[DE] ECM Enterprise Content Management | Universität Hamburg | Ulrich Kampffmeyer | 09.12.2003

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Published on August 25, 2007

Author: DRUKFF

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Vortrag "Enterprise Content Management – zwischen Vision und Realität" von Dr. Ulrich Kampffmeyer im Rahmen des 12. Hamburger Kolloquium "Medien & Information" am 09.12.2003. (c) CopyRight und Autorenrechte: Dr. Ulrich Kampffmeyer, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung GmbH, Hamburg, 2003. Text (Juni 2003): http://www.project-consult.net/Files/IXOS_ECM_20030624.pdf

Enterprise Content Management – zwischen Vision und Realität Dr. Ulrich Kampffmeyer 12. Hamburger Kolloquium "Medien & Information" Hamburg, 09.12.2003 P R O J E C T C O N S U L T Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH

Agenda Einführung CM Content Management Merkmale von ECM Enterprise Content Management Komponenten von ECM Enterprise Content Management ECM als Unternehmensinfrastruktur MAM Media Asset Management ECM und XML – ein ideales Paar? Ausblick

Einführung

CM Content Management

Merkmale von ECM Enterprise Content Management

Komponenten von ECM Enterprise Content Management

ECM als Unternehmensinfrastruktur

MAM Media Asset Management

ECM und XML – ein ideales Paar?

Ausblick

Einführung

Babylonische Sprachverwirrung Die Begriffsvielfalt führt zu Verunsicherung und behindert eher Kaufentscheidungen. Einen neuen Begriff – wie ECM Enterprise Content Management – einzuführen, macht nur dann Sinn, wenn sich damit eine neue Qualität verbindet. Klare Definitionen sind gefordert. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002

Die Begriffsvielfalt führt zu Verunsicherung und behindert eher Kaufentscheidungen.

Einen neuen Begriff – wie ECM Enterprise Content Management – einzuführen, macht nur dann Sinn, wenn sich damit eine neue Qualität verbindet.

Klare Definitionen sind gefordert.

Ein uraltes Thema Wissensmanagement gibt es seit 100.000en von Jahren: es basierte zunächst auf mündlicher Überlieferung Durch die Erfindung der Schrift vor 5000 Jahren wurde es möglich, Informationen und Vereinbarungen zu überliefern: das Dokument war geboren Die Verwaltung der Dokumente, modern Dokumentenmanagement genannt, entstand ebenfalls bereits vor 5000 Jahren in den frühen Kulturen © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002

Wissensmanagement gibt es seit 100.000en von Jahren: es basierte zunächst auf mündlicher Überlieferung

Durch die Erfindung der Schrift vor 5000 Jahren wurde es möglich, Informationen und Vereinbarungen zu überliefern: das Dokument war geboren

Die Verwaltung der Dokumente, modern Dokumentenmanagement genannt, entstand ebenfalls bereits vor 5000 Jahren in den frühen Kulturen

Von Daten zum Content (1) Daten werden in elektronischen Systemen durch binäre Werte abgebildet: als unstrukturierte, binäre Objekte, z.B. Bildpunkte, oder als Zeichensatz mit einer durch eine Syntax definierte Form, z.B. ein Buchstabe © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002

Daten werden in elektronischen Systemen durch binäre Werte abgebildet:

als unstrukturierte, binäre Objekte, z.B. Bildpunkte, oder

als Zeichensatz mit einer durch eine Syntax definierte Form, z.B. ein Buchstabe

Von Daten zum Content (2) Informationen sind in einem Kontext stehende Daten. Informationen können strukturiert, schwach strukturiert oder unstrukturiert sein: Ein Datensatz ist strukturiert und kann automatisch ausgewertet werden. Eine Textdatei ist häufig nur schwach strukturiert. Ein Bild ist unstrukturiert und kann nicht ohne weiteres ausgewertet werden. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002

Informationen sind in einem Kontext stehende Daten. Informationen können strukturiert, schwach strukturiert oder unstrukturiert sein:

Ein Datensatz ist strukturiert und kann automatisch ausgewertet werden.

Eine Textdatei ist häufig nur schwach strukturiert.

