Fachinformation, neue Version?

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Information about Fachinformation, neue Version?

Published on May 20, 2008

Author: Hobohm

Source: slideshare.net

Description

Vortrag in einem Workshop der GESIS am 19. Mai 2008 in Bonn

Fachinformation, neue Version? Von Paradigmenwechseln und dem „sozialen Leben von Information“ Hans-Christoph Hobohm Fachbereich Informationswissenschaften Fachhochschule Potsdam Vortrag im Rahmen eines Workshops bei der GESIS am 19. Mai 2008

Überblick Ausgangslage: kein Erstaunen? The Turn SLOFI: Social Life of Information Soziale Software Neue „Kernprodukte“ für Fachinformation?

Ausgangslage: kein Erstaunen?

The Turn

SLOFI: Social Life of Information

Soziale Software

Neue „Kernprodukte“ für Fachinformation?

Im Internet beobachtete Informationskompetenz 80% nur der erste Bildschirm mit Ergebnissen betrachtet 70% der Nutzer sehen sich nur die ersten 10 Treffer an >60% nur eine Frage, d.h. Suchanfrage ohne Überarbeitung 80% benutzen nur ein Wort zur Suche Recherche-Operatoren nur von 5% der Nutzer eingesetzt Phrasensuche nur bei 5-6 % der Suchen. Kluck 2004, 290; , Hölscher 2002

80% nur der erste Bildschirm mit Ergebnissen betrachtet

70% der Nutzer sehen sich nur die ersten 10 Treffer an

>60% nur eine Frage, d.h. Suchanfrage ohne Überarbeitung

80% benutzen nur ein Wort zur Suche

Recherche-Operatoren nur von 5% der Nutzer eingesetzt

Phrasensuche nur bei 5-6 % der Suchen.

Rechercheverhalten bei Datenbanken 30-50% "Nulltreffer" Einfache Suchstrategien ("Einwortrecherche") Keine Suchoperatoren (Boole'sche Logik) Recherchedauer zwischen 8 und 23 Minuten Präzision für Fachexperten akzeptabel – aber Vollständigkeit (wichtig f. Wissenschaftler) lässt zu wünschen übrig Durchweg aber hohe Zufriedenheit mit den Suchergebnissen. Riehm u.a. 1992; , Hölscher 2002

30-50% "Nulltreffer"

Einfache Suchstrategien ("Einwortrecherche")

Keine Suchoperatoren (Boole'sche Logik)

Recherchedauer zwischen 8 und 23 Minuten

Präzision für Fachexperten akzeptabel – aber Vollständigkeit (wichtig f. Wissenschaftler) lässt zu wünschen übrig

Durchweg aber hohe Zufriedenheit mit den Suchergebnissen.

Stefi Studie 2003 (www.stefi.de) Informationskompetenz

Informationskompetenz von Studenten Stefi Studie 2003 (www.stefi.de)

Studentisches Lernen: "Versuch & Irrtum" Stefi Studie 2003 (www.stefi.de)

Informationskompetenz von Professoren Stefi Studie 2003 (www.stefi.de)

Professorale Kompetenzaneignung: "Versuch & Irrtum" Stefi Studie 2003 (www.stefi.de)

Wissenschafts- und Informationskompetenz Stefi Studie 2003 (www.stefi.de)

Stefi Studie 2003 (www.stefi.de) Informationszufriedenheit

Die 20% Regel der Informationszufriedenheit Alle Kopfarbeiter – in allen Branchen und Hierarchieebenen – verbringen lediglich (max.) 20-25% ihrer Zeit mit Informationssuche Ab ca. 20% der zur Verfügung stehenden Zeit stellt sich Zufriedenheit mit den Ergebnissen ein Michael Koenig: " an intuitive satisficing mechanism " (zuerst von H.A. Simon 1979 formuliert im Zusammenhang mit Schachstrategien). König 2004

Alle Kopfarbeiter – in allen Branchen und Hierarchieebenen – verbringen lediglich (max.) 20-25% ihrer Zeit mit Informationssuche

Ab ca. 20% der zur Verfügung stehenden Zeit stellt sich Zufriedenheit mit den Ergebnissen ein

Michael Koenig: " an intuitive satisficing mechanism " (zuerst von H.A. Simon 1979 formuliert im Zusammenhang mit Schachstrategien).

55% Regel (H ernon / McClure 1987 ) > 20 Studien zum Thema der "correct answer fill rate" in den 70er und 80er Jahren (vorwiegend "government libraries") in 38 - 50 % der Fälle: halbrichtige bis falsche Antworten nicht mehr als 5 Minuten Zeit für eine Frage Probleme beim Führen des Interviews Behandeln von "typischen" Fragen Es wird nicht nach dem Informationsbedürfnis gefragt kein Referral bei Fehlanzeige  in einer Studie hätte über die Hälfte der Fragen (57%) mit dem World Almanac beantwortet werden können, 85% bei Hinzuziehung von 6 weiteren an allen Search desks vorhandenen Auskunftsmitteln ==> " 55 percent rule ": "nur 55% der bibliothekarischen Auskünfte sind richtig“.   

