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PP Modul Ausstattung WMV

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Information about PP Modul Ausstattung WMV
Education

Published on February 20, 2008

Author: GenX

Source: authorstream.com

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Slide1:  Für Start bitte auf „Bildschirmpräsentation“ und anschließend auf „Bildschirmpräsentation anzeigen“ klicken. Slide2:  Herzlich Willkommen zum Lernmodul mit dem Themen- schwerpunkt „Ausstattung im Film“ Im Laufe des folgenden Moduls wollen wir Ihnen viel Wissenswertes und Nützliches zum besseren Verständnis der Thematik anbieten. Ziel ist es, dass Sie nach eingehender Beschäftigung das Gelernte im Rahmen einer Filmanalyse selbst anwenden können. Das Thema Ausstattung und deren Bedeutung wird Ihnen in insgesamt 4 Themenschwerpunkten näher gebracht. Einem Block mit Begriffsdefinitionen aus international anerkannter Fachliteratur folgen verschiedene Fragestellungen, die man an Hand von Ausstattung klären kann. Im Anschluss finden Sie noch ein Quiz, an dem Sie Ihr neu erlangtes Wissen überprüfen können. Für das Modul haben wir anschauliche Beispiele aus dem österreichischen Film Silentium verwendet, um das Erklärte auch zeigen zu können. (2004, Regie: Wolfgang Murnberger, Buch: Wolf Haas) Viel Spaß und Erfolg! Slide3:  Hinweise zur Benützung dieses Moduls: Bitte beachten: Diese Modul wurde mit dem Programm „Powerpoint 2004“ unter Mac OSX erstellt. Dies bedeutet, dass es mit älteren Programmversionen unter anderen Betriebssystemen zu Anzeigenproblemen kommen kann. Zur Benützung: Diese Modul kann auf zwei Arten durchgearbeitet werden, entweder linear, indem Sie sich eine Folie nach der anderen ansehen, oder Sie navigieren nach eigenem Ermessen mit Hilfe des Inhaltsverzeichnisses oder den Kapitelmarken. Vorgesehen und vor allem für den Test am Schluss hilfreich ist es, das Modul von vorne nach hinten durchzuarbeiten. Zum Inhaltsverzeichnis gelangen Sie immer mit Hilfe des entsprechenden Buttons auf der oberen Navigationsleiste, die Kapitelmarken können Sie jeder Zeit über die untere Navigationsleiste ansteuern. Ebenso können Sie mit Hilfe der Richtungspfeile eine Seite weiter oder zurück navigieren. Hilfreiche Themen wie die Bibliographie, Kontakt und Hilfe sind ebenfalls mit Hilfe von eigenen Buttons schnell zugänglich. Mit dem Button „Beenden“ können Sie das Modul jederzeit schließen bzw. mit dem Logo oben rechts zum Start zurückkehren. Im Lauf der Präsentation werden Sie immer wieder auf Videos stoßen, welche klar als solche gekennzeichnet sind, diese sollten mit einem Klick in einem gesonderten Fenster starten. Betrachten Sie dieses Modul mit Hilfe einer Präsentationssoftware können Sie die einzelnen Videos auch direkt aus dem gleichen Ordner, in dem Sie auch das Modul gefunden haben, starten. Mit Hilfe der Dateinamen auf den entsprechenden Seiten, sollten Sie das jeweils richtige Video schnell finden können Wenn Sie den Inhalt dieses Moduls für weitere Studien ausdrucken wollen, klicken Sie bitte auf das *.pdf-Logo in der oberen linken Ecke. Vielen Dank! Inhaltsverzeichnis:  Inhaltsverzeichnis 1. Was gehört zur Ausstattung? 1.1 Kostüme 1.2 Maske 1.3 Requisiten und Props 1.4 Sets 1.5 Schauplätze 2. Aufgaben der Ausstattung 2.1 Illusion einer fiktiven Wirklichkeit 2.2 Ausstattung als Orientierungshilfe 2.3 Ausstattung als narratives Element 2.4 Trademark & Product Placement 3. Was kann man an Hand der Ausstattung erkennen? 3.1 Genre 3.2 Produktionszeit 3.3 Filmische Zeit 3.4 Charakterisierung an Hand von Ausstattung 4. Interpretation 4.1 Exkurs: Denotation & Konnotation 4.2 Von der Analyse zur Interpretation 5. Quiz 1. Was gehört zur Ausstattung?:  1. Was gehört zur Ausstattung? 