„Markenbekanntheit durch Emloyer Branding“

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Information about „Markenbekanntheit durch Emloyer Branding“
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Published on March 7, 2014

Author: citrix

Source: slideshare.net

Description

Die Expertin für Employer Branding Christina Grubendorfer erklärt, wie Unternehmen ihre eigene Marke „Arbeitgeber“ im Netz stärken. Außerdem gibt sie Tipps, wie HR-Abteilungen richtig auf unbequeme Fragen antworten und erfolgreich Dialoge im sozialen und mobilen Internet führen.

DIE MARKE „ARBEITGEBER“ IM NETZ WIE ARBEITGEBER IM SOZIALEN INTERNET ZU EINER MARKE WERDEN Christina Grubendorfer LEA Leadership Equity Association GmbH © LEA LEADERSHIP EQUITY ASSOCIATION

EMPLOYER BRANDING: ANTWORT AUF DEN FACHKRÄFTEMANGEL

Eine selbstbewusste Generation verändert die Spielregeln auf dem Arbeitsmarkt. Generation Y: / Hochgebildet / Profitiert vom steigenden Wettbewerb um Fachkräfte / Digital Natives

Deswegen wollen Arbeitgeber zu Arbeitgebermarken werden. Menschen anziehen und begeistern. Doch wie geht das?

Sich als Arbeitgeber mit einer glaubwürdigen und profilstarken Idee klar positionieren. IKEA: „Wir glauben an Menschen“ www.ikea.com 5

Diese Idee konsistent wiederholen „Wir suchen junge Menschen. In jedem Alter.“

Diese Idee konsistent wiederholen „Studienabbrecher (m/w) Ist Dir die Uni zu theoretisch? Dann mach doch gleich im Handel Karriere!“

DOCH KONSISTENZ IST IN DEN ZEITEN VON SOCIAL MEDIA EINE BEACHTLICHE HERAUSFORDERUNG!

Viele Kanäle sind konsistent zu bespielen Corporate Website / Karriere Corporate Blog

Plus „Gastauftritte“ auf fremden Plattformen Corporate Website / Karriere Corporate Blog

WAS UNTERSCHEIDET SOCIAL MEDIA VOM BISHERIGEN INTERNET?

“If “Content is King” then Conversation is Queen.” Vielzitierte Aussage über das Charakteristische von Social Media im Vergleich zum bisherigen Internet.

Planbarer Content, unkontrollierbare Konversation Content: Inhalte, die Unternehmen gezielt bereit stellen. Können vorbereitet und geplant werden. Konversation: Gespräche, die sich spontan und ungeplant ergeben. Deren Verlauf kann nicht geplant werden. Hier kommt es auf spontane Reaktionen an.

Content und Conversation gehen in der Arbeitgeberkommunikation Hand in Hand 1. Impulse des Arbeitgebers 2. Reaktionen der User auf Content des Arbeitgebers Content 8 Conversation 3. Eröffnung des Dialogs durch die User 4. User reden über einen Arbeitgeber

Wenn es gut läuft: Durch Konversationen ziehen Botschaften der Arbeitgebermarke weite Kreise Content 8 Conversation

Doch eine lebendige Konversation kann sich auch gegen einen Arbeitgeber richten. Content 8 Conversation Shitstorm!

Oft passiert auch einfach nichts!

„Conversation“ ist die Währung, um den Erfolg beim Einsatz von Social Media zu messen. Doch über diesen Erfolg entscheiden die User jenseits der Kontrolle der Unternehmen. Deswegen ist es als Arbeitgeber um so wichtiger, klare Signale zu senden.

Was können wir von Unternehmen lernen, die Social Media aktiv in ihrer Arbeitgeberkommunikation nutzen?