Ein Bild ist unstrukturiert und kann nicht ohne weiteres ausgewertet werden.

Von Daten zum Content (3) Elektronische Dokumente sind in der Regel schwach strukturiert oder unstrukturiert. Sie sind Informationen, die zu einem gegebenen Zeitpunkt zusammenhängend, geschlossen und authentisch sind. Sie liegen in einem elektronischen System als Datei, Bestandteil einer Datei oder digitales Objekt vor. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002

Elektronische Dokumente sind in der Regel schwach strukturiert oder unstrukturiert. Sie sind Informationen, die zu einem gegebenen Zeitpunkt zusammenhängend, geschlossen und authentisch sind. Sie liegen in einem elektronischen System als Datei, Bestandteil einer Datei oder digitales Objekt vor.

Von Daten zum Content (4) Bei elektronischem Content erfolgt eine Auflösung des Dokumentes in beschreibende und strukturierende Daten sowie eine Inhaltskomponente, deren Gestalt durch die separate Struktur beschrieben ist. Die einzelnen Komponenten können unabhängig von einander verwaltet werden und unterschiedlich aufgebaut sein. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002

Bei elektronischem Content erfolgt eine Auflösung des Dokumentes in beschreibende und strukturierende Daten sowie eine Inhaltskomponente, deren Gestalt durch die separate Struktur beschrieben ist. Die einzelnen Komponenten können unabhängig von einander verwaltet werden und unterschiedlich aufgebaut sein.

CM Content Management

Content (engl. Inhalt) sind Informationen in strukturierter, schwach strukturierter und unstrukturierter Form, die in elektronischen Systemen zur Nutzung bereitgestellt werden Content ist nicht einfach eine Übertragung des Dokument-Begriffes. Content wird heute so verstanden, dass die Informationsobjekte Inhalt, Layout und Meta-Daten umfassen Definition Content (1)

Content (engl. Inhalt) sind Informationen in strukturierter, schwach strukturierter und unstrukturierter Form, die in elektronischen Systemen zur Nutzung bereitgestellt werden

Content ist nicht einfach eine Übertragung des Dokument-Begriffes. Content wird heute so verstanden, dass die Informationsobjekte Inhalt, Layout und Meta-Daten umfassen

Strukturierter Content sind Daten, die in einem standardisierten Layout aus datenbankgestützten Systemen bereitgestellt werden (z.B. formatierte Datensätze aus einer Datenbank) Schwach strukturierter Content sind Informationen und Dokumente, die zum Teil Layout und Meta-Daten mit sich tragen, jedoch nicht standardisiert sind (z.B. Textverarbeitungsdateien) Unstrukturierter Content sind beliebige Informationsobjekte, deren Inhalt nicht direkt erschlossen werden kann und die nicht eine Trennung von Inhalt, Layout und Metadaten besitzen (Bilder, GIF`s, Video, Sprache, Faksimiles etc.) Definition Content (2)

Strukturierter Content sind Daten, die in einem standardisierten Layout aus datenbankgestützten Systemen bereitgestellt werden (z.B. formatierte Datensätze aus einer Datenbank)

Schwach strukturierter Content sind Informationen und Dokumente, die zum Teil Layout und Meta-Daten mit sich tragen, jedoch nicht standardisiert sind (z.B. Textverarbeitungsdateien)

Unstrukturierter Content sind beliebige Informationsobjekte, deren Inhalt nicht direkt erschlossen werden kann und die nicht eine Trennung von Inhalt, Layout und Metadaten besitzen (Bilder, GIF`s, Video, Sprache, Faksimiles etc.)

Definition Content-Management CM im engeren Sinn bezeichnet lediglich die programmgestützte Verwaltung von Inhalten (Datenbanken, Archive etc.) CM ist mehr als die Weiterführung von Dokumenten-Management mit Nutzung von Internet-Technologien Die Begriffe Content-Management und CMS werden von den Anbietern undifferenziert benutzt

CM im engeren Sinn bezeichnet lediglich die programmgestützte Verwaltung von Inhalten (Datenbanken, Archive etc.)