1.1 Kostüme 1.2 Maske 1.3 Requisiten und Props 1.4 Sets 1.5 Schauplätze 1.1.1 Kostüme :  1.1.1 Kostüme Unter Kostüm versteht man alles, was SchauspielerInnen am Körper tragen: Kleidung, Kopfbedeckungen, Brillen, Schmuck etc. Das Kostüm kann den BetrachterInnen schon sehr vieles verraten: Welchen Charakter verkörpern die Figuren der handelnden Personen? Aus welchem sozialen Milieu stammen sie? Haben sie einen Beruf, welchen? Tragen sie Berufskleidung, Alltagskleidung oder Uniformen? In welcher Lebenssituation befinden sie sich gerade? In welcher Epoche spielt der Film? In welchem Kulturkreis findet die Handlung statt? Auch wenn SchauspielerInnen keine Kleidung tragen, ist die Nacktheit in diesem Fall ein Kostüm. Auch eine Tätowierung kann ein Kostüm sein. In der Geschichte des Filmes haben Kostüme auch Modetrends ausgelöst, z.B. A bout de souffle, Frühstück bei Tiffany‘s, Out of Africa u.v.m 1.1.2 Kostüme - Beispiele:  1.1.2 Kostüme - Beispiele Kostüme lassen oft den Beruf der Figur erkennen. Nicht immer ist dieser auf den ersten Blick feststellbar, aber einige Merkmale lassen für unser Verständnis kaum Zweifel daran. Sanitäter Priester 1.2.1 Maske :  Die Maske ist für die Erzeugung von filmischer Illusion ebenso wichtig, wie das Kostüm. Zur Maske zählt man Gesichts- und Körperschminke, Voll- oder Teilmaske, Frisuren bzw. Perücken, Bärte, aber auch z.B. falsche Narben, Wunden, Bäuche etc. Die Maske einer Figur verrät uns ebenfalls etwas über die Lebensumstände sowie über den Kulturkreis und die Zeit, in der der Film spielt. Sie verrät uns aber auch etwas über die Zeit, in der er gedreht wurde. Sie unterstützt uns auch darin, Entwicklungen innerhalb eines Filmverlaufes wahrzunehmen und kann unsere Stimmung stark beeinflussen. Wenn z.B. Bruce Willis Unterleibchen im Verlauf der Die Hard – Filme mehr und mehr von Blut und Schmutz verschmiert ist, dann haben wir die Gefährlichkeit der Lage, als auch seine Heldenhaftigkeit ständig vor Augen, selbst in einem ruhigen Moment. 1.2.1 Maske 1.2.2 Maske - Beispiele:  1.2.2 Maske - Beispiele 2 Beispiele für Maske im eigentliche Sinn, nicht nur bloßes Makeup um die Schauspieler zu schönen, sondern Maske als erzählerisches Element. 1.3.1 Requisiten und Props:  1.3.1 Requisiten und Props Requisiten sind alle Gegenstände, die im Film vorkommen, egal ob es Gebrauchsgegenstände sind oder bloße Dekoration. Hierbei gibt es Überschneidungen mit anderen Teilgebieten der Ausstattung, nämlich mit den Props und fallweise den Kostümen. Requisiten dienen dazu, dem Zuschauer etwas über die Situation zu vermitteln, in der sich die handelnden Figuren gerade befinden. Sie haben aber auch, ebenso wie Kostüme, die Aufgabe, ein Milieu, eine kulturelle Verortung, eine Umgebung zu vermitteln. Requisiten werden aber auch als Bedeutungsträger oder Zeichen verwendet. Manchmal tauchen sie als Kommentar einzeln oder mehrmals innerhalb eines Filmes auf, oder auch als Verfremdungselemente. Props sind jene Requisiten, die aus ihrer Rolle als bloße Dekoration heraustreten und eine aktive Rolle bekommen. Diese erhalten sie dadurch, dass sie von einem der Protagonisten in der Praxis verwendet werden. 1.3.2 Beispiel für ein „Prop“ :  1.3.2 Beispiel für ein „Prop“ An Hand dieses Ausschnitts kann man sehr deutlich die genaue Bedeutung und den Nutzen eines Props sehen, hier übernimmt ein Teil der Ausstattung eine Handlungs- entscheidende Aufgabe. Dateiname: Silentium - Ausschnitt Prop 1.3.3 Beispiel für ein „Requist“ :  1.3.3 Beispiel für ein „Requist“ Ein Requisit muss nicht immer ein lebloser Gegenstand sein, der irgendwo im Hintergrund steht. Auch Utensilien, die von den Darstellern benutzt werden, dabei aber keine wichtige Rolle spielen, gehören dazu. In diesem Ausschnitt sind die Koffer ein gezielt gesetztes Requisit. Dateiname: Silentium - Ausschnitt Requisit 1.4.1 Sets :  1.4.1 Sets Setaufnahmen sind alle jene Einstellungen, die in einem Filmstudio gedreht wurden, d.h. an einem Ort, an dem die Kulisse eigens dafür aufgebaut wurde. Das Filmset bezeichnet die Gesamtheit der an einem Drehort agierenden Personen, der technischen Ausrüstung und aller Dinge, die zum Drehen des Films notwendig sind. Indoor Set - Wenn ideale Bedingungen für Akustik, Technik, Räumlichkeiten und kurze Wege wichtig sind, wird meist das Set komplett im Filmstudio nachgebaut. Vorteil dabei ist, dass das gesamte Set über Tage aufgebaut bleiben kann. Bei Trickaufnahmen zum Beispiel mit der „Bluebox“ kommt man um ein Filmstudio meist nicht herum. Mittels Kulisse, Ausstattung und Szenenbild versuchen viele RegisseurInnen, die Bilder am Ende natürlich aussehen zu lassen. Drehen mit „Bluebox“ bedeutet, vor einer blauen oder grünen Fläche zu filmen, um im Nachhinein einen beliebigen Hintergrund einfügen zu können. 