Frage in die Runde: Was beobachten Sie? Wie gut gelingt es deutschen Unternehmen bereits, durch Social Media Konversationen ihr Profil als Arbeitgeber zu schärfen? 1. Schwach: Es kommen kaum Konversationen zustande. 2. Durchwachsen: Konversationen bleiben meist banal. 3. Gut: Arbeitgeber schärfen in Konversationen ihr Profil. 4. Dazu habe ich keine Einschätzung

DER BLICK INS NETZ: UNTERNEHMEN BEMÜHEN SICH, MIT INTERESSANTEM CONTENT KONVERSATIONEN IN GANG ZU SETZEN.

dm Drogeriemarkt transportiert mit spielerischem Content zentrale Botschaften der Arbeitgebermarke und generiert Konversationen, die diese Botschaften noch weitere Kreise ziehen lassen.

dm präsentiert sich als Arbeitgeber über die Vielfalt von Aufgaben

Dazu das passende Spiel auf Facebook 24

Gefolgt von Konversationen im Netz: Eine Bloggerin schreibt über ihren Gewinn. „Heute habe ich meinen kleinen dm Gewinn, den man im Rahmen der Drogisten Challenge 2013 "Erlebnis Ausbildung" auf Facebook gewinnen konnte, abgeholt.“ „Ich bin jedenfalls jetzt ein Hautversteher, Fotoexperte, Babycoach, Trendsetter.....“ http://kleinespony.blogspot.de/2013/02/dm-drogisten-challenge.html

DATEV eG Unternehmensinterne Ereignisse sind die besten Belege für die Botschaften der Arbeitgebermarke.

DATEV ist ein Ort für Zukunftsgestalter. 27

Die Idee der Zukunftsgestalter wird über den Karriere-Blog mit aktuellen Ereignissen illustriert 28

Und über DATEV Karriere auf Facebook „Wir gestalten die ITWelt von morgen“ „..um sich zu Themen und Trends der ITWelt auszutauschen“

Deutsche Telekom Eine passende Übersetzung der Arbeitgebermarke in ein Content-Konzept. ... Aber in der Umsetzung per Social Media werden die Botschaften der Arbeitgebermarke vergessen.

Die Telekom präsentiert sich als Arbeitgeber über „the great experience“ 31

Die „Leave-your-mark“-Tour von Telekom-Karriere Könnte eine „great experience“ sein. 32

Doch scheinbar war die Tour vor allem „jede Menge Spaß“ ...? Wo ist die „great experience“? „Leave Your Mark“Tage waren prallvoll – gespickt mit Highlights aus Telekommunikation und IT. Und jeder Menge Spaß. “ 33

In den Facebook-Postings des Telekom KarriereTeams dominieren auch „Stimmung“ und „Spaß“ 34

Eine große Chance wurde vergeben! Und viel Budget auf die Straße geworfen ... Inwiefern hat die LYM-Tour gezeigt, dass Arbeit bei der Telekom eine „great experience“ ist? Das bleibt im Dunkeln.

Bertelsmann: Ein Hingucker, der für die Arbeitgebermarke wohl eher nicht von Vorteil ist, oder? Woran denken Sie, wenn Sie sich das Arbeiten bei Bertelsmann vorstellen?

An Jogginghosen? Wohl eher nicht ... 37

Vielleicht fehlt auch intern die Orientierung wofür Bertelsmann als Arbeitgeber steht? Generische Aussagen zu Bertelsmann als Arbeitgeber. Keine Positionierung? Doch ohne Positionierung fehlt der Maßstab, ob Content für eine Arbeitgebermarke passend ist oder nicht.

SOWEIT ZUM CONTENT WIE SCHLAGEN SICH DIE ARBEITGEBER IN KONVERSATIONEN?

Deutsche Telekom: Gute-Laune-Konversation statt Botschaften. Ein typischer Fall.

Chance leider verpasst! Wäre dies nicht die perfekte Gelegenheit gewesen, einen Bezug zum ArbeitgeberClaim der Telekom her zu stellen? Welche „great experience“ erwartet die neue Kollegin nun?

Commerzbank: Botschaft: Ja. Im Sinne der Arbeitgebermarke: Na, ja...