CM ist mehr als die Weiterführung von Dokumenten-Management mit Nutzung von Internet-Technologien

Die Begriffe Content-Management und CMS werden von den Anbietern undifferenziert benutzt

Definition Content-Management-System Content-Management-Systeme (CMS) im übergreifenden Sinn unterstützen die Erstellung von Content (direkt oder durch Anbindung) die Verwaltung von Content (CM im engeren Sinn) die Bereitstellung von Content (Präsentation, Distribution) die Kontrolle von Content (Rechte, Versionierung) die Individualisierung von Content (Personalisierung, Sichten)

Content-Management-Systeme (CMS) im übergreifenden Sinn unterstützen

die Erstellung von Content (direkt oder durch Anbindung)

die Verwaltung von Content (CM im engeren Sinn)

die Bereitstellung von Content (Präsentation, Distribution)

die Kontrolle von Content (Rechte, Versionierung)

die Individualisierung von Content (Personalisierung, Sichten)

Definition Web-Content-Management (1) Web-Content-Management (WCM) umfasst die Verwaltung von Content auf internet-basierten Web-Sites und Portalen Web-CMS konzentriert sich auf die Bereitstellung von Content für offene Benutzergemeinschaften im Internet

Web-Content-Management (WCM) umfasst die Verwaltung von Content auf internet-basierten Web-Sites und Portalen

Web-CMS konzentriert sich auf die Bereitstellung von Content für offene Benutzergemeinschaften im Internet

Definition Web-Content-Management (2) Web-Content-Management-Systeme (WCMS, WebCMS) lassen sich funktional gruppieren: Redaktionssysteme zur Erstellung, Verwaltung und Beschickung von Web-Sites (Web-Editoren, Web-eProcess u.a.) Web-Site-Operating-Systeme, die den Content zur Laufzeit bereitstellen. Diese Systeme sind zunehmend Datenbank-basiert (Ablösung von HTML-hierarchischen Verzeichnissen) Web-Design-Werkzeuge zum Entwurf und Aufbau der Funktionalität eine WebSite Web-Publishing-Lösungen mit aktiver Informationsverteilung

Web-Content-Management-Systeme (WCMS, WebCMS) lassen sich funktional gruppieren:

Redaktionssysteme zur Erstellung, Verwaltung und Beschickung von Web-Sites (Web-Editoren, Web-eProcess u.a.)

Web-Site-Operating-Systeme, die den Content zur Laufzeit bereitstellen. Diese Systeme sind zunehmend Datenbank-basiert (Ablösung von HTML-hierarchischen Verzeichnissen)

Web-Design-Werkzeuge zum Entwurf und Aufbau der Funktionalität eine WebSite

Web-Publishing-Lösungen mit aktiver Informationsverteilung

Content-Management als reines Redaktionssystem Firewall Web Server Präsentation Redaktions- Applikation Inhalte Layout Publikationsprozess Content Repository

Definition ECM Enterprise Content Management AIIM International, 2001 Unstructured Content Data Business Processes CUSTOMIZE CAPTURE DELIVER MANAGE CREATE

Definition Enterprise Content Management The technologies used to capture, manage, store, deliver, and preserve information to support business processes. AIIM International, 2003

The technologies used to capture, manage, store, deliver, and preserve information to support business processes.

AIIM International, 2003

Definition Enterprise-Content-Management (1) Enterprise-Content-Management (ECM) geht vom Ansatz aus, alle Informationen eines Unternehmens auf einer einheitlichen Plattform zur Nutzung intern, im Partnerverbund und extern („Unified-Global-Repository“-Ansatz, Data-/Document-/Content-Warehouse) ECM umfasst herkömmliche Dokumenten-Technologien wie Dokumentenmanagement, Knowledge Management, Workflow, Archivierung etc. und integriert die Host- und Client/Server-Welt mit Portal- und anderen Internet-Technologien

Enterprise-Content-Management (ECM) geht vom Ansatz aus, alle Informationen eines Unternehmens auf einer einheitlichen Plattform zur Nutzung intern, im Partnerverbund und extern („Unified-Global-Repository“-Ansatz, Data-/Document-/Content-Warehouse)

ECM umfasst herkömmliche Dokumenten-Technologien wie Dokumentenmanagement, Knowledge Management, Workflow, Archivierung etc. und integriert die Host- und Client/Server-Welt mit Portal- und anderen Internet-Technologien