> 20 Studien zum Thema der "correct answer fill rate" in den 70er und 80er Jahren (vorwiegend "government libraries")

in 38 - 50 % der Fälle: halbrichtige bis falsche Antworten

nicht mehr als 5 Minuten Zeit für eine Frage

Probleme beim Führen des Interviews

Behandeln von "typischen" Fragen

Es wird nicht nach dem Informationsbedürfnis gefragt

kein Referral bei Fehlanzeige 

in einer Studie hätte über die Hälfte der Fragen (57%) mit dem World Almanac beantwortet werden können, 85% bei Hinzuziehung von 6 weiteren an allen Search desks vorhandenen Auskunftsmitteln

==> " 55 percent rule ": "nur 55% der bibliothekarischen Auskünfte sind richtig“.   

Hierarchie der Informationsquellen Eigene Sammlung Persönlicher Kontakt: Freunde / Kollegen Einfache Zugriffsmöglichkeit (  usability) Stöbern in fremden Sammlungen (serendipity) Formale Informationssysteme Einstieg über „known items“ (formal) Einwortrecherche Phrase Logik/ Systematik.

Eigene Sammlung

Persönlicher Kontakt: Freunde / Kollegen

Einfache Zugriffsmöglichkeit (  usability)

Stöbern in fremden Sammlungen (serendipity)

Formale Informationssysteme

Einstieg über „known items“ (formal)

Einwortrecherche

Phrase

Logik/ Systematik.

Taylor 1968 „ formalisiertes“ Informations-bedürfnis Q3 Q1 „ unbewusstes“ Informations-bedürfnis Q2 „ bewusstes“ Informations-bedürfnis Q4 Informations-bedürfnis - Kompromiss Informationsvermittler

Die vier Ebenen des Informationsbedürfnisses Robert S. Taylor (1968) das eigentliche unspezifizierte (innere) Informationsbedürfnis , ist nur ein empfundener „unnormaler Wissenszustand“ ( anomalous state of knowledge – ASK: Belkin) visceral need dieser muss bewusst gemacht werden, ‚ausdrückbar’ in natürlicher Sprache und wird zum conscious need dazu muss der exakte, formale Ausdruck gefunden werden, z.B. in der jeweiligen Fachterminologie im formalized need diese Formulierung muss in die Zwänge des Informationssystems gepresst werden z.B. die Aufstellungssystematik der Bibliothek oder die Recherchelogik des Datenbankmanagementsystems und wird damit zum compromised need

das eigentliche unspezifizierte (innere) Informationsbedürfnis , ist nur ein empfundener „unnormaler Wissenszustand“ ( anomalous state of knowledge – ASK: Belkin)

visceral need

dieser muss bewusst gemacht werden, ‚ausdrückbar’ in natürlicher Sprache und wird zum

conscious need

dazu muss der exakte, formale Ausdruck gefunden werden, z.B. in der jeweiligen Fachterminologie im

formalized need

diese Formulierung muss in die Zwänge des Informationssystems gepresst werden z.B. die Aufstellungssystematik der Bibliothek oder die Recherchelogik des Datenbankmanagementsystems und wird damit zum

compromised need

Fakten-Funktion: Suche nach Antworten auf spezifische Fragen Update-Funktion: auf dem Laufenden bleiben  Recherche-Funktion: den Stand der Dinge eines neuen Themengebiets oder Problembereichs recherchieren Hintergrund- / Briefing-Funktion: Einbettung von Einzelinformationen in Kontext, „Einordnen“ Stimulus-Funktion: die „Suche“ nach Neuem, Browsing und Stöbern als Anregung  Funktionen der Informationsnutzung (nach Nicholas 1996) 

Fakten-Funktion: Suche nach Antworten auf spezifische Fragen

Update-Funktion: auf dem Laufenden bleiben 

Recherche-Funktion: den Stand der Dinge eines neuen Themengebiets oder Problembereichs recherchieren

Hintergrund- / Briefing-Funktion: Einbettung von Einzelinformationen in Kontext, „Einordnen“

Stimulus-Funktion: die „Suche“ nach Neuem, Browsing und Stöbern als Anregung 

David Ellis : information behavior Starting Chaining Browsing Differentiating Monitoring Extracting Verifying Ending

Starting

Chaining

Browsing

Differentiating

Monitoring

Extracting

Verifying

Ending

Carol Kuhlthau : learning process Initiation Selection Exploration Formulation Collection Presentation

Initiation

Selection

Exploration

Formulation

Collection

Presentation

Gefühle!

Leckie, G.J., Pettigrew, K.E., & Sylvain, C. (1996). Modeling the information seeking of professionals: a general model derived from research on engineers, health care professionals and lawyers. Library Quarterly , 66 (2) 161-193.

