeheime = 401) 21

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Kapitel 2: Der Stand der Vernetzung Kapitel 3: Elektronisches Patientendossier Kapitel 4: Mobile Gesundheitsinformation Kapitel 5: 22 Einleitung Thesen

Nutzung Quellen zur Information über Gesundheitsthemen "Nutzen Sie die folgenden Quellen, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren?" in % Stimmberechtigter Radio/Fernsehen 77 Tageszeitungen/Zeit schriften 70 Internet 30 52 Gesundheitsportale im Internet App zu Gesundheit 23 48 29 6 71 94 Ja  gfs.bern, Öffentliche Meinung eHealth, Januar 2014 (N = 1003) 23 Nein

Einschätzung Internet für Gesundheitsinformationen "Das Internet wird zunehmend für Gesundheitsinformationen genutzt. Sehen Sie dies für die Gesundheit der BürgerInnen…" in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Kantone, Apotheker, Alters- und Pflegeheime, Kantonalverbände von curaviva 5 5 11 6 21 13 24 29 39 6 als grosses Risiko 4 13 eher als Risiko 1 10 7 57 2 40 52 44 33 32 9 Ärztinnen/Ärzte eher als Chance 50 50 weiss nicht/keine Antwort 16 Spitäler 9 Kantone 12 Apotheker Alters- und Pflegeheime als grosse Chance Kantonalverbände von curaviva  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662, N Spitäler = 63, N Kantone = 19, N Apotheker = 422, N Alters- und Pflegeheime = 401, N Kantonalverbände von curaviva = 15), sig. 24

Meinung zu Information via Internet parallel zu ärztlicher Behandlung "Ihrer Meinung nach: Wenn sich Patienten parallel zur ärztlichen Behandlung über Internet informieren…" in % befragte Ärztinnen/Ärzte führt zu Verunsicherung/Verängstigung der Patienten 28 52 führt zu Fragen nach zusätzlichen Untersuchungen und Abklärungen 27 55 führt zu Forderungen nach zusätzlichen oder anderen Therapien oder operativen Interventionen hilft Patienten Krankheit besser zu verstehen 6 hilft Patienten besser mit Krankheit umzugehen 5 verbessert "Selbstbehandlung" 4 ersetzt persönliche Beratung und individuelles 3 9 1 Gespräch 21 eher einverstanden überhaupt nicht einverstanden 6 8 8 21 46 9 28 16 34 9 9 20 5 27 7 44 führt zu höerer Compliance 3 sehr einverstanden eher nicht einverstanden 5 52 4 3 10 55 18 13 3 17 43 66 weiss nicht/keine Antwort  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662) 25

Vergleich Eigener Einsatz Plattformen und Apps "Setzen Sie selbst Apps oder Plattformen ein…" in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Spitäler, Apotheker, Alters- und Pflegeheime, Anteil häufig und ab und zu Ärztinnen/Ärzte 35 Spitäler 30 21 18 17 17 17 13 Apotheker 17 16 13 15 10 9 7 zur Medikamentenverordnung clinical decision support tools Qualitätssicherung 9 Alters- und Pflegeheime Patientenmonitoring  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662, N Spitäler = 63, N Apotheker = 422, N Alters- und Pflegeheime = 401) 26

Filter Aussagen zu Gesundheits-Apps "Im Folgenden finden Sie Aussagen zu Gesundheits-Apps, also Apps, die zur Diagnostik und Therapie eingesetzt werden. Sagen Sie mir bitte jeweils, ob Sie damit voll einverstanden, eher einverstanden, eher nicht einverstanden oder überhaupt nicht einverstanden sind." Einfache und schnelle Informationsbeschaffung "Gesundheits-Apps ermöglichen eine einfache und schnelle Informationsbeschaffung." Marktüberwachung sollte intensiviert werden "Die Marktüberwachung der Gesundheits-Apps sollte intensiviert werden." Gefahr von ungenügendem Datenschutz "Bei Gesundheits-Apps besteht die Gefahr von ungenügendem Datenschutz." ersetzen das Gespräch mit Gesundheitsfachleuten "Gesundheits-Apps ersetzen in meinem Alltag das Gespräch mit Gesundheitsfachleuten." in % Stimmberechtigter, die schon einmal eine Gesundheits-App runtergeladen haben einfache und schnelle Informationsbeschaffung 32 Marktüberwachung sollte intensiviert werden 20 Gefahr von ungenügendem Datenschutz 51 20 ersetzen das Gespräch mit Gesundheitsfachleuten 5 sehr einverstanden eher nicht einverstanden 5 37 28 28 eher einverstanden gar nicht einverstanden  gfs.bern, Öffentliche Meinung eHealth, Januar 2014 (n = 59) 27 12 12 10 14 27 5 17 15 62 weiss nicht/keine Antwort

Vergleich Aussagen zu Apps "Im Folgenden finden Sie Aussagen zu Gesundheits-Apps, also Apps, die zur Diagnostik und Therapie eingesetzt werden. Sagen Sie mir bitte jeweils, ob Sie damit voll einverstanden, eher einverstanden, eher nicht einverstanden oder überhaupt nicht einverstanden sind." in % befragte Ärztinnen/Ärzte, Apotheker, Stimmberechtigte Anteil voll und eher einverstanden 83 67 53 72 66 51 Ärztinnen/Ärzte 57 52 48 10 Apotheker Ersatz für Gespräche mit Gesundheitsfachleuten Intensivierung Marktüberwachung ungenügender Datenschutz einfache und schnelle Informationsbeschaffung 6 6 Stimmberechtigte*  gfs.bern, Swiss eHealth Barometer im Auftrag der InfoSocietyDays 2014, Dezember 2013 - Februar 2014 (N Ärztinnen/Ärzte = 662, N Apotheker = 422) *  gfs.bern, Öffentliche Meinung eHealth, Januar 2014 (n = 59) 28