Definition Enterprise-Content-Management (2) Ziel von ECM ist, Daten- und Dokumenten-redundanz zu vermeiden (jede Information existiert nur einmal), den Zugriff einheitlich zu regeln, unabhängig von Quelle und Nutzung beliebige Informationen bereitzustellen und als Dienst allen Anwendungen gleichförmig zur Verfügung zu stehen ECM ist eine Basistechnologie von eBusiness zur Bereitstellung der erforderlichen Informationen und Steuerung der Prozesse

Ziel von ECM ist, Daten- und Dokumenten-redundanz zu vermeiden (jede Information existiert nur einmal), den Zugriff einheitlich zu regeln, unabhängig von Quelle und Nutzung beliebige Informationen bereitzustellen und als Dienst allen Anwendungen gleichförmig zur Verfügung zu stehen

ECM ist eine Basistechnologie von eBusiness zur Bereitstellung der erforderlichen Informationen und Steuerung der Prozesse

Merkmale von ECM Enterprise Content Management

ECM als Unternehmensinfrastruktur AIIM International ERP Web Content Management Doc Mgmt Imaging Domino Exchange RDMS File System Workflow Collaboration Data Warehousing Mining EAI E-Business Quelle: AIIM 2001 Industry Study AP/AR RM/A CRM HRM Enterprise Enterprise Applications Applications Enterprise Enterprise Content Content Management Management Infrastructure Infrastructure Integration Integration

ECM Basisideen Integrative Middleware AIIM International ERP Web Content Management Doc Mgmt Imaging Domino Exchange RDMS File System Workflow Collaboration Data Warehousing Mining EAI E-Business AP/AR RM/A CRM HRM Basis Idee Nr. 1 Integrative Middleware Quelle: AIIM 2001 Industry Study Enterprise Enterprise Applications Applications Enterprise Enterprise Content Content Management Management Infrastructure Infrastructure Integration Integration

ECM Basisideen Dienstekonzept AIIM International ERP Web Content Management Doc Mgmt Imaging Domino Exchange RDMS File System Workflow Collaboration Data Warehousing Mining EAI E-Business AP/AR RM/A CRM HRM Basis Idee Nr. 2 Unabhängige Dienste für alle Anwendungen Quelle: AIIM 2001 Industry Study Enterprise Enterprise Applications Applications Enterprise Enterprise Content Content Management Management Infrastructure Infrastructure Integration Integration

ECM Basisideen Einheitlicher Speicherort AIIM International ERP Web Content Management Doc Mgmt Imaging Domino Exchange RDMS File System Workflow Collaboration Data Warehousing Mining EAI E-Business AP/AR RM/A CRM HRM Basis Idee Nr. 3 Ein einheitliches, übergreifendes Enterprise Repository für jeden Informationstyp Quelle: AIIM 2001 Industry Study Enterprise Enterprise Applications Applications Enterprise Enterprise Content Content Management Management Infrastructure Infrastructure Integration Integration

Komponenten von ECM Enterprise Content Management

AIIM Modell für ECM Enterprise Content Management CAPTURE PRESERVE DELIVER STORE MANAGE STORE WCM RM WF/BPM DM Collab

CAPTURE Input Barcode COLD/ERM E-Billing Aggregation Finacial Applications XML Forms Processing E-Forms/Web-Forms ERP Application created OMR Microfilm ICR Rich Media HCR Form OCR Office Documents Indexing Input Designs Categorization Recogniton Human created

Barcode

E-Billing

Finacial Applications

XML

ERP

OMR

Microfilm

ICR

Rich Media

HCR

Form

OCR

Office Documents

MANAGE STORE WCM RM WF/ BPM DM Collab

Document Management Checkin/Checkout Versionsmanagement Suchen und Navigieren Visualisierung STORE WCM RM WF/BPM DM Collab Document Management

Checkin/Checkout

Versionsmanagement

Suchen und Navigieren

Visualisierung

Collaboration Gemeinsames Editieren Wissensbasen Whiteboards Videoconferencing Informationszusammen- führung STORE WCM RM WF/BPM DM Collab Collaboration