1.4.2 Sets - Beispiel:  1.4.2 Sets - Beispiel 1.4.3 Sets & Kulisse:  1.4.3 Sets & Kulisse Outdoor Set - Der Drehort soll die im Drehbuch beschriebenen Verhältnisse wiedergeben und interessante Bilder liefern können. Große Aufmerksamkeit wird dabei auf technische und akustische Gegebenheiten wie Lärm gelegt. Weiters auf die Lichtsituation, das Vorhandensein von genügend Räumlichkeiten Parkplätzen und sanitären Einrichtungen. Auch die Kosten und Anfahrt zum Drehort müssen beachtet werden. Kulisse - Diese ist flexibler verfügbar für Dreharbeiten, daher praktischer als ein Originalschauplatz, jedoch um einiges teurer nachzubauen. 1.5 Schauplätze :  1.5 Schauplätze Unter Original-Schauplatz versteht man jene Drehorte, die bereits vorhanden sind und nun für den Film verwendet werden. Oft handelt es sich hierbei um allgemein bekannte und/oder öffentliche Orte. Vorteil bei Originalschauplätzen ist, dass diese billiger zu „beschaffen“ sind als eine nachgebaute Studiokulisse. Nachteile dabei: Man ist von äußeren Umständen wie dem Wetter, Lärme etc. abhängig. Oft bedeutet es hohen administrativen Aufwand um Drehgenehmigungen einzuholen, besonders, wenn dann bestimmte Bedingungen wie Straßensperren nötig sind. Außerdem muss eine eigene Infrastruktur am Drehort errichtet werden: Catering, Toiletten, Ruheräume für Pausen. Für genügend elektrischen Strom und Wasser am Drehort muss natürlich auch gesorgt sein. In Silentium wurde an einigen unterschiedlichen Originalschauplätzen gefilmt: am Mönchsberg, in der Felsenreitschule, vor der „Alten Hofapotheke“, an einem Würstelstand in der Nähe der Apotheke, u.v.m. 2. Aufgaben der Ausstattung:  2. Aufgaben der Ausstattung 2.1 Illusion einer fiktiven Wirklichkeit 2.2 Ausstattung als Orientierungshilfe 2.3 Ausstattung als narratives Element 2.4 Trademark & Product Placement 2.1.1 Illusion einer fiktiven Wirklichkeit :  2.1.1 Illusion einer fiktiven Wirklichkeit Filmische Wirklichkeit kann niemals real sein - mag sie auch noch so wirken. Sie bleibt stets die Welt IM Film/die ABGEBILDETE Welt. Als Rezipient kann man sich dieser filmischen Wirklichkeit annähern und für Augenblicke mit ihr verschmelzen. Wenn es sich so verhält, dann hat das Production Design (Szenographie) auf Glaubwürdigkeit gesetzt: Glaubwürdigkeit der Bilder, die zur Erzählung passen. Dinge, die in der realen Wirklichkeit unglaubwürdig erscheinen, können jedoch in der filmischen Wirklichkeit plausibel sein. Sie müssen nur in die Handlung oder das Szenenbild passend eingebettet werden. Ein Beispiel hierfür wäre der Science-Fiction-Film Zurück in die Zukunft, in dem ein fliegendes Skateboard als völlig plausibles Ausstattungsdetail im Kontext verstanden wird. Der Rezipient ist also in der Lage, sich eine neue Wirklichkeit vorzustellen und für die Dauer des Filmes völlig in ihr und mit ihren Regeln zu leben. 2.1.2 Illusion einer fiktiven Wirklichkeit :  2.1.2 Illusion einer fiktiven Wirklichkeit Bilder, die uns über das Filmschauen hinaus emotional begleiten, sind oftmals geprägt von Ausstattungsmerkmalen, die uns mit Farbsymbolik, Kostümen, gewählten Schauplätzen gefangen nehmen. Diese Merkmale erfüllen unsere Vorstellungen und Träume, schockieren, beruhigen, beunruhigen etc. Sie erzeugen also Stimmungen und Emotionen. Die Sissi-Klassiker und viele andere Beispiele leben auch von den prächtigen Kostümen, die dem Zuschauer in Erinnerung bleiben. Die Herr-der-Ringe-Trilogie zieht auch mit der Auswahl ihrer besonderen Drehorten und der phantastischen Ausstattung in ihren Bann. 2.2 Ausstattung als Orientierungshilfe:  2.2 Ausstattung als Orientierungshilfe Ausstattung dient der Orientierung. Sie hilft dem Zuschauer, sich in der fiktiven Welt des Films zurecht zu finden. Sie beantwortet Fragen wie „In/Zu welcher Zeit und an welchem Ort spielt der Film/die Szene?“. Beispiel aus Silentium: Man sieht ein Auto mit dem Kennzeichen „S“, den Mönchsberg, eine Person im Mozartkostüm, japanische Touristen, und Menschen in Tracht: wir befinden uns in Salzburg. Innerhalb weniger Szenen können sich die ZuschauerInnen orientieren. Auch Zeitsprünge auf der Handlungsebene kann man anhand von Ausstattung darstellen, erkennen oder verdeutlichen. Sieht man in einer Szene einen jungen Mann, in der darauf folgenden denselben Schauspieler mit grauen Haare, Falten etc. ist für den Zuseher deutlich erkennbar, dass zwischen diesen beiden Szenen auf der narrativen Ebene eine Zeitspanne von mehreren Jahren liegt. In Cast Away haben Tom Hanks‘ Gewichtsreduktion und die Arbeit der Maske den jahrelangen Aufenthalt der Figur