Bibliothek2.0 und Social Software

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Information about Bibliothek2.0 und Social Software

Published on March 14, 2008

Author: Hobohm

Source: slideshare.net

Description

Vortrag im Rahmen der BRAGI am 13.3.2008

Bibliothek 2.0 Social Software und andere "Neuerungen" in der Informationsarbeit Hans-Christoph Hobohm Studiengang Bibliotheksmanagement Fachbereich Informationswissenschaften Fachhochschule Potsdam Vortrag im Rahmen der BRAGI (Brandenburger Arbeitsgemeinschaft Information) am 13. März 2008

Überblick „ Social Software“ technologische Entwicklungen, Trendforschungen Grundprinzipien Auswirkungen Bildung und Lernen Wissen und Informationssuche Konsequenzen für Bibliotheken Bibliothek2.0 ?

„ Social Software“

technologische Entwicklungen, Trendforschungen

Grundprinzipien

Auswirkungen

Bildung und Lernen

Wissen und Informationssuche

Konsequenzen für Bibliotheken

Bibliothek2.0 ?

Social Software Begriff geprägt von Clay Shirky (2002) 2005: Verlag O‘Reilly: „Web2.0“ Vorher : Groupware (CSCW), Mailinglisten, News, Bulletin Boards, Foren, News Jetzt : Konglomerat von (meist) Open Source- Webdiensten: „Webware“ Technologieänderung : http  AJAX, Java etc. Zukünftig : Semantic Web (Web3.0?) Grid-Technologie: E-Science.

Begriff geprägt von Clay Shirky (2002)

2005: Verlag O‘Reilly: „Web2.0“

Vorher : Groupware (CSCW), Mailinglisten, News, Bulletin Boards, Foren, News

Jetzt : Konglomerat von (meist) Open Source- Webdiensten: „Webware“

Technologieänderung : http  AJAX, Java etc.

Zukünftig :

Semantic Web (Web3.0?)

Grid-Technologie: E-Science.

 

 

 

Soziale Software Dokumentenmanagement Content Management Systeme E-Learning E-Commerce etc. Wiki Weblog Social Bookmarking Soziale Plattformen Tauschbörsen Weboffice.

Dokumentenmanagement

Content Management Systeme

E-Learning

E-Commerce etc.

Wiki

Weblog

Social Bookmarking

Soziale Plattformen

Tauschbörsen

Weboffice.

Arten von Social Software Publizieren (narrow-casting) Sammeln / Teilen (sharing) Erschließen (tagging, recommending, commenting) Zusammenarbeiten (collaborate) Netzwerke bilden/pflegen Übergreifende Dienste (Verknüpfungen, Suchfunktionen).

Publizieren (narrow-casting)

Sammeln / Teilen (sharing)

Erschließen (tagging, recommending, commenting)

Zusammenarbeiten (collaborate)

Netzwerke bilden/pflegen

Übergreifende Dienste (Verknüpfungen, Suchfunktionen).

„ Soziale“ Software Kontext/Beziehung vor „content“ Vertrauen in den/ der Nutzer: jeder macht mit Personen orientiert „ perpetual ‚beta‘ (keine Angst vor Fehlern, alles revidierbar) Online, dynamisch, dezentral, intuitiv, schnell Bevorzugt Triaden vor Paaren von Menschen Behandelt Gruppen als Hauptkategorien Unterstützt Interaktionen (innerhalb) von Gruppen Basiert auf neuen Geschäftsmodellen.

Kontext/Beziehung vor „content“

Vertrauen in den/ der Nutzer: jeder macht mit

Personen orientiert

„ perpetual ‚beta‘ (keine Angst vor Fehlern, alles revidierbar)

Online, dynamisch, dezentral, intuitiv, schnell

Bevorzugt Triaden vor Paaren von Menschen

Behandelt Gruppen als Hauptkategorien

Unterstützt Interaktionen (innerhalb) von Gruppen

Basiert auf neuen Geschäftsmodellen.

Wandel 2.0 = „Paradigmenwechsel“, grundsätzlicher Strukturwandel Umschlag von Quantitäten (kritische Masse) in neue Qualität In der Wirtschaft: „vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt“ In der Technologie: Moore‘s Gesetz  „die Technik wieder in der Hand der Nutzer“.

2.0 = „Paradigmenwechsel“, grundsätzlicher Strukturwandel

Umschlag von Quantitäten (kritische Masse) in neue Qualität

In der Wirtschaft: „vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt“

In der Technologie: Moore‘s Gesetz  „die Technik wieder in der Hand der Nutzer“.