Gemeinsames Editieren

Wissensbasen

Whiteboards

Videoconferencing

Informationszusammen- führung

Web Content Management Editieren und Gestalten Publikationsprozess Konvertierung Sicherheit Visualisierung STORE WCM RM WF/BPM DM Collab Web Content Management

Editieren und Gestalten

Publikationsprozess

Konvertierung

Sicherheit

Visualisierung

Records Management STORE WCM RM WF/BPM DM Collab Records Management Ablagesystematik Indizierung und Thesaurus Aufbewahrungsfristen Meta-Daten Archiverwaltung

Ablagesystematik

Indizierung und Thesaurus

Aufbewahrungsfristen

Meta-Daten

Archiverwaltung

Workflow / Business Process Management Ablauf- und Aufbauorganisation Prozessdesign Vorgangsbildung Routen Mitzeichnung Paralleles und sequentielles Bearbeiten Wiedervorlage, Fristen Kontrolle Protokollierung STORE WCM RM WF/BPM DM Collab Workflow / Business Process Management

Ablauf- und Aufbauorganisation

Prozessdesign

Vorgangsbildung

Routen

Mitzeichnung

Paralleles und sequentielles Bearbeiten

Wiedervorlage, Fristen

Kontrolle

Protokollierung

STORE Repositories File Systems Content Management Systems Databases Data Warehouses Library Services Search/Retrieval Version Control Check In/Check Out Audit Trail Technologies Tape Magnetic Storage RAID Optical Disc SAN NAS Magneto Optical DVD CD-ROM

Repositories

File Systems

Content Management Systems

Databases

Data Warehouses

Library Services

Search/Retrieval

Version Control

Check In/Check Out

Audit Trail

Technologies

Tape

Magnetic Storage

RAID

Optical Disc

SAN

NAS

Magneto Optical

DVD

CD-ROM

PRESERVE Archive Paper Mikrofilm NAS/SAN CAS WORM WORM-TAPE Aussonderung

Archive

Paper

Mikrofilm

NAS/SAN

CAS

WORM

WORM-TAPE

DELIVER

ECM als Unternehmensinfrastruktur

ECM als Unternehmensinfrastruktur Anforderungen Speicherung aller Arten von Informationen Speicherung dynamischer und unveränderlicher Informationen Dienstekonzept Große und kleine Lösungen Eigener Client oder Einbindung in vorhandene Anwendungen Zentrale und verteilte Datenbanken Konsistente Langzeitspeicherung Modular ausbaubar Verteilte Repositories Integration in vorhandene Systeme

Speicherung aller Arten von Informationen

Speicherung dynamischer und unveränderlicher Informationen

Dienstekonzept

Große und kleine Lösungen

Eigener Client oder Einbindung in vorhandene Anwendungen

Zentrale und verteilte Datenbanken

Konsistente Langzeitspeicherung

Modular ausbaubar

Verteilte Repositories

Integration in vorhandene Systeme

ECM als Unternehmensinfrastruktur Aktuelle Themen Verlinkung von Technologien mit Anwendungen - e-Business Automation Effektives Management von Web Content – Internet, Intranet und Extranet Contentnutzung Rechtssituation, Langzeitverfügbarkeit und Migration von Daten Beschleunigung der „time-to-market“ – Überlegungen zu ASP-Lösungen Implementierungsfragen

Verlinkung von Technologien mit Anwendungen - e-Business Automation

Effektives Management von Web Content – Internet, Intranet und Extranet Contentnutzung

Rechtssituation, Langzeitverfügbarkeit und Migration von Daten

Beschleunigung der „time-to-market“ – Überlegungen zu ASP-Lösungen

Implementierungsfragen

ECM als Unternehmensinfrastruktur Implementationsfragen Definition von Metadaten, Richtlinien, Prozeduren Import, Konvertierung, Migration Plattformen, Datenbanken, Browser, Client Desktop Integration, Integration von Anwendungen, Back Office Integration Prozess- und Workflow-Modellierung Kulturelle Grenzen bei Online- versus Offline-Arbeit Wie werden die Komponenten vernetzt? (EAI Enterprise Application Integration)

