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GKII005

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Published on November 16, 2007

Author: Edolf

Source: authorstream.com

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GRUNDKURS II:  - ein Auslaufmodell? „Soziale Marktwirtschaft“ im Zeitalter der Globalisierung GRUNDKURS II Grundbegriffe I:  Grundbegriffe I Grundbegriffe II:  Grundbegriffe II Was ist ein Wirtschaftssystem? Ein Wirtschaftssystem ist gleichbedeutend mit der Gesamtheit der ökonomischen, politischen, kulturellen und natürlichen Umwelt, in die die einzelnen Wirtschaftseinheiten eingebunden sind. „Soziale Marktwirtschaft“:  „Soziale Marktwirtschaft“ Die „Soziale Marktwirtschaft“ ist zum einen ein Modell, ein Leitbild zum anderen Wirklich-keit, eine Wirtschafts-ordnung Sie beruht gedanklich – also als Wirtschaftsordnungs-idee - auf zwei Elementen Zum einen dem wettbe-werbspolitischen Leitbild des Ordoliberalismus Walter Eucke n Zum anderen dem Gedanken des sozialen Ausgleichs. Slide5:  Herkunft des Begriffs „Soziale Marktwirtschaft“ Konstitutive Elemente der „Sozialen Marktwirtschaft“ : :  Konstitutive Elemente der „Sozialen Marktwirtschaft“ : Individueller Entfaltungsspielraum gesichert durch eine rechtsstaatlich verfasste Politik der Wett-bewerbsordnung. Stabilisierung des Marktgeschehens mit Hilfe der Konjunkturpolitik, insbesondere der Geldpolitik. Bewältigung des Strukturwandels durch Gestaltungs- und Anpassungssubventionen. Größtmögliche Marktnähe bei allen staatlichen Interventionen. Sozialer Ausgleich durch eine aktive Sozialpolitik. „Soziale Marktwirtschaft“ und Globalisierung:  „Soziale Marktwirtschaft“ und Globalisierung Soziale Marktwirtschaft ist eine staatliche Veranstaltung. Globalisierung als Prozess der Entgrenzung und Verflechtung – als time-space-Kompression – erschwert diese staatliche Veranstaltung. Die Außenorientierung der Sozialen Marktwirtschaft nimmt zu. Infolgedessen wird es schwieriger: Wirtschaftsprozesse so zu gestalten, dass sie kostengünstig, störungsfrei, sicher und nachhaltig abgewickelt werden können. Regeln und Institutionen so zu handhaben und weiter zu entwickeln, dass auf der betrieblichen, der gesamtwirtschaftlichen und der weltweiten Ebene das Problem der ökonomischen Knappheit bestmöglich geregelt wird. Ordnungs- und Steuerungswege zu finden, die es erlauben, nicht nur zu wettbewerbspolitisch, sondern auch zu sozial vertretbaren Ergebnissen zu gelangen. Folgen globaler Prozesse :  Folgen globaler Prozesse Folgen globaler Prozesse:  Folgen globaler Prozesse Konzentration auf die Erörterung der unabhängigen Variablen Unternehmen Handel und Kapitalverkehr Unternehmen als Global Player I:  Unternehmen als Global Player I Es handelt sich vielfach, aber nicht immer um Großunternehmen. Unternehmen mit einer großen Beschäftig-tenzahl und Standorten in unterschiedlichen Ländern sind nicht automatisch Global Player Global Player sind Unternehmen, die nicht in lokalen oder regionalen Bezügen, sondern in Weltmarktkategorien denken und handeln. Als Mindestkriterium gilt, dass ein Unternehmen gleichzeitig in Asien, Amerika und Europa vertreten sein muss. Unternehmen als Global Player IIa „Der Dax haut ab“:  Unternehmen als Global Player IIa „Der Dax haut ab“ Quelle: FAZ-Sonntagszeitung vom 27.11.2005, S. 35 Unternehmen als Global Player IIb „Der Dax haut ab“:  Unternehmen als Global Player IIb „Der Dax haut ab“ Quelle: FAZ-Sonntagszeitung vom 27.11.2005, S. 35 Unternehmen als Global Player III Schlussfolgerungen:  Unternehmen als Global Player III Schlussfolgerungen Die DAX-Unternehmen durchlaufen eine Internationalisierung. DAX-Unternehmen sind für ausländische Investoren attraktiv. In der Regel gilt: Erst wird der Umsatz ausländisch, dann die Belegschaft, dann der Eigentümerkreis. Von 30 Daxunternehmen erwirtschaften 25 den größten Teil ihres Erlöses im Ausland. Von 30 Daxunternehmen beschäftigen 17 mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter/innen im Ausland. Von 30 Daxunternehmen befinden sich 11 mehrheitlich in der Hand ausländischer Eigentümer. Handel I: Zunahme von Handelsströmen 1985 - 1995:  Handel I: Zunahme von Handelsströmen 1985 - 1995 Handel II: Reale Wachstumsraten des Welt-BIP und des Welthandels:  Handel II: Reale Wachstumsraten des Welt-BIP und des Welthandels   Erläuterung: Für 2005 und 2006 Prognosen Quelle: IMF: World Economic Outlook Database, Apr. 2005 Handel III: Deutschland - BIP, Importe und Exporte, jährliche Veränderungen :  Handel III: Deutschland - BIP, Importe und Exporte, jährliche Veränderungen   Erläuterungen: Für 