„ Filter“ der Informationssuche (Ingwersen)

Die Wende („ The Turn “, Ingwersen 2005) in der Informationswissenschaft Nicolas Belkin  " ASK ": anomalous state of knowledge Gernot Wersig: "Information = Reduktion von Unsicherheit" Peter Ingwersen  Information Retrieval Interaction (cognitive approach) Rainer Kuhlen: "Information ist Wissen in Aktion" Brenda Dervin  Sense-making approach situation gap (uncertainty) / bridge outcome Boni Nardi: activity theory Birger Hjørland  domain analysis.

Nicolas Belkin  " ASK ": anomalous state of knowledge

Gernot Wersig: "Information = Reduktion von Unsicherheit"

Peter Ingwersen  Information Retrieval Interaction (cognitive approach)

Rainer Kuhlen: "Information ist Wissen in Aktion"

Brenda Dervin  Sense-making approach

situation

gap (uncertainty) / bridge

outcome

Boni Nardi: activity theory

Birger Hjørland  domain analysis.

Welten und Kontexte

Information Seeking & Retrieval (Ingwersen)

Vier Kontextebenen des Information Retrieval: Ingwersen/Järvelin 2005, Abb. 7.2

Wilsons vereintes Modell

Information informatio / informare (lat.) = Formung / formen [materiell, geistig, technisch, biologisch - aber auch pädagogisch] Informator (dt. 15. Jh.) = Hauslehrer Information (engl. 18. Jh.) = vermitteltes Wissen Information (dt. 18. Jh. Wieland, Schiller) = Bildung Nachricht über, Mitteilung von Wissen (Alltagssprache).

informatio / informare (lat.) = Formung / formen [materiell, geistig, technisch, biologisch - aber auch pädagogisch]

Informator (dt. 15. Jh.) = Hauslehrer

Information (engl. 18. Jh.) = vermitteltes Wissen

Information (dt. 18. Jh. Wieland, Schiller) = Bildung

Nachricht über, Mitteilung von Wissen (Alltagssprache).

Information II Reduktion von Rauschen (Selektion aus begrenztem Zeichenvorrat) [Nachrichtentechnik: C.Shannon] Hervorbringung von Wissen / Wirkung [Semiotik: Ch. Peirce; Ch.Morris] Reduktion von Komplexität (Negentropie); Materie, Energie, Information [Kybernetik: N.Wiener] „ the difference which makes a difference “ (Autopoiese) [Systemtheorie, Konstruktivismus: H.Maturana; G.Bateson]

Reduktion von Rauschen (Selektion aus begrenztem Zeichenvorrat) [Nachrichtentechnik: C.Shannon]

Hervorbringung von Wissen / Wirkung [Semiotik: Ch. Peirce; Ch.Morris]

Reduktion von Komplexität (Negentropie); Materie, Energie, Information [Kybernetik: N.Wiener]

„ the difference which makes a difference “ (Autopoiese) [Systemtheorie, Konstruktivismus: H.Maturana; G.Bateson]

„ Information als Ding“ [M.Buckland] Informationssystem dann, wenn es als solches genutzt wird (Intention) Evidenz- und Zeugnischarakter situative Relevanz und Konsens darüber potentielle ‚Informativität‘ Eine eigenständige Entität: „positivistisch“

Informationssystem dann, wenn es als solches genutzt wird (Intention)

Evidenz- und Zeugnischarakter

situative Relevanz und Konsens darüber

potentielle ‚Informativität‘

Eine eigenständige Entität: „positivistisch“

Information kognitiv [P. Ingwersen] kognitive Kommunikationsprozesse, desired information , information transfer, generator, user anomalous state of knowledge (ASK, Belkin) Veränderung in den Wissensstrukturen des Erzeugers aufgrund eines Modells des Wissenszustandes des Empfängers und im Medium von Zeichen (Semantik, Pragmatik) Information als Interaktion „ Information = Wissen in Aktion und Kontext“ (Kuhlen) Paradigmenwechsel (Ingwersen: „The Turn“ 2006)

kognitive Kommunikationsprozesse, desired information , information transfer, generator, user

anomalous state of knowledge (ASK, Belkin)

Veränderung in den Wissensstrukturen des Erzeugers aufgrund eines Modells des Wissenszustandes des Empfängers und im Medium von Zeichen (Semantik, Pragmatik)

Information als Interaktion

„ Information = Wissen in Aktion und Kontext“ (Kuhlen)

Paradigmenwechsel (Ingwersen: „The Turn“ 2006)

Information? Informationstheorie stammt aus der Nachrichtentechnik: unser Verständnis bleibt mechanistisch Information und Kommunikation ist aber das Dialogische / der Andere inhärent Vgl. neue kognitive Neurowissenschaften ganzheitliche, "ökologische" Ansätze der Psychologie Vernachlässigt Komplexität lebendiger "Systeme", soziale, kulturelle und organisatorische Kontexte. Marcum, 2002

Informationstheorie stammt aus der Nachrichtentechnik: unser Verständnis bleibt mechanistisch

Information und Kommunikation ist aber das Dialogische / der Andere inhärent

Vgl. neue kognitive Neurowissenschaften

ganzheitliche, "ökologische" Ansätze der Psychologie

Vernachlässigt Komplexität lebendiger "Systeme", soziale, kulturelle und organisatorische Kontexte.