auf einer einsamen Insel sehr glaubwürdig transportiert (Vgl. auch Kapitel 3.3 Filmische Zeit) 2.3.1 Ausstattung als narratives Element:  2.3.1 Ausstattung als narratives Element Die Ausstattung kann zu einem narrativen Element werden. Die Anordnung von Requisiten ist wohl bedacht, da sie auch zum Verständnis der Handlung beitragen kann. Die Ausstattung der Wohnung von Brenners Freund spricht ohne Worte: Chaos, LKW-Fernsehen, Pizzas am Boden etc. Durch diese Elemente werden Figuren in die Handlung eingeführt und es entsteht ein erster Eindruck über deren Charakteristika. Dateiname: Silentium - Ausschnitt Schwenk 2.3.2 Ausstattung als narratives Element:  2.3.2 Ausstattung als narratives Element Außerdem gibt es Requisiten, die für den Handlungsverlauf eine wesentliche Rolle spielen, entweder als immer wiederkehrendes Element oder als Teil der dramaturgischen Handlungslinie. Beispiel aus Silentium: Der Tischfußballtisch hat viele verschiedene Funktionen, er dient als Kommunikationsmittel, als Requisite, als verfremdetes Stilelement und zweimal als Versteck. Dateiname: Silentium - Ausschnitt Wutzler 2.3.3 Ausstattung als narratives Element:  2.3.3 Ausstattung als narratives Element Kulissen können ebenfalls ein narratives Element darstellen. So sieht man in Silentium eine orientalisch anmutende Bühnenkulisse. Aufgeführt wird „Entführung aus dem Serail“ und damit eine Parallelgeschichte zum Handlungsstrang Mädchenhandel in Silentium. 2.3.4 Ausstattung als narratives Element:  2.3.4 Ausstattung als narratives Element In Silentium ist der Regenschirm ein anschauliches Beispiel für ein so genanntes „Lifeline“. Das ist ein Requisit, das der Protagonist zur Lösung eines Problems benutzt. Eine Lifeline muss zuvor in die Handlung eingebettet werden („Planting“), um im weiteren Verlauf glaubwürdig zu erscheinen. Wenn dies nicht passiert und die Rettung „aus dem Nichts“ herbeigeführt wird, handelt es sich um einen „Deus ex Machina“ und die Glaubwürdigkeit wird in Frage gestellt. Da Brenner den Regenschirm schon zuvor von seinem Freund bekommt, erscheint es nicht unglaubwürdig, dass er ihn in seiner Notlage später wieder findet. Auf der nächsten Seite finden Sie die entsprechenden Beispiele! 2.3.5 Ausstattung als narratives Element:  2.3.5 Ausstattung als narratives Element das Planting die Auflösung Video: Silentium - Ausschnitt Schirm 1 Video: Silentium - Ausschnitt Schirm 2 2.4.1 Trademark & Product Placement:  2.4.1 Trademark & Product Placement Ein Requisit kann zur Identifikation mit den Figuren oder der Umgebung beitragen. Im Idealfall wird es auch zu einem Erkennungsmerkmal, einem so genannten Trademark. Wenn sich Ausstattungsdetails verselbständigen und über die Dauer des Films hinaus gehend Wirkung haben, kann man diese zu Merchandising-Zwecken verwenden. Ein Beispiel aus der Filmgeschichte ist das Laserschwert aus den Star-Wars-Filmen, welches nicht nur ein verwendeter Gegenstand der Filmwelt ist, sondern darüber hinaus als Metapher und Markenzeichen für den gesamten Film steht. Wenn ein Markenprodukt bewusst in das Bild gesetzt wird, nennt man dies im Film ein Product Placement. Das hat meist ökonomische Gründe. In Silentium ist dies in vielen Szenen mit der Salzburger Bierbrauerei Stiegl erkennbar. 2.4.2 Trademark & Product Placement:  2.4.2 Trademark & Product Placement Beispiel 1 Beispiel 2 Video: Silentium - Ausschnitt Stiegl 1 Video: Silentium - Ausschnitt Stiegl 2 3. Was kann man an Hand der Ausstattung erkennen?:  3. Was kann man an Hand der Ausstattung erkennen? 3.1 Genre 3.2 Produktionszeit 3.3 Filmische Zeit 3.4 Charakterisierung an Hand von Ausstattung 3.1.1 Genre:  3.1.1 Genre Ein Genre im Film entsteht dann, wenn über eine längere Zeit/über mehrere Filme gleiche Motive, Sujets und/oder Erzählkonstruktionen auftauchen, die zu einer (scheinbar) neuen Form heranwachsen, und dann für diese neue Sammlung ein Oberbegriff gewählt wird. Der Genrebegriff bestimmt schon die Produktion und verbindet diese in der Rezeption und Analyse direkt mit dem Zuschauer. „Im Kopf des Zuschauers“ wird also genauso mit Genres gearbeitet und so entstehen Erwartungshaltungen. Das Genre signalisiert eine bestimmte Erzählung und Erzählweise. Man kann es auch als narratives Grundmuster beschreiben. Klischees und auch (visuelle und narrative) Stereotypen werden häufig bedient. Spezifisch dargestellte Milieus und generell Ausstattungsmerkmale an sich kennzeichnen neben der Bildsprache diese Filmgruppen. Es gibt allerdings Filme, die nicht nur genreübergreifend, sondern bewusst durchbrechend sind. Hier wird das Genrekino abgelehnt oder mit dem Genrebegriff gespielt. 