Die Commerzbank steht als Arbeitgeber für Mannschaftssport

Die Botschaft der Arbeitgebermarke leider beiseite gelassen. Wenn Arbeiten bei der Commerzbank Mannschaftssport bedeutet - läge es nicht nahe, der Bachelorstudentin zu sagen, dass die Commerzbank sehr darauf achtet, dass jemand im Team Erfolge erzielen kann? Diese Aussage hätte der Absolventin die Möglichkeit geboten, sich zu fragen, ob sie wirklich zu Commerzbank passt.

Commerzbank: Ist Schweigen die souveräne Antwort bei kritischen Diskussionen auf der eigenen Facebookseite?

Ein nettes FacebookPosting des Commerzbank Career-Teams 46

Ein nettes FacebookPosting des Commerzbank Career-Teams Mit großer Resonanz! 47

Leider eine heftige Diskussion mit viel Kritik

Eine heikle Situation für das Commerzbank Career Team. Es hält sich raus. Doch wie wäre es, wenn das CareerTeam sich dazu geäußert hätte, nach welchen Kriterien Azubis übernommen werden? So könnte es ja z.B. sein, dass im Sinne von „Erfolg ist Mannschaftssport“ die Azubis übernommen werden, werden, die sich als besonders starke Teamplayer erweisen und besonders stark zum Erfolg des eigenen Teams beigetragen haben.

CHATFRAGE: Wo müsste man Ihrer Meinung nach als Arbeitgeber ansetzen, um Social Media besser für sich zu nutzen?

FAZIT: WAS KÖNNEN UNTERNEHMEN TUN, UM IHRE ARBEITGEBERMARKE IM NETZ ÜBER CONTENT UND CONVERSATION ZU STÄRKEN?

Tipps für Arbeitgebermarken im sozialen Internet (1) Content: Es geht um Botschaften, nicht nur um Aufmerksamkeit  Zentrale Botschaften der Arbeitgebermarke bewusst in Anlässe für Interaktion und Konversation übersetzen (z.B. dm)  Die internen Leuchttürme der Arbeitgebermarke auch außen sichtbar machen (z.B. DATEV)  Über die Nähe zur Zielgruppe die Botschaften der eigenen Arbeitgeberpositionierung nicht vergessen (z.B. Telekom)  Und wenn eine Idee noch so viel Aufmerksamkeit und Konversation generieren kann – sie darf die Positionierung als Arbeitgeber nicht konterkarieren.  Doch wenn es keine klare Positionierung als Arbeitgeber gibt, droht Social-MediaWildwuchs (z.B. Bertelsmann)

Tipps für Arbeitgebermarken im sozialen Internet (2) Conversation: Machen Sie Ihr Social Media Team sprachfähig!  Stellen Sie sicher, dass es Ihre Arbeitgeberpositionierung kennt, inhaltlich durchdringt und in der Lage ist, spontan in ganz unterschiedlichen Situationen eine Beziehung dazu herzustellen (z.B. Telekom, Commerzbank)  Sensibilisieren Sie es dafür, dass es bei Facebook & Co darum geht, auch in Konversationen gezielt und konsistent Botschaften über den Arbeitgeber zu platzieren - nicht um beliebigen Gute-Laune-Talk.  Reflektieren Sie immer wieder, wo mögliche Kritikpunkte an Ihnen als Arbeitgeber liegen können und welche Position Sie im Sinne Ihrer Arbeitgebermarke dazu einnehmen und kommunizieren wollen. (z.B. Commerzbank)  Üben Sie das Improvisieren auf der Grundlage Ihrer Arbeitgeberpositionierung!

HERZLICHEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! LEA Leadership Equity Association GmbH welcome@leadership-branding.de Geschäftsführung Christina Grubendorfer Kurfürstendamm 190-192 D-10707 Berlin Fon +49.0.30.700 159 630 Fax +49.0.30.700 159 510

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