 

Wissensmanagement als Kontext "The word context comes form the Latin cum (with) and texere (to weave) and etymologically suggests a process of weaving together. […] No information comes without a context , but writers and designers always face the challenge of what to leave to context, what to information. The ease, availability, and enthusiasm for information often shifts this balancing act in favor of information. So […] when there are problems with information, the solution offered is usually add more. The history of documents and communities points in the other direction - towards less information, more context. […]  In all, books and paper documents set a useful precedent not only for document design, but for information technology design in general. In a time of abundant and even superabundant raw information, they suggest that the better path in creating social documents (and social communities) lies not in the direction of increasing amounts of information and increasingly full representation, but rather in leaving increasing amounts un- or underrepresented. Efficient communication relies not on how much can be said, but on how much can be left unsaid - and even unread - in the background ." (Brown/Duguid, 2000, S. 202-203)

"The word context comes form the Latin cum (with) and texere (to weave) and etymologically suggests a process of weaving together. […] No information comes without a context , but writers and designers always face the challenge of what to leave to context, what to information. The ease, availability, and enthusiasm for information often shifts this balancing act in favor of information. So […] when there are problems with information, the solution offered is usually add more. The history of documents and communities points in the other direction - towards less information, more context. […]  In all, books and paper documents set a useful precedent not only for document design, but for information technology design in general. In a time of abundant and even superabundant raw information, they suggest that the better path in creating social documents (and social communities) lies not in the direction of increasing amounts of information and increasingly full representation, but rather in leaving increasing amounts un- or underrepresented. Efficient communication relies not on how much can be said, but on how much can be left unsaid - and even unread - in the background ." (Brown/Duguid, 2000, S. 202-203)

Luhmann: Form und Medium Medien sind (lose gekoppelte) Elemente, die ohne das darin Artikulierte/Gestaltete nicht existieren würde: Vokabular/Worte  Sätze Laute  Worte Geräusche/Rauschen  Laute DIKW Hierarchie: Daten  Information Information  Wissen Wissen  Weisheit („DIKW Hierarchie“) EDV Daten  Datensatz / record Datensatz / record  Datei Datei  Datenbank / Informationssystem / Computer / Web “ File“ = Karteikasten  Katalog / Findmittel Zeit  Erzählung (temps  histoire/récit [Genette/Ricœur]) Text/'texte'  Buch Buch  Bibliothek Bibliothek  Bildung/Produktivkraft

Medien sind (lose gekoppelte) Elemente, die ohne das darin Artikulierte/Gestaltete nicht existieren würde:

Vokabular/Worte  Sätze

Laute  Worte

Geräusche/Rauschen  Laute

DIKW Hierarchie:

Daten  Information

Information  Wissen

Wissen  Weisheit („DIKW Hierarchie“)

EDV

Daten  Datensatz / record

Datensatz / record  Datei

Datei  Datenbank / Informationssystem / Computer / Web

“ File“ = Karteikasten  Katalog / Findmittel

Zeit  Erzählung (temps  histoire/récit [Genette/Ricœur])

Text/'texte'  Buch

Buch  Bibliothek

Bibliothek  Bildung/Produktivkraft

Beziehung Medium  Form „ Gestaltung“ / Artikulation Zunahme an Struktur, Kontext Abnahme an Entropie Zugleich Übertragungsleistung: meta phorie.

„ Gestaltung“ / Artikulation

Zunahme an Struktur, Kontext

Abnahme an Entropie

Zugleich Übertragungsleistung: meta phorie.

Informationsmedien und ihre Spezialisten Klassische (‚neo-positivistische‘) Positionen: Bibliothekare: „wir sind besser als Google“ Dokumentare: „unsere Datenbanken haben mehr Qualität“ Archivare: „wahre Überlieferung" IT: „nur der Datendurchsatz zählt“ Web: „Treffermenge“  und nicht die Frage: was sind die Formelemente meines Mediums, wie ist seine Konstitutionsleistung zu beschreiben und wie ändert sich sein Verhältnis zu anderen Medien.

Klassische (‚neo-positivistische‘) Positionen:

Bibliothekare: „wir sind besser als Google“

Dokumentare: „unsere Datenbanken haben mehr Qualität“

Archivare: „wahre Überlieferung"

IT: „nur der Datendurchsatz zählt“

Web: „Treffermenge“

 und nicht die Frage:

was sind die Formelemente meines Mediums,

wie ist seine Konstitutionsleistung zu beschreiben und

wie ändert sich sein Verhältnis zu anderen Medien.