3.1.2 Genre:  3.1.2 Genre Welche Filmgenres gibt es? Die Anzahl an Genres lässt sich nicht auf eine bestimmte Zahl festschreiben: Genre sind nicht statisch, sondern vielmehr mit der Zeit veränderbar und sie verändern sich ständig. So entstehen auch Subgenres. Denken Sie an das Genre „Western“! Sind alle Genres rein auf Ausstattungsebene sichtbar? Es gibt auch Genremerkmale, die im Film auf Tonebene, des Schnitts oder nur in der Gesamtkonstruktion erkennbar werden. „Genre erkennen“ muss nicht gelernt werden, denn das Genredenken ist bereits seit den 20er Jahren in den meisten Filmen schon in der Produktion mitbedacht worden und somit in unserem Bewusstsein, in unserer Wahrnehmung verankert. Der Genrebegriff ist aus der Soziologie bzw. den Kulturwissenschaften abgeleitet. Dort verstehen sich Genres als Gruppen gleicher Kennzeichen und können auch als Kategorien bezeichnet werden. 3.1.3 Genre:  3.1.3 Genre Verschiedene Stile aus dem gleichen Film lassen uns glauben, dass wir es mit verschiedenen Genres zu tun haben. Den gesamten Film betrachtend, lässt sich Silentium als Krimi einordnen. Wie man an den Frames erkennen kann, bedient er sich jedoch sehr vieler unterschiedlicher Genres. Da der Zuschauer diese aus Erfahrung heraus erkennt, irritieren diese Zitate keineswegs. Auf den nächsten 2 Seiten finden Sie 4 verschiedene Frames, also Standbilder aus dem Film Silentium, von denen man auf die unterschiedlichsten Genre schließen könnte. Hier wird deutlich, dass man einen Film nie auf Grund von Ausschnitten be- bzw. verurteilen und in Genres einordnen kann, sondern nur in seiner Gesamtheit. 3.1.4 Genre:  3.1.4 Genre Dieses Standbild könnte sowohl aus einem Film stammen, der in der heutigen Zeit spielt, als auch aus einem historischen Film, der in den vergangenen Jahrhunderten spielt. Diese Szene, ein Mann und zwei nackte Frauen, könnte genau so gut in einem Erotikfilm vor- kommen. 3.1.5 Genre:  3.1.5 Genre Auf Grund der Waffen kann man auf die unterschiedlichsten Genres schließen, von Gangsterfilm über Krimi bis hin zum Actionfilm. Eine Kettensäge in einer mit Blut beschmierten klinischen Umgebung. Vor allem die Säge lässt vermuten, dass es sich um einen Horror-Film handelt. 3.2 Produktionszeit:  3.2 Produktionszeit Trotz oftmaliger Täuschungsversuche lässt sich auch die Produktionszeit eines Filmes schnell an der Ausstattung erkennen. Nehmen wir Dirty Dancing aus dem Jahre 1987. Auch wenn dem Zuschauer im Kontext der Filmhandlung suggeriert wird, dass Baby sich im Jahre 1963 in Johnny verliebt, wird ein scharfer Beobachter gleich merken, dass die gezeigten Fönfrisuren eine „Modesünde“ der 80er Jahre waren. Die Ausstattung spielt eine wesentliche Rolle für das Verständnis eines Films, doch zusätzlich gibt sie dem Zuschauer auch eine Ahnung des Zeitgeistes, in dem der Film produziert wurde. Stanley Kubricks futuristisch anmutende Ausstattung in A Clockwork Orange wurde zwar eigens für den Film angefertigt, das Design spiegelt allerdings den modischen Stil der 1970er stark wieder. 3.3.1 Filmische Zeit:  3.3.1 Filmische Zeit Gefilmte Zeit bzw. Story time ist die erzählte Zeit im Film, d.h. die Zeit, von der im Film erzählt wird. Bei Silentium handelt es sich - wie an der Ausstattung sofort erkennbar wird - um die Gegenwart, also dem Zeitpunkt, an dem der Film auch produziert wurde. Meist ist an den Requisiten, Kostümen und Sets schnell erkennbar, von welcher Zeit der Film erzählt. Das kann helfen, den Film in ein Genre einzuordnen oder die Handlung verstehen zu können. Raum und Zeit im Film sind immer Inszenierungen, selbst wenn die reale Wirklichkeit abgefilmt wird. Denn auch da setzt der Regisseur/die Regisseurin oder der Kameramann/die Kamerafrau Akzente durch die Wahl des Kamerawinkels, Bildausschnitts, etc. Besonders die Zeit wird durch die erwähnten Ausstattungsmerkmale dargestellt. Schauplätze, Requisiten und Kostüme können dabei schlüssig zusammenfließen oder auch gegeneinander arbeiten. 