 

 

 

 

Quelle: cindiann, flickr, aug. 2007

Markttrends / Nutzeransichten OCLC Membership Reports 2003: Environmental Scan 2004: Information Formats 2005: User Perceptions 2006: Student Info Behavior 2007: Trust & Library 2.0 Trendforschung und Marketing

OCLC Membership Reports

2003: Environmental Scan

2004: Information Formats

2005: User Perceptions

2006: Student Info Behavior

2007: Trust & Library 2.0

Trendforschung und Marketing

OCLC Ergebnisse Nutzerverhalten: selfsufficiency, seamlessness, satisfaction Bibliotheken nicht mehr konkurrenzlos Erschließung und "Informationsarchitektur" nicht mehr alleinige Domäne der Bibliotheken Neue Formen und Zeiten des Lernens und Publizierens Bibliothek = Ort der Kommunikation Kontext gewinnt an Bedeutung vor "content" Bibliotheken aus Sicht des Benutzers = "Buch".

Nutzerverhalten: selfsufficiency, seamlessness, satisfaction

Bibliotheken nicht mehr konkurrenzlos

Erschließung und "Informationsarchitektur" nicht mehr alleinige Domäne der Bibliotheken

Neue Formen und Zeiten des Lernens und Publizierens

Bibliothek = Ort der Kommunikation

Kontext gewinnt an Bedeutung vor "content"

Bibliotheken aus Sicht des Benutzers = "Buch".

 

Trends in der Bildung: "in einem Jahr ab 2008" ("2007") : k o operative Web-Arbeitsplattformen Video für jedermann Nutzer generierter Inhalt Social Networking "in zwei bis drei Jahren ab 2008" ("2007") : Mobiltelefone mit Breitband Wissenschaftliche Daten-" Mashups " Mobiltelefone Virtuelle Welten "in vier bis fünf Jahren ab 2008" ("2007"): k olle k tive Intelligen z So z ial e "Betriebs"systeme neue wissenschaftliche Publikationspraxis Massively Multiplayer Educational Gaming

Trends in der Bildung:

"in einem Jahr ab 2008" ("2007") :

k o operative Web-Arbeitsplattformen

Video für jedermann

Nutzer generierter Inhalt

Social Networking

"in zwei bis drei Jahren ab 2008" ("2007") :

Mobiltelefone mit Breitband

Wissenschaftliche Daten-" Mashups "

Mobiltelefone

Virtuelle Welten

"in vier bis fünf Jahren ab 2008" ("2007"):

k olle k tive Intelligen z

So z ial e "Betriebs"systeme

neue wissenschaftliche Publikationspraxis

Massively Multiplayer Educational Gaming

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dave Coverly 2001-02-05

 

Vier Kontextebenen des Information Retrieval: Ingwersen/Järvelin 2005, Abb. 7.2

Kommunikative Kooperationsformen Michael Giesecke: Von den Mythen der Buchkultur... 2002, S. 430 Viele Rollen Mensch : Mensch Experte : Experte Experte : Laie Rolle Inter-kulturelles Management Synästhetisch 'Verflüssigen' Emergenz kollektiven Wissens Dialog Therapie, Literatur Empathie Entlastung, 'Verarbeitung Erzählen Gericht, Parlament Reflexion Verändern, Überzeugen Argumentieren Schule, Wissenschaft Betrachten Informations-ausgleich Beschreiben / Instruktion Profession Information Kriterium Kooperations-form

Bibliothek 1.0: Ware(n) in der ökonomischen Welt  SPEICHER: Archiv Bibliothek 2.0: hochtechnisches Produkt in der vernetzten Informationsinfrastruktur  RETRIEVAL: Auskunft Bibliothek 3.0: ( 3D Library ) Dienstleistung in der virtuellen Realität  KOMMENTAR: Salon Bibliothek 4.0: ( Neo-Library ) Ort des Wissenserlebnisses  multimediale Ideenlaboratorien + SYNÄSTHETISCHE ERFAHRUNG "die" Bibliothek Dr. Wendy Schultz , Infinite Futures In: NextSpace , OCLC, n° 2, 2006

Bibliothek 1.0: Ware(n) in der ökonomischen Welt

 SPEICHER: Archiv

Bibliothek 2.0: hochtechnisches Produkt in der vernetzten Informationsinfrastruktur

 RETRIEVAL: Auskunft

Bibliothek 3.0: ( 3D Library ) Dienstleistung in der virtuellen Realität

 KOMMENTAR: Salon

Bibliothek 4.0: ( Neo-Library ) Ort des Wissenserlebnisses  multimediale Ideenlaboratorien + SYNÄSTHETISCHE ERFAHRUNG "die" Bibliothek

 

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