Interaktivität und ‚Neue Medien‘ These von der Demokratisierung im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit (Benjamin) bewahrheitet sich (Macht und Realitätskonstitution durch Medien) Zunahme der Bedeutung der personalen Dimension von Informationsmedien „ Personalisierung“ von Info Diensten Wissensmanagement Informationsethik Web2.0, virtuelle Welten  mehr als die pragmatische Dimension im semiotischen Dreieck Kern der sozialen und medialen Konstruktion der Wirklichkeit.

These von der Demokratisierung im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit (Benjamin) bewahrheitet sich (Macht und Realitätskonstitution durch Medien)

Zunahme der Bedeutung der personalen Dimension von Informationsmedien

„ Personalisierung“ von Info Diensten

Wissensmanagement

Informationsethik

Web2.0, virtuelle Welten

 mehr als die pragmatische Dimension im semiotischen Dreieck

Kern der sozialen und medialen Konstruktion der Wirklichkeit.

Information = relationales Medium „mit Tiefendimension“ „ Information ist ein notwendiges Medium oder Material für die Bildung von Wissen“ aber sie wird erst zum Wissen, wenn sie „kontext- und beziehungsspezifisch“ wird (Nonaka/Takeuchi 1995, S. 70) Michael Polanyi (1966): „implizites Wissen“ im Analogen und im „Praxis“-Bereich der „Person“: „… jeder unserer Gedanken [umfasst] Komponenten […], die wir nur mittelbar, nebenbei, unterhalb unseres eigentlichen Denkinhalts registrieren – und […] alles Denken [geht] aus dieser Unterlage, die gleichsam ein Teil unseres Körpers ist, hervor […].“ (Polanyi 1985, S. 10).

„ Information ist ein notwendiges Medium oder Material für die Bildung von Wissen“

aber sie wird erst zum Wissen, wenn sie „kontext- und beziehungsspezifisch“ wird (Nonaka/Takeuchi 1995, S. 70)

Michael Polanyi (1966): „implizites Wissen“ im Analogen und im „Praxis“-Bereich der „Person“:

„… jeder unserer Gedanken [umfasst] Komponenten […], die wir nur mittelbar, nebenbei, unterhalb unseres eigentlichen Denkinhalts registrieren – und […] alles Denken [geht] aus dieser Unterlage, die gleichsam ein Teil unseres Körpers ist, hervor […].“ (Polanyi 1985, S. 10).

Wissensmanagement K = P + I

BWL: Wissensmanagement Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi: The Knowledge Creating Company , 1995 Laurence Prusak / Thomas Davenport: Wenn Ihr Unternehmen wüßte, was es alles weiß , 1996 (²2000) John Seely Brown / Paul Duguid: Social Life of Information , 2000 David Weinberger et al.: Cluetrain Manifesto , 1999

Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi: The Knowledge Creating Company , 1995

Laurence Prusak / Thomas Davenport: Wenn Ihr Unternehmen wüßte, was es alles weiß , 1996 (²2000)

John Seely Brown / Paul Duguid: Social Life of Information , 2000

David Weinberger et al.: Cluetrain Manifesto , 1999

Wissensmanagement 80% des Wissens im Unternehmen liegt personengebunden vor! 16% des Wissens sind zwar dokumentiert, aber unstrukturiert abgelegt. Lediglich 4% des Wissens liegt als strukturiertes Datenbankwissen vor und ist damit recherchierbar! Die Verteilung des Wissens im Unternehmen Quelle: Giga Information Group 2002, zit. in: Adelsberger, Bick 2004

80% des Wissens im Unternehmen liegt personengebunden vor!

16% des Wissens sind zwar dokumentiert, aber unstrukturiert abgelegt.

Lediglich 4% des Wissens liegt als strukturiertes Datenbankwissen vor und ist damit recherchierbar!

Verteilung des Wissens in Organisationen Explizites Wissen Richtlinien Verfahren Technologien 20% Implizites Wissen Erfahrungen personengebunden Kultur, Werte Talente Informelle Netzwerke 80%

Explizites Wissen

Richtlinien

Verfahren

Technologien

20%

Implizites Wissen

Erfahrungen

personengebunden

Kultur, Werte

Talente

Informelle Netzwerke

80%

Bausteine des Wissensmanagements Probst/Raub/Romhardt 3 1999 Wissens- ziele Wissens- identifikation Wissens- erwerb Wissens- entwicklung Wissens- (ver)teilung Wissens- nutzung Wissens- bewahrung Wissens- bewertung Feedback

Wissenstypen Nonaka/Takeuchi

Wissensmanagement Elemente Prusak, IBM

Informationskultur Empirisch nachweisbare Korrelation zwischen Unternehmenserfolg und der Zahl und Heterogenität von Informationskontakten Erfolgsfaktor: „offenere und reichere Informationskultur“ vor allem bei möglichem „Serendipity und Browsing“ z.B. in der Unternehmensbibliothek. M.E.Koenig, 2001

Empirisch nachweisbare Korrelation zwischen Unternehmenserfolg und der Zahl und Heterogenität von Informationskontakten

Erfolgsfaktor: „offenere und reichere Informationskultur“

vor allem bei möglichem „Serendipity und Browsing“ z.B. in der Unternehmensbibliothek.