3.3.2 Filmische Zeit:  3.3.2 Filmische Zeit Denken wir an Dogville: Die gewählten Kulissen, nicht realer Schauplatz, bühnenartig und leer, fallen besonders auf und bewegen unsere Gedanken. Es bleibt Platz für eigene Illusionen, die man aus dem eigenen Leben mitbringt. Der bespielte Ort bzw. der Schauplatz wird während der Projektion für jeden Zuschauer austauschbar. Die Kostüme sowie Requisiten allerdings bestimmen recht eindeutig eine gewisse Zeit (Ende 20er/Anfang 30er Jahre). Hier haben Kostüme und Requisiten eine Signaturfunktion. Um einen Zeitsprung in die Vergangenheit zu machen, wird am Beginn des Filmes Silentium eine Aneinanderreihung von Super 8 Filmausschnitten eingesetzt. Aus privaten Filmen und Wochenschauen zusammengestellt, wird so ein scheinbar dokumentarischer Rückblick auf die Vorgeschichte der Story gezeigt. 3.4.1 Charakterisierung an Hand von Ausstattung:  3.4.1 Charakterisierung an Hand von Ausstattung Ausstattungselemente, v. a. Kostüm und Make-up, charakterisieren ihre Träger. Farbsymbolik spielt hier eine wichtige Rolle: Weiße Kleidung kann für Unschuld und Reinheit stehen, die Farbe Rot für Liebe und Leidenschaft. Auch die Art der Kleidung lässt auf den Charakter der Figur schließen: Ein Trachtenanzug/Trachtenkostüm symbolisiert eine konservative Lebenseinstellung, auch Heimatverbundenheit. Der Träger einer großen, schwarzen Sonnenbrille will sich möglicherweise verstecken. Es gibt keine 100% „richtigen“ Codes, sie sind immer in Abhängigkeit vom kulturellen Kontext und der erlernten bzw. bisher erfahrenen Medienrezeption zu sehen (Vgl. Exkurs: Denotation & Konnotation) In Silentium lässt sich an der Kostümwahl hervorragend erkennen, welche Charakteristika man den jeweiligen Figuren zuschreibt. Diese Stereotypisierungen werden oft bewusst gesetzt, um die ZuschauerInnen in die Irre zu führen. 3.4.2 Charakterisierung an Hand von Ausstattung:  3.4.2 Charakterisierung an Hand von Ausstattung Betrachten Sie den folgenden Filmausschnitt und überlegen Sie sich, was gerade in dieser Szene passiert, wer ist hier im Unrecht, was kann man über die verschiedenen Personen auf Grund ihrer Kleidung sagen usw. Auf der folgenden Seite sehen Sie die Auflösung. Dateiname: Silentium - Ausschnitt Überfall 3.4.3 Charakterisierung an Hand von Ausstattung:  3.4.3 Charakterisierung an Hand von Ausstattung Auf Grund dieses kurzen Ausschnitts könnte man vermuten, dass der Mann die Frau überfällt. Vor allem die Tatsache, dass er durch sein Kostüm etwas zwielichtig und ungepflegt wirkt und sie hingegen „gut“ angezogen ist, lässt den Schluss zu, dass er in dieser Situation der Aggressor ist. Tatsächlich ist das aber falsch; wenn man nämlich die ganze Szene betrachtet, erfährt man, dass er der Kaufhaus-Detektiv ist, der eine Frau bei einem Diebstahl beobachtet hat und sie vor dem Verlassen des Geschäftes stellen will. Hier führen uns die Kostüme gezielt hinters Licht, da die brave und unschuldig wirkende Frau in Wirklichkeit ganz anders ist, als sie im ersten Moment scheint. 4. Interpretation:  4. Interpretation 4.1 Exkurs: Denotation & Konnotation 4.2 Von der Analyse zur Interpretation 4.1.1 Exkurs: Denotation & Konnotation:  4.1.1 Exkurs: Denotation & Konnotation Die meisten Zeichen haben zumindest eine allgemein übliche, „normale“ Bedeutung. Diese als Denotation bezeichnete Bedeutung des Zeichens wird von vielen Leuten geteilt und ist die gebräuchlichste Bedeutung des Zeichens. Zeichen können aber auch verschiedene "subjektive" Bedeutungen haben, die durch den kulturellen Zeitkontext, aber auch durch persönliche Erfahrungen jedes einzelnen Menschen entstanden sind. Diese Bedeutungen des Zeichens werden Konnotationen genannt. Die Denotation ist also die kontext- und situationsunabhängige Grundbedeutung eines Zeichens, während die Konnotation variabel, kontext- und kulturell abhängig ist. Ein klassisches Beispiel dafür ist die weiße Taube. Die Mehrheit der Menschen sehen darin ein Tier, das fliegen kann. In unserem Kulturkreis hat sich die konnotative Bedeutung jedoch erweitert und die weiße Taube steht auch für Frieden. 