2005 und 2006 Prognosen, Exporte = Güter und Dienstleistungen Quelle: IMF: World Economic Outlook Database, Apr. 2005. Handel IV: Exporte und exportinduzierte Bruttowertschöpfung 1991 - 2002:  Handel IV: Exporte und exportinduzierte Bruttowertschöpfung 1991 - 2002 Erläuterung: Exporte = Exporte von Waren und Dienstleistungen Quelle: Bundesministerium der Finanzen 2004; Statistisches Bundesamt 2004. Handel V: Regionale Struktur des deutschen Außenhandels 1996 und 2003:  Handel V: Regionale Struktur des deutschen Außenhandels 1996 und 2003 Erläuterungen:* Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn; **Indien, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan und Thailand. Quelle: Jahresgutachten 2004/05: 378 f. Handel VI::  Handel VI: Steigerung des intraregionalen Handels von ca. 30 Prozent des Welthandels in den 50er Jahren auf ca. 50 Prozent zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Konzentration des Welthandels auf wenige regionale Integrationsgemeinschaften. Der Welthandel wächst rascher als das Welt-BIP. Der deutsche Außenhandel wächst schneller als das deutsche BIP. Für den deutschen Außenhandel hat nach wie vor die Europäische Union überragende Bedeutung. 75 Prozent der deutschen Ausführen gehen in die Länder der industrialisierten Welt. Kapitalverkehr I: Warenhandel und Kapitalver-kehr im Vergleich – Das Beispiel Deutschland:  Kapitalverkehr I: Warenhandel und Kapitalver-kehr im Vergleich – Das Beispiel Deutschland Kapitalverkehr II: Weltweite Kapitalexporte bei Direktinvestitionen (in Mrd. US $):  Kapitalverkehr II: Weltweite Kapitalexporte bei Direktinvestitionen (in Mrd. US $) Kapitalverkehr III: Direktinvestitionen nach Geberländern:  Kapitalverkehr III: Direktinvestitionen nach Geberländern Kapitalverkehr IV: Direktinvestitionen nach Nehmerländern:  Kapitalverkehr IV: Direktinvestitionen nach Nehmerländern Kapitalverkehr V: Direktinvestitionen bezogen auf Deutschland – Vergleich: Importe und Exporte:  Kapitalverkehr V: Direktinvestitionen bezogen auf Deutschland – Vergleich: Importe und Exporte Kapitalverkehr VI: Devisenumsätze pro Tag (in Mrd. US $):  Kapitalverkehr VI: Devisenumsätze pro Tag (in Mrd. US $) Kapitalverkehr VII:  Kapitalverkehr VII Der Welthandel wächst schneller als das Welt-BIP. Der weltweite Kapitalverkehr wächst schneller als der Welthandel. Die weltweiten Devisentransaktionen steigen schneller als die weltweiten Direktinvestitionen. Von diesen Entwicklungen ist Deutschland im Sinne einer Einbindung in die Globalisierung zentral betroffen. Der negative Saldo beim langfristigen Kapital-verkehr gilt als Hinweis auf eine schlechte Standortqualität Deutschlands. Globale Ökonomie – Risiken für die „Soziale Marktwirtschaft“:  Globale Ökonomie – Risiken für die „Soziale Marktwirtschaft“ Risiken Zwang zu Produktionssteigerungen mit international handelbaren Gütern und Dienstleistungen Relative und absolute Einkommenseinbußen für den Produktionsfaktor „einfache“ Arbeit Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur und im Beschäftigungsniveau Gefahren für die Leistungsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme Armut als Risiko Lockerung der Bindungen des Verhaltens von Akteuren an staatliche Spielregeln Globale Ökonomie – Chancen für die „Soziale Marktwirtschaft“:  Globale Ökonomie – Chancen für die „Soziale Marktwirtschaft“ Chancen Entstehung neuer Absatz- und Beschaffungsmärkte Intensivierung des Wettbewerbs in Verbindung mit Preisvorteilen Unternehmensexpansion durch internationale Diversifizierung Neubewertung der Standortfaktoren und sonstigen Rahmenbedingungen Gewinne durch Technologietransfer Strategien zum Umgang mit der Globalisierung:  Strategien zum Umgang mit der Globalisierung Klassische staatliche Stabilisierungs-, Verteilungs- und Allokationspolitiken erweisen sich als zunehmend ungeeignet Drei mögliche Strategien als Antwort auf Globalisierung: Protektionismus - Abwehr Globale Politikkoordination - defensiv Gestaltung der Globalisierung - offensiv Modernisierung der „Sozialen Marktwirt-schaft“ als Antwort auf Globalisierung:  Modernisierung der „Sozialen Marktwirt-schaft“ als Antwort auf Globalisierung Handlungsfelder z.B. Flexibilisierung von Lohnstrukturen bzw. der Arbeitsmärkte Ermutigung von F&E-Aktivitäten, Entbürokratisierung Reduktion administrativer und gesetzlicher Regulierungen der Güter- und Faktormärkte Verringerung von Lohnnebenkosten durch Reformen der Sozial- und Rentensysteme Bildungspolitische Reformen Dezentralisierung der föderativen Aufgaben- und Lastenverteilung

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