Informationskompetenz einer Volkswirtschaft Bredemeier/Stock 2000 korreliert eindeutig mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes wichtig vor allem: Informationskonsumtion Import von Informationen Produktion von Information für das eigene Land weniger wichtig: Export Deutschland bei diesen Indikatoren immer auf den letzten Rangplätzen

korreliert eindeutig mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes

wichtig vor allem:

Informationskonsumtion

Import von Informationen

Produktion von Information für das eigene Land

weniger wichtig: Export

Deutschland bei diesen Indikatoren immer auf den letzten Rangplätzen

ESS 2003

Neues ausprobieren  was die Nutzer schon machen: In der Wirtschaft: „vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt“ 2.0 = „Paradigmenwechsel“, grundsätzlicher Strukturwandel Umschlag von Quantitäten (kritische Masse) in neue Qualität: Digitalisierung, Globalisierung, Ubiquität und Potenziale In der Technologie: Moore‘s Gesetz  „die Technik wieder in der Hand der Nutzer“.

In der Wirtschaft: „vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt“

2.0 = „Paradigmenwechsel“, grundsätzlicher Strukturwandel

Umschlag von Quantitäten (kritische Masse) in neue Qualität:

Digitalisierung, Globalisierung, Ubiquität und Potenziale

In der Technologie: Moore‘s Gesetz  „die Technik wieder in der Hand der Nutzer“.

 

Kosten für Digitalen Speicher fallen alle 10 Jahre auf ein 100stel Ringkernspeicher 1960: 2 Byte = 5 $ 1MB = 2 500 000 $ Halbleiterspeicher 2000: 512 000 000 Byte = < 50 $ 1MB = 0,09 $

30 Cluster von je 2000 PCs >8 Milliarden Web-Seiten indexiert = 40 Tera-Bytes (von gr. τέρας, téras = Ungeheuer; 40.000.000.000.000 = 40 Billionen) 1 Peta-Bytes je Cluster ( 1.000.000.000.000.000  = 1 Billiarde ) eine Fehlerrate von 10 -15 (0,000 000 000 000 001   = 1 Billiardstel) Übertragungsgeschwindigkeiten pro Cluster: 2Gbps (1.000.000.000  = Milliarde Bits pro Sekunde) 1000 Anfragen pro Sekunde Antwortzeit < 1 Sekunde 104 Sprach-Interfaces inkl. Klingonisch and Tagalog ZDNet UK 12.2004

30 Cluster von je 2000 PCs

>8 Milliarden Web-Seiten indexiert = 40 Tera-Bytes (von gr. τέρας, téras = Ungeheuer; 40.000.000.000.000 = 40 Billionen)

1 Peta-Bytes je Cluster ( 1.000.000.000.000.000  = 1 Billiarde )

eine Fehlerrate von 10 -15 (0,000 000 000 000 001   = 1 Billiardstel)

Übertragungsgeschwindigkeiten pro Cluster: 2Gbps (1.000.000.000  = Milliarde Bits pro Sekunde)

1000 Anfragen pro Sekunde

Antwortzeit < 1 Sekunde

104 Sprach-Interfaces inkl. Klingonisch and Tagalog

Social Software Begriff geprägt von Clay Shirky (2002) 2005: Verlag O‘Reilly: „Web2.0“ Vorher : Groupware (CSCW), Mailinglisten, News, Bulletin Boards, Foren, News Jetzt : Konglomerat von (meist) Open Source- Webdiensten: „Webware“ Technologieänderung : http  AJAX, Java etc. Zukünftig : Semantic Web (Web3.0?) Grid-Technologie: E-Science.

Begriff geprägt von Clay Shirky (2002)

2005: Verlag O‘Reilly: „Web2.0“

Vorher : Groupware (CSCW), Mailinglisten, News, Bulletin Boards, Foren, News

Jetzt : Konglomerat von (meist) Open Source- Webdiensten: „Webware“

Technologieänderung : http  AJAX, Java etc.

Zukünftig :

Semantic Web (Web3.0?)

Grid-Technologie: E-Science.

Arten von Social Software Publizieren (narrow-casting) Sammeln / Teilen (sharing) Erschließen (tagging, recommending, commenting) Zusammenarbeiten (collaborate) Netzwerke bilden/pflegen Übergreifende Dienste (Verknüpfungen, Suchfunktionen).