4.1.2 Exkurs: Denotation & Konnotation:  4.1.2 Exkurs: Denotation & Konnotation Ein Zeichen ist eine Art Stellvertreter, das für alles stehen kann solange es sich nicht selbst beschreibt. So kann im Filmbild die Architektur für ein bestimmtes Herrschaftsverhältnis stehen oder die Kleidung auf den Stand oder die Tätigkeit der Figur verweisen (z.B. Berufskleidung). Man spricht hier von kulturellen Codes, die sich von der Sprache dadurch unterscheiden, dass sie über keine festgeschriebene Grammatik verfügen und die Bedeutungseinheiten nicht in einem Lexikon festgehalten sind. Über die Wirksamkeit der Bedeutungsproduktion in den audiovisuellen Medien entscheidet der Kontext, in dem sie im Film in Erscheinung treten. Film, Fernsehen und Video sind nicht nur dadurch gekennzeichnet, dass sie mediale Wahrnehmungsräume erzeugen, sondern auch dadurch, dass sie als Zeichenprozesse zu verstehen sind. Unser kultureller Kontext entscheidet darüber, ob wir die Zeichen des Films, seine „audiovisuelle Sprache“ verstehen. Mehr Informationen dazu finden Sie im Semiotik-Modul dieses Lernprogramms. 4.2.1 Von der Analyse zur Interpretation:  4.2.1 Von der Analyse zur Interpretation Oder vielleicht doch umgekehrt? Um einen Film auf verschiedenen Ebenen lesen zu können, zu verstehen, ist es zentral, sich vor allem an den Merkmalen und Zeichen zu orientieren, die auch wirklich im Film sichtbar sind. Dann kann man von objektiven Strukturmerkmalen und Erkennungszeichen sprechen, eben am Objekt betrachtet. Interpretation basiert zunächst auf subjektiver Wahrnehmung. Weil sie aber zu guten weiterführenden Ideen führen kann und Spaß macht, soll hier eine Lanze dafür gebrochen werden, nicht ganz auf sie zu verzichten. Was laut dem Ansatz des Konstruktivismus ohnehin nicht möglich ist. Ein Beispiel gefällig? Die These lautet: Die Apothekerin in Silentium trägt nicht zufällig unter ihrem weißen Arbeitsmantel ein blaues Langarm-Shirt. Die Farbwahl des Shirts könnte etwas mit ihrer Figurencharakteristik zu tun haben. Sie ist nämlich Brenners Schutzengel und ein guter Mensch. Deshalb trägt sie die Farben der Gottes Mutter Maria- blau und weiß- nur umgekehrt. 4.2.2 Von der Analyse zur Interpretation:  4.2.2 Von der Analyse zur Interpretation Dateiname: Silentium - Ausschnitt Apothekerin 1 4.2.3 Von der Analyse zur Interpretation:  4.2.3 Von der Analyse zur Interpretation Die Frau arbeitet also in der „Apotheke zum Schutzengel“. Sie geht fürsorglich mit Brenner um, der das selbst nicht gut kann. Als Brenner ohnmächtig wird, erscheint sie ihm in der Phase seiner Ohnmacht und befreit ihn von der Dornenkrone, die man als ironische Metapher für seinen Kopfschmerz lesen könnte. Maria könnte das bei Jesus auch getan haben, als er vom Kreuz genommen wurde. Dateiname: Silentium - Ausschnitt Apothekerin 2 4.2.4 Von der Analyse zur Interpretation:  4.2.4 Von der Analyse zur Interpretation Später geht er noch einmal zu ihr, um sich Tabletten zu holen. Am Ende, als Brenner und Berti per Autostopp aus Salzburg weg wollen, ist es wieder sie, die die beiden in ihrem Wagen mit nach Linz nimmt. Und sie kennt Brenners skurrile, ungustiöse Geschichte vom Leberkäse und den Knackwurstresten. Diese Interpretationen passen doch gut zu den ironischen Zitaten aus Bibel und Kirchenleben, die sich durch den Film ziehen, oder? 5. Quiz:  5. Quiz Auf den folgenden Seiten finden Sie ein Quiz mit Fragen zum Thema Ausstattung. Erinnern Sie sich an alles, das Sie in diesem Modul gelernt haben und die Fragen dürften keine Schwierigkeit für Sie bedeuten. Viel Spaß und Erfolg! 5. Quiz:  5. Quiz Frage 1: Nennen und erklären Sie die Elemente, die zur Ausstattung gehören! 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 1: Kostüme Maske Requisiten und Props Sets Schauplätze 5. Quiz:  5. Quiz Frage 2: Was ist in diesem Beispiel ein Requisit, was ein Prop? Dateiname: Silentium - Ausschnitt Frage 2 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 2: Die Zeitung fungiert in diesem Ausschnitt als Prop, da sie den Verlauf der Handlung maßgeblich beeinflusst und diese vorantreibt. Anders verhält es sich beispielsweise mit der Bierflasche im Hintergrund: Diese ist lediglich ein Requisit, da es für den Fortgang der Handlung keinen Unterschied ausmacht, ob sie dort steht oder nicht. 5. Quiz:  5. Quiz Frage 3: Beschreiben Sie die Bestandteile der „Maske“ dieses Schauspielers: 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 3: In diesem Fall war beinahe nichts „geschminkt“, nicht immer ist alles Maske! Oft werden Schauspieler auf Grund ihres auffälligen Erscheinungsbilds engagiert, wie hier in diesem Fall, der Schauspieler Max Meyer. Zum Vergleich ein Privatbild des Schauspielers. 5. Quiz:  5. Quiz Frage 4: Was können Sie an Hand der Ausstattung erkennen? 