Definition von Metadaten, Richtlinien, Prozeduren

Import, Konvertierung, Migration

Plattformen, Datenbanken, Browser, Client

Desktop Integration, Integration von Anwendungen, Back Office Integration

Prozess- und Workflow-Modellierung

Kulturelle Grenzen bei Online- versus Offline-Arbeit

Wie werden die Komponenten vernetzt? (EAI Enterprise Application Integration)

Integriertes ECM-System mit Einbindung von WCM und Applikationen Firewall Portal Interface Redaktions- Applikation Capture Fachan- wendung Groupware- Kommuni- kation ERP Application Portal Intranet Server Content Management Classification Knowledge Management Application Server Groupware Server ERP Content Repository Legacy Groupware Repository ERP Repository Enterprise Records Management (Archivierung) DMS Workflow EAI Web Server Präsentation eBusiness- Transaktionen Content enabled Content enabled

MAM Media Asset Management

Definition Media Asset (1) Ein Media Asset ist grundsätzlich eine Form von Content. Content ist Information in strukturierter, schwach strukturierter und unstrukturierter Form, die in elektronischen Systemen zur Nutzung bereitgestellt wird. Ein Media Asset besteht zum einen aus multimedialen unstrukturierten Informationsobjekten wie Bildern, Grafiken, Präsentationen oder Rich-Media-Inhalten wie Audio und Video, zum anderen aus strukturierten Metainformationen.

Ein Media Asset ist grundsätzlich eine Form von Content. Content ist Information in strukturierter, schwach strukturierter und unstrukturierter Form, die in elektronischen Systemen zur Nutzung bereitgestellt wird.

Ein Media Asset besteht zum einen aus multimedialen unstrukturierten Informationsobjekten wie Bildern, Grafiken, Präsentationen oder Rich-Media-Inhalten wie Audio und Video, zum anderen aus strukturierten Metainformationen.

Definition Media Asset (2) Durch das Hinzufügen der strukturierten Metadaten wird aus einem Medieninformationsobjekt, welches lediglich Informationen darstellt, ein „wertbehaftetes Asset“, welches verfügbar, recherchierbar, wiederverwendbar und kommerziell handelbar wird. Die strukturierten Metadaten beinhalten beispielsweise Informationen zum Autor, zu Urheberrechten, Erstellungsdatum und Formatinformationen sowie Informationen zum Farbmanagement und Inhaltsbeschreibungen.

Durch das Hinzufügen der strukturierten Metadaten wird aus einem Medieninformationsobjekt, welches lediglich Informationen darstellt, ein „wertbehaftetes Asset“, welches verfügbar, recherchierbar, wiederverwendbar und kommerziell handelbar wird.

Die strukturierten Metadaten beinhalten beispielsweise Informationen zum Autor, zu Urheberrechten, Erstellungsdatum und Formatinformationen sowie Informationen zum Farbmanagement und Inhaltsbeschreibungen.

Definition MAMS Media Asset Management System (1) Ein Media Asset Management System verwaltet beliebige Inhalte über Metadaten und Datenbanken. Ein MAMS kontrolliert Zugriffe und Nutzung. In Verbindung mit Digital Rights Management und Accounting Systemen erlaubt es die kommerzielle Nutzung der Inhalte. Media Asset Management Systeme sind auf hohe Skalierbarkeit zur Speicherung sehr großer Datenmengen ausgelegt.

Ein Media Asset Management System verwaltet beliebige Inhalte über Metadaten und Datenbanken.

Ein MAMS kontrolliert Zugriffe und Nutzung. In Verbindung mit Digital Rights Management und Accounting Systemen erlaubt es die kommerzielle Nutzung der Inhalte.

Media Asset Management Systeme sind auf hohe Skalierbarkeit zur Speicherung sehr großer Datenmengen ausgelegt.

Definition MAMS Media Asset Management System (2) Ein MAMS auf die Konvertierung der Inhalte eingerichtet, um den gespeicherten Content in unterschiedlichen Formaten für die Online-Nutzung und die Distribution zur Verfügung zu stellen. Media Asset Management Systeme verwalten nicht nur elektronisch vorliegende Informationen sondern können auch als Referenzsystem für physisch vorliegende Objekte mitgenutzt werden. Dies erlaubt eine einheitliche, medientypunabhängige Verwaltung von Assets.