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Kapitel 2: Der Stand der Vernetzung Kapitel 3: Elektronisches Patientendossier Kapitel 4: Mobile Gesundheitsinformation Kapitel 5: 29 Einleitung Thesen

Befund 1: Werkzeuge für eHealth sind vorhanden, gebaut wird aber noch wenig Komplexe IT eHealth-Anwendungen sind vielerorts in Betrieb, sie werden aber noch kaum systematisch genutzt, wenn es um den Austausch mit Gesundheitsfachleuten ausserhalb der eigenen Institution geht. Es besteht wenig Struktur und viel Wildwuchs. Das Potenzial von eHealth ist damit bei weitem nicht ausgeschöpft. 30

Befund 2: IT-Change-Prozess mit Hürden: Ausbildung, Interesse, Zufriedenheit, Koordination und Systematik mangelhaft Die neuartige und situative Nutzung von Klinikinformationssystemen und elektronischen Krankengeschichten zum Austausch zwischen verschiedenen Gesundheitsakteuren stellt das Gesundheitssystem vor Herausforderungen. Oft sind die AnwenderInnen wenig geschult, wenig interessiert und damit rasch unzufrieden. Seitens der implementierten Lösungen fehlt es auch an Koordination und Systematik. 31

Befund 3: Interne Vernetzung in Spitälern relativ hoch, Praxisärzte extern führend Die interne Vernetzung in den Spitälern ist weit fortgeschritten, während die externe Vernetzung nirgends weit fortgeschritten ist. Wenn schon, sind die Praxisärzte hier führend. Sie können offenbar besonders vom Austausch mit externen Institutionen profitieren. 32

Befund 4: Der Datenschutz und die Datenqualität bestimmen das Meinungsklima mit Alle Akteure äussern teilweise deutliche Vorbehalte, wenn es um den vertrauensvollen Umgang, Informationsaustausch, die Speicherung und die Entscheidungen über Datenfreigabe geht. Das Issue Datenschutz bei eHealth ist vielschichtig und die Meinungsbildung steht erst am Anfang. 33

Befund 5: Apotheken warnen vor Wildwuchs mit Medikamenten Besonders skeptisch reagieren Apotheken auf die Optionen, die der Bevölkerung im Internet legal oder illegal zur Verfügung stehen. Von dieser Gruppe ist die Marktüberwachung von Apps klar gefordert. 34

Befund 6: Alters- und Pflegeheime – Entwicklung am Anfang Das Potenzial für eHealth-Lösungen für Alters- und Pflegeheime ist gross, aber in vielerlei Hinsicht stehen die Heime erst am Anfang. Das Bedürfnis der heutigen Bewohnenden in diese Richtung erscheint aber auch gering. 35

Befund 7: Elektronisches Patientendossier – Ausbildung und Standards Die weiterhin klar mehrheitliche Unterstützung des Patientendossiers ist mit zwei sehr deutlichen Forderungen verknüpft: Ausbildung und Standards. 36

Befund 8: Mobile Gesundheitsinformation – Vorteile evident Im Unterschied zu Potenzialen in den laufenden IT-Systemen, die noch wenig genutzt werden, erzielen Apps bei der Ärzteschaft bereits hohe Nutzungszahlen. Durch die erfolgreiche Nutzung entstehen hier viele positive Erfahrungen und neue Bedürfnisse im Bereich eHealth. Dieser Bottom-UpProzess mit hoher Benutzerfreundlichkeit entspricht einem Bedürfnis der Gesundheitsfachleute. 37

Hypothese 1: Offensive im Bereich Standards und Ausbildung Eine Offensive in Bezug auf Standards und Ausbildung im Bereich eHealth und für das elektronische Patientendossier ist lohnend, denn die Tools sind vorhanden oder sollen eingeführt werden. Die Nutzung und die Koordination sind allerdings schwach. 38

Hypothese 2: Starke staatliche Rolle im Bereich eHealth sinnvoll Damit die Schweiz im internationalen Benchmarking zu eHealth nicht in das hintere Mittelfeld abrutscht, wird es wichtig die Koordination und die Markt-überwachung zu erhöhen, und auch in Standards und Bildung zu investieren. Im Schweizer Gesundheitswesen kann eine so komplexe Aufgabe nicht ohne eine starke Rolle von Kantonen und Bund wahrgenommen werden. 39

Hypothese 3: UsabilityOffensive in Richtung mobiler Gesundheitsinformation Bedienfreundlichkeit ist der Schlüssel, um die Vernetzung vorwärts zu treiben. Das zeigen beispielsweise hohe Nutzungszahlen von Apps. Hier sind die privaten IT-Dienstleister gefordert. 40

Auf Wiedersehen und danke für Ihre Aufmerksamkeit www.gfsbern.ch Lukas Golder gfs.bern Mitglied der Geschäftsleitung Senior Projektleiter, Mediensprecher Politik- und Medienwissenschafter, MAS FH in Communication Management +41 31 311 62 10 lukas.golder@gfsbern.ch 41

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