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 4: Genre Produktionszeit Filmische Zeit (Personen-) Charakterisierung 5. Quiz:  5. Quiz Frage 5: Welches Requisit aus diesem Ausschnitt passt nicht unbedingt in das Berufsbild eines Priesters? 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 5: Die Pistole passt nicht in das Berufsbild des Priesters. Durch diese Anordnung der drei Requisiten- Bibel, Waffe, Trillerpfeife- in der Schublade des Pfarrers Fitz ist es dem Zuschauer sofort möglich, die Figur des Fitz zu analysieren und charakterisieren. Requisiten dienen also u. a. dazu, dem Zuschauer etwas über die Person und die Situation, in der sie sich gerade befindet, zu vermitteln . 5. Quiz:  5. Quiz Frage 6: Beschreiben Sie den Begriff „Planting“ und nennen Sie ein Beispiel! 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 6: Mit „Planting“ bezeichnet man die Einführung eines bestimmten Requisits zu einem früheren Zeitpunkt der Handlung, damit im späteren Geschehen darauf zurückgegriffen werden kann, ohne dass dies unglaubwürdig erscheinen würde. 5. Quiz:  5. Quiz Frage 7: Ordnen Sie folgende Genres den unten stehenden Begriffen zu: Science Fiction, Historienfilm, Western, Horror, Kriminalfilm 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 7: Spaltenüberschriften von links nach rechts: Western Kriminalfilm Science Fiction Horrorfilm Historienfilm 5. Quiz:  5. Quiz Frage 8: Welche Vor- und Nachteile hat ein Originalschauplatz gegenüber einem Set/einer Kulisse? 5. Quiz:  5. Quiz Antwort 8: Vorteile: Kosten- und Zeitersparnis aufgrund des Wegfalls von Aufbauarbeiten/Nachbauten Nachteile: von äußeren Umständen wie z.B. dem Wetter oder Lärm abhängig; hoher administrativer Aufwand (Drehgenehmigungen, Straßensperren etc.); Errichtung einer eigenen Infrastruktur (Strom, Wasser, Toiletten) am Drehort Slide64:  Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Modul und wir hoffen, Ihnen damit einen interessanten Einblick in die Welt der Filmausstattung gegeben zu haben. Slide65:  Verantwortlich für den Inhalt: Noelle Brenninger, 0300604 Eva Drnek, 0104580 Uschi Feldges, 0250400 Stephanie Hofbauer, 0306253 Melani Murkovic, 0304068 Josef Philipp, 0300049 Laura Schiller, 9900677 Angela Szivatz, 9708486 Bei Fragen bitte melden bei: Josef Philipp, ausstattung@gmail.com Slide66:  Bibliographie Albersmeier, Franz-Josef (Hrsg.): Texte zur Theorie des Films. 5., durchges. u. erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2005. Berthomé, Jean-Pierre: Le Décor au Cinema. Paris : Cahiers du Cinéma, 2003. Bordwell, David/Thompson, Kristin: Film art. An introduction. 5th edition. New York: McGraw-Hill, 1997. Bruzzi, Stella: Undressing Cinema. Clothing and Identity in the Movies. London: Routledge, 1997. Eue, Ralph (Hrsg.): Schauplätze, Drehorte, Spielräume. Production Design und Film [Retrospektive 2005]. Berlin: Bertz und Fischer, 2005. Ettedgui, Peter: Filmkünste: Produktionsdesign. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch, 2001. Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse. München: Fink, 2002. Fuxjäger, Anton: Film- und Fernsehanalyse. Einführung in die grundlegende Terminologie. Lernbehelf zur Lehrveranstaltung. Universität Wien, 2004. Slide67:  Giannone, Antonella: Kleidung als Zeichen. Ihre Funktionen im Alltag und ihre Rolle im Film westlicher Gesellschaften ; eine kultursemiotische Abhandlung. Berlin: Weidler, 2005. Hickethier, Knut: Film- und Fernsehanalyse. Stuttgart/Weimar: Metzler, 2001. Hill, John/Church Gibson, Pamela: The Oxford Guide to Film Studies. Oxford/New York: Oxford University Press, 1998. Korte, Helmut: Einführung in die systematische Filmanalyse. Ein Arbeitsbuch. Berlin: Erich Schmidt, 2001. Kuchenbuch, Thomas: Filmanalyse. Theorien – Methoden – Kritik. 2. Auflage. Wien: Böhlau, 2005. Lüdi, Heidi/Lüdi, Toni: Movie Worlds. Stuttgart/London: Edition Axel Menges, 2000. Mikunda, Christian: Kino spüren. Strategien der emotionalen Filmgestaltung. Wien: WUV - Universitätsverlag, 2002. Monaco, James: Film verstehen. Kunst, Technik, Sprache, Geschichte und Theorie des Films und der Medien ; mit einer Einführung in Multimedia. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1998. Sennett, Robert S.: Setting the Scene. The great Hollywood art directors. New York: Abrams, 1994.

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