Publizieren (narrow-casting)

Sammeln / Teilen (sharing)

Erschließen (tagging, recommending, commenting)

Zusammenarbeiten (collaborate)

Netzwerke bilden/pflegen

Übergreifende Dienste (Verknüpfungen, Suchfunktionen).

„ Soziale“ Software / Web2.0 Kontext/Beziehung vor „content“ Vertrauen in den/ der Nutzer: jeder macht mit Personen orientiert „ perpetual ‚beta‘ (keine Angst vor Fehlern, alles revidierbar) Online, dynamisch, dezentral, intuitiv, schnell Bevorzugt Triaden vor Paaren von Menschen Behandelt Gruppen als Hauptkategorien Unterstützt Interaktionen (innerhalb) von Gruppen Basiert auf neuen Geschäftsmodellen.

Kontext/Beziehung vor „content“

Vertrauen in den/ der Nutzer: jeder macht mit

Personen orientiert

„ perpetual ‚beta‘ (keine Angst vor Fehlern, alles revidierbar)

Online, dynamisch, dezentral, intuitiv, schnell

Bevorzugt Triaden vor Paaren von Menschen

Behandelt Gruppen als Hauptkategorien

Unterstützt Interaktionen (innerhalb) von Gruppen

Basiert auf neuen Geschäftsmodellen.

Soziale Software Dokumentenmanagement Content Management Systeme E-Learning E-Commerce etc. Wiki Weblog Social Bookmarking Soziale Plattformen Tauschbörsen Weboffice.

Dokumentenmanagement

Content Management Systeme

E-Learning

E-Commerce etc.

Wiki

Weblog

Social Bookmarking

Soziale Plattformen

Tauschbörsen

Weboffice.

Konkrete Beispiele Wiki: bibcamp.de Weblogs: LIS in Potsdam Boookmarking: del.icio.us, librarything Personalisierung: Worldcat Verlinkung: citeulike, Refworks Soziale Netzwerke: XING, Facebook Multimedia: Youtube, Slideshare Weboffice: zoho.com / Google Docs Virtuelle Welten/Gaming: Second Life (z.B. SLOODLE = Second Life – Moodle [e-Learning])

Wiki: bibcamp.de

Weblogs: LIS in Potsdam

Boookmarking: del.icio.us, librarything

Personalisierung: Worldcat

Verlinkung: citeulike, Refworks

Soziale Netzwerke: XING, Facebook

Multimedia: Youtube, Slideshare

Weboffice: zoho.com / Google Docs

Virtuelle Welten/Gaming: Second Life (z.B. SLOODLE = Second Life – Moodle [e-Learning])

 

 

Quelle: cindiann, flickr, aug. 2007

Markttrends / Nutzeransichten OCLC Membership Reports 2003: Environmental Scan 2004: Information Formats 2005: User Perceptions 2006: Student Info Behavior 2007: Trust & Library 2.0 Trendforschung und Marketing

OCLC Membership Reports

2003: Environmental Scan

2004: Information Formats

2005: User Perceptions

2006: Student Info Behavior

2007: Trust & Library 2.0

Trendforschung und Marketing

 

OCLC Ergebnisse Nutzerverhalten: selfsufficiency, seamlessness, satisfaction Erschließung und &quot;Informationsarchitektur&quot; nicht mehr alleinige Domäne der klassischen Informationsinfrastruktur Neue Formen und Zeiten des Lernens und Publizierens Wichtig = Ort der Kommunikation Kontext gewinnt an Bedeutung vor „content“.

Nutzerverhalten: selfsufficiency, seamlessness, satisfaction

Erschließung und &quot;Informationsarchitektur&quot; nicht mehr alleinige Domäne der klassischen Informationsinfrastruktur

Neue Formen und Zeiten des Lernens und Publizierens

Wichtig = Ort der Kommunikation

Kontext gewinnt an Bedeutung vor „content“.

Honse 2006

 

Trends in der Bildung: &quot;in einem Jahr ab 2008&quot; (&quot;2007&quot;) : k o operative Web-Arbeitsplattformen Video für jedermann Nutzer generierter Inhalt Social Networking &quot;in zwei bis drei Jahren ab 2008&quot; (&quot;2007&quot;) : Mobiltelefone mit Breitband Wissenschaftliche Daten-&quot; Mashups &quot; Mobiltelefone Virtuelle Welten &quot;in vier bis fünf Jahren ab 2008&quot; (&quot;2007&quot;): k olle k tive Intelligen z So z ial e &quot;Betriebs&quot;systeme neue wissenschaftliche Publikationspraxis Massively Multiplayer Educational Gaming

Trends in der Bildung:

&quot;in einem Jahr ab 2008&quot; (&quot;2007&quot;) :

k o operative Web-Arbeitsplattformen

Video für jedermann

Nutzer generierter Inhalt

Social Networking

&quot;in zwei bis drei Jahren ab 2008&quot; (&quot;2007&quot;) :