Ein MAMS auf die Konvertierung der Inhalte eingerichtet, um den gespeicherten Content in unterschiedlichen Formaten für die Online-Nutzung und die Distribution zur Verfügung zu stellen.

Media Asset Management Systeme verwalten nicht nur elektronisch vorliegende Informationen sondern können auch als Referenzsystem für physisch vorliegende Objekte mitgenutzt werden. Dies erlaubt eine einheitliche, medientypunabhängige Verwaltung von Assets.

MAM Media-Asset-Management Merkmale Variante des Content-Managements mit besonderen Anforderung an eine sichere Speicherung Grosse Bestände / Volumina Spezielle Formate (Video, Sprache, eBooks, etc.) Performanceanforderung (Download, Streaming, etc.) eBilling DRM Digital-Rights-Management (Signaturen, Wasserzeichen, etc.) Kopierschutz © PROJECT CONSULT 2002 Urheberrechte Dr. Ulrich Kampffmeyer Rendition-Management Navigation / einfache User-Interfaces Content Syndication

Variante des Content-Managements mit besonderen Anforderung an eine sichere Speicherung

Grosse Bestände / Volumina

Spezielle Formate (Video, Sprache, eBooks, etc.)

Performanceanforderung (Download, Streaming, etc.)

eBilling

DRM Digital-Rights-Management (Signaturen, Wasserzeichen, etc.)

Kopierschutz © PROJECT CONSULT 2002 Urheberrechte Dr. Ulrich Kampffmeyer

Rendition-Management

Navigation / einfache User-Interfaces

Content Syndication

ECM und XML – ein ideales Paar?

XML eXtensible Markup Language Prinzip © PROJECT CONSULT 2002 Inhalt DTD, Schema XSL XML

Die Rolle von XML für ECM (1) Create Manage Deliver Capture -email -paper -feeds Office apps Web apps Kunde Unternehmen Personalisierter Content Mobil Properties Meta data Datenbanken Federated repository Automatisierte Prozesse EDM Services Intranet/extranet Infrastruktur CM Products Templates & styles Design & devices Regierung Quelle Strategy Partners Firmen Anwend. Document bases

Die Rolle von XML für ECM (2) Create Manage Deliver Capture -email -paper -feeds Office apps Web apps Kunde Unternehmen Personalisierter Content Mobil Properties Meta data Datenbanken Gemeinsamer Speicher Automatiseirte Prozesse EDM Services Intranet/extranet Infrastruktur CM Products Vorlagen & Stile Design & devices Regierung Quelle Strategy Partners Firmen Anwend. Dokumenten Grundlage Eine zukünftige Basis-Technologie XML

Ausblick: 10 Thesen

Ausblick These 1: ECM nur eine Vision? ECM mit seinem allumfassenden Anspruch ist kein Produkt, sondern eine Vision, eine Strategie und allenfalls ein Lösungsportfolio. Der Anspruch, eine Lösung für alle Anwendungen aus einer Hand zu erhalten, ist kaum umsetzbar.

ECM mit seinem allumfassenden Anspruch ist kein Produkt, sondern eine Vision, eine Strategie und allenfalls ein Lösungsportfolio. Der Anspruch, eine Lösung für alle Anwendungen aus einer Hand zu erhalten, ist kaum umsetzbar.

Ausblick These 2: Konvergenz WCM, ECM, Portale und andere Dokumenten-Technologien verschmelzen. Nur wenige Anbieter werden mit Ihrem Portfolio dem ECM-Anspruch gerecht.

WCM, ECM, Portale und andere Dokumenten-Technologien verschmelzen. Nur wenige Anbieter werden mit Ihrem Portfolio dem ECM-Anspruch gerecht.

Ausblick These 3: Konsolidierung Der Markt ist mit Produktangeboten der CM-Einzelkomponenten übersättigt. Der CM-Markt wird sich analog zu anderen Software- und IT-Marksegmenten konsolidieren.

Der Markt ist mit Produktangeboten der CM-Einzelkomponenten übersättigt. Der CM-Markt wird sich analog zu anderen Software- und IT-Marksegmenten konsolidieren.

Ausblick These 4: Der Wert von Information Information hat nur dann einen inhärenten Wert, wenn man die Information als Wissen auch in Prozessen nutzbar macht. Dem Wert von Information muss bei der Planung und beim Betrieb mehr Rechnung getragen werden. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002

Information hat nur dann einen inhärenten Wert, wenn man die Information als Wissen auch in Prozessen nutzbar macht.

Dem Wert von Information muss bei der Planung und beim Betrieb mehr Rechnung getragen werden.

Ausblick These 4: Die Abhängigkeit von Information Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und der Richtigkeit von elektronischer Information wächst ständig. Unternehmen, Verwaltungen und Gesellschaft sind von der Verfügbarkeit von Information inzwischen existentiell abhängig geworden. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002

Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und der Richtigkeit von elektronischer Information wächst ständig.

Unternehmen, Verwaltungen und Gesellschaft sind von der Verfügbarkeit von Information inzwischen existentiell abhängig geworden.

Ausblick These 5: Information Overflow Wir leiden an einer Informationsüberflutung und müssen die werthaltige, wichtige Information mühsam suchen. Der systematischen Erschließung der exponentiell wachsenden Information kommt eine immer größere Bedeutung zu. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002

Wir leiden an einer Informationsüberflutung und müssen die werthaltige, wichtige Information mühsam suchen.

Der systematischen Erschließung der exponentiell wachsenden Information kommt eine immer größere Bedeutung zu.

Ausblick These 6: Information Gap Die ersten Lücken in der elektronischen Überlieferung treten auf. Elektronisches Wissen ist bereits unwiederbringlich verloren gegangen. Die geordnete und nutzbare Bewahrung wertvoller Information wird zunehmend wichtiger. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002

Die ersten Lücken in der elektronischen Überlieferung treten auf. Elektronisches Wissen ist bereits unwiederbringlich verloren gegangen.

Die geordnete und nutzbare Bewahrung wertvoller Information wird zunehmend wichtiger.

Ausblick These 7: Information Divide Information steht nicht jedem gleichermaßen zur Verfügung. Die Trennung betrifft Kontinente und Gesellschaftsschichten, aber auch die einzelnen Mitarbeiter in Unternehmen und Verwaltung. © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002

Information steht nicht jedem gleichermaßen zur Verfügung.

Die Trennung betrifft Kontinente und Gesellschaftsschichten, aber auch die einzelnen Mitarbeiter in Unternehmen und Verwaltung.

Ausblick These 8: Nutzen von ECM © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002 Der reale Nutzen von ECM-Lösungen wird nicht ausreichend kommuniziert. Die Marktschwäche ist zum Teil selbst gemacht, da die Effizienzpotentiale und die Notwendigkeit von ECM nicht genug herausgestellt werden.

Der reale Nutzen von ECM-Lösungen wird nicht ausreichend kommuniziert.

Die Marktschwäche ist zum Teil selbst gemacht, da die Effizienzpotentiale und die Notwendigkeit von ECM nicht genug herausgestellt werden.

Ausblick These 9: Bedeutung von ECM © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002 „ Wir ertrinken in Informationen und dürsten nach Wissen.“ John Naisbitt, Megatrends 2000 ECM-Lösungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Lösung dieses Problems!

„ Wir ertrinken in Informationen und dürsten nach Wissen.“ John Naisbitt, Megatrends 2000

ECM-Lösungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Lösung dieses Problems!

Ausblick These 10: Warten hilft nicht Anfangen, nicht warten: Die wachsenden Probleme werden durch Zuwarten nicht kleiner! © Copyright PROJECT CONSULT GmbH 2002 / Autorenrecht Dr. Ulrich Kampffmeyer 2001-2002 © PROJECT CONSULT 2002 © PROJECT CONSULT 2002

Anfangen, nicht warten: Die wachsenden Probleme werden durch Zuwarten nicht kleiner!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! Dr. Ulrich Kampffmeyer E-Mail: Ulrich.Kampffmeyer@PROJECT-CONSULT.com WebSite, Newsletter, Informationen ... http:// www . PROJECT-CONSULT . com Diskussionsforum: http:// www . IT-Forum . org

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