Mobiltelefone mit Breitband

Wissenschaftliche Daten-&quot; Mashups &quot;

Mobiltelefone

Virtuelle Welten

&quot;in vier bis fünf Jahren ab 2008&quot; (&quot;2007&quot;):

k olle k tive Intelligen z

So z ial e &quot;Betriebs&quot;systeme

neue wissenschaftliche Publikationspraxis

Massively Multiplayer Educational Gaming

Dave Coverly 2001-02-05

 

Kommunikative Kooperationsformen Michael Giesecke: Von den Mythen der Buchkultur... 2002, S. 430 Viele Rollen Mensch : Mensch Experte : Experte Experte : Laie Rolle Inter-kulturelles Management Synästhetisch 'Verflüssigen' Emergenz kollektiven Wissens Dialog Therapie, Literatur Empathie Entlastung, 'Verarbeitung Erzählen Gericht, Parlament Reflexion Verändern, Überzeugen Argumentieren Schule, Wissenschaft Betrachten Informations-ausgleich Beschreiben / Instruktion Profession Information Kriterium Kooperations-form

Information 1.0: Ware(n) in der ökonomischen Welt  SPEICHER: Archiv Information 2.0: hochtechnisches Produkt in der vernetzten Informationsinfrastruktur  RETRIEVAL: Auskunft Information 3.0: ( 3D Library ) Wissens-Dienstleistung in der virtuellen Realität  KOMMENTAR: Salon Information 4.0: ( Neo-Library ) Ort des Wissenserlebnisses  multimediale Ideenlaboratorien + SYNÄSTHETISCHE ERFAHRUNG „Bibliothek“ Nach: Dr. Wendy Schultz , Infinite Futures In: NextSpace , OCLC, n° 2, 2006

Information 1.0: Ware(n) in der ökonomischen Welt

 SPEICHER: Archiv

Information 2.0: hochtechnisches Produkt in der vernetzten Informationsinfrastruktur

 RETRIEVAL: Auskunft

Information 3.0: ( 3D Library ) Wissens-Dienstleistung in der virtuellen Realität

 KOMMENTAR: Salon

Information 4.0: ( Neo-Library ) Ort des Wissenserlebnisses  multimediale Ideenlaboratorien + SYNÄSTHETISCHE ERFAHRUNG „Bibliothek“

Quelle: Stefi-Studie 2001 Stefi Studie 2003 (www.stefi.de) Potenziale zur Erhöhung der Informationskompetenz

Konsequenz Dem Nutzer einen einfachen, schwellenlosen Zugang zu allen Informationen (inkl. Endinformation/Volltexte/Daten) ermöglichen Den Nutzer unterstützen bei der lokalen Sammlung seiner eigenen Wissensbestände (auf dem Laptop in der Literaturverwaltung, online in seinem Bookmarkingsystem) Den Nutzer mit allen Sinnen und Kanälen erreichen Den Nutzer unterstützen bei der Kommunikation mit fachlich gleichgesinnten Kollegen

Dem Nutzer einen einfachen, schwellenlosen Zugang zu allen Informationen (inkl. Endinformation/Volltexte/Daten) ermöglichen

Den Nutzer unterstützen bei der lokalen Sammlung seiner eigenen Wissensbestände (auf dem Laptop in der Literaturverwaltung, online in seinem Bookmarkingsystem)

Den Nutzer mit allen Sinnen und Kanälen erreichen

Den Nutzer unterstützen bei der Kommunikation mit fachlich gleichgesinnten Kollegen

Informationskanäle und Strategien nach Koenig 2001

M.E.Koenig 1998 Wissensmanagement als Interaktivität Buch Labor Lernende Organisation Datenbank

Fazit „ Der Nutzer“ ist anders! Dienstleistungsqualität ist nicht „Precision und Recall + Nullfehler“, sondern wird vom Nutzer als ganzheitlichem, fühlenden Mensch bestimmt Wir müssen neues ausprobieren, dorthin gehen wo die Nutzer sind neue Rollen übernehmen neue Umgebungen erfinden Mit neuen Medien arbeiten Die neuen Dienste in ihrer Personalisierung ernst nehmen  Web2.0 / Fachinformation2.0 bedeutet vor allem die Realisierung des neuen Paradigmas: „ The Social Life of Information“

„ Der Nutzer“ ist anders!

Dienstleistungsqualität ist nicht „Precision und Recall + Nullfehler“, sondern wird vom Nutzer als ganzheitlichem, fühlenden Mensch bestimmt

Wir müssen neues ausprobieren,

dorthin gehen wo die Nutzer sind

neue Rollen übernehmen

neue Umgebungen erfinden

Mit neuen Medien arbeiten

Die neuen Dienste in ihrer Personalisierung ernst nehmen

 Web2.0 / Fachinformation2.0 bedeutet vor allem die Realisierung des neuen Paradigmas:

„